Sonntag, 6. November 2011

Schon in Vorfreude auf die kommenden Wochen? Unser Buchtipp!

Liebe LeserInnen,

heute möchten wir Euch den neuen Sammelband der Autorin Fabienne Siegmund vorstellen:

"Das zerbrochene Mädchen", erschienen im Verlag Torsten Low

Cover-Das-zerbrochene-Maedchen

Zum Inhalt (Quelle: Amazon):
Ein Mädchen, dessen Herz in Abertausende von Federn zerbricht.
Ein Illusionist, dem kein Trick mehr gelingt.
Ein Moor, in dem es Jäger aus Licht und Schatten gibt.
Mylady Muerte, die ihre Nebel auf Menschenjagd schickt.
Ein Meer voller Seelen, zu dem die Dämmerkatz‘ führt.

Unsere Meinung:

In Fabienne Siegmunds Geschichten geht es poetisch, fantastisch und märchenhaft zu. Ihr neuer Sammelband passt somit ganz wunderbar in die Winter-Weihnachts-Zeit. Doch die Autorin zeichnet keine heile Welt, in der am Ende alles gut wird. Unterschwellig begleitet den Leser eine Spur von Traurigkeit. So geht es in der Titelgeschichte „Das zerbrochene Mädchen“ um die unverhofft auftauchende Coralie, die sofort einen Platz im Herzen von Jordan einnimmt. Coralie leidet jedoch an einem zerbrochenen Herzen, das nur durch ein sehr großes Opfer geheilt werden kann. Verknüpft ist die Handlung mit Legenden um verzauberte Schwäne und böse Hexen. Es ist die längste Geschichte in diesem Sammelband und auch diejenige, die durch die herausgearbeiteten Gefühle der Figuren hervor sticht.
Fünf weitere Geschichten sind im Buch zu finden. Da geht es um das nebelverhangene London, in dem Stella auf der Suche nach Lady Muerte ist. Oder um einen versteinerten Engel, der jeden Tag sehnsüchtig wartet, um einen Blick auf die Künstlerin Katia zu werfen.
Fabienne Siegmund schafft es, den Leser zu verzaubern und zum Nachdenken anregen.


„Das zerbrochene Mädchen – und andere Erzählungen“ gibt es an dieser Stelle zu gewinnen. Schreibt einfach bis zum 11.11.2011 eine E-Mail an ladyslit@web.de.
Wie immer bitte den Titel in der Betreffzeile aufführen und Eure Adresse nicht vergessen. Wir drücken Euch die Daumen!

Viele Grüße,

Andromache

Samstag, 5. November 2011

Unsere Empfehlung für die dunkle Jahreszeit!

Liebe LeserInnen,

nicht lange mehr und es ist Weihnachten. Wer die Zeit gerne mit düsterer, fantastischer Literatur auf der Couch verbringen möchte,
dem legen wir das folgende Buch ans Herz:

"Die Weihnachtsbraut" von Barbara Büchner

Cover-Die-Weihnachtsbraut

Mit dem düster phantastischen Roman DIE WEIHNACHTSBRAUT von Barbara Büchner erscheint der dritte Band der von Alisha Bionda herausgegebenen Horrorreihe SCREAM bei Voodoo Press.
Die künstlerische Gestaltung der Reihe betreut Mark Freier.

DIE WEIHNACHTSBRAUT ist ein Roman in lovecraftscher Tradition - meristerhaft von Barbara Büchner erzählt.

DIE WEIHNACHTSBRAUT
Barbara Büchner
Voodoo Press
Roman - SCREAM, Band 3, Horror
Broschiert, 200 Seiten - 14.90 EUR
ISBN: 9783902802088
Oktober 2011
Hrsg. Alisha Bionda
Cover- und Innengrafik/ Buchumschlagsgestaltung: Mark Freier

Kaum hat Fiona den etwas wunderlichen Maurice Mersenbeck kennengelernt, da lädt er sie schon ein, Weihnachten bei ihm und seinem Cousin zu verbringen. Wer wird zu Weihnachten nicht gerne eingeladen? Da erfährt Fiona, dass Maurice schon mehrmals kurz vor Weihnachten Bekanntschaftsanzeigen aufgegebenen hat, man seine "Verlobten" aber nach Weihnachten nie wiedersah. Und sie erfährt auch, dass Weihnachten bei den Mersenbecks mit einem viel älteren Kult als dem Christentum zu tun hat...

Weitere Infos: http://www.literra.info/buecher/buch.php?id=9277

Rezensonsexemplare können - mit Angabe des Mediums, in dem die Besprechung erscheint - bei Alisha Bionda (alisha_bionda(at)yahoo.de) angefordert werden.


Viele Grüße,

Andromache

Sonntag, 30. Oktober 2011

Unsere Herbstprognose!

Liebe LeserInnen,

der Titel, der Anthologie, die wir euch heute vorstellen dürfen, hört sich fast wie ein Wetterbericht an.

"Heiter bis wolkig 2", erschienen Edition Paashaas Verlag

CoverHeiterbiswolkig2-1

Auch diese Kurzgeschichtensammlung gibt es wieder zu gewinnen, wenn ihr die folgende Frage richtig beantworten könnt:

Welche Autorin von Lady`s Lit hat in dieser Anthologie mitgewirkt?


Die Lösung schickt bitte bis zum 04.11.2011 an ladyslit@web.de. Und vergesst bitte nicht eure Adresse anzugeben. Wir drücken euch ganz fest die Daumen!

Zum Inhalt:

Nach der erfolgreichen Anthologie "Heiter bis wolkig" nun Teil 2!

14 Autoren, 25 Geschichten und wieder Unterhaltung pur! So unterschiedlich wie die Autoren sind auch diesmal wieder die Inhalte: Ob spannender Krimi, romantische Liebesgeschichte, wahre Begebenheit oder gesellschaftskritische Satire – diese Geschichten bringen Sie zum Lachen, Nachdenken und Träumen. Es gibt ein fröhliches Wiedersehen mit den drei Kätzchen Bonbon, Lani und Schoko, neue Reiseerlebnisse und tiefsinnige Erfahrungen. Diese genreübergreifenden Kurzgeschichten werden ihrem Motto gerecht: Leselust statt Alltagsfrust – eben von Heiter bis wolkig 2!

Autoren: Adler, Irene; Bornemann, Gabriela; Gockeln, Petra; Klumpjan, Manuela; Lavin, Gabriela; Mackowiak, Mandy; Mayer-Zach, Ilona; Meyer, Elke; Schäfer, Gisela; Schmidt, Jana; Scholz, Peter; Seidel-Raschke, Dagmar; Tobor, Martin; Wulkop, Björn

Viele Grüße,

Andromache

Samstag, 29. Oktober 2011

Unser Buchtipp für alle, die das Gänsehautfeeling lieben: Eine Anthologie, die es in sich hat!

Liebe LeserInnen,

unsere heutige Vorstellung:

ODEM DES TODES - Hommage an Edgar Allan Poe

Cover-Odem-des-Todes

Die von Alisha Bionda herausgegebene Anthologie ODEM DES TODES ist bei Voodoo Press erschienen.
Die reich bebilderte Kurzgeschichtensammlung mit farbigen Grafiken auf der Klappenbroschur ist eine Hommage an Edgar Allan Poe.
Das Besondere an diesem Band ist, dass jede der Geschichten wahre Stationen und Begebenheiten aus dem Leben des "Meisters des Grauens" beinhaltet. Er also selbst in den Texten "agiert".

ODEM DES TODES
Hrsg. Alisha Bionda
Voodoo Press
Anthologie - Düstere Phantastik
Klappenbroschur, 268 Seiten - 13.95 EUR
ISBN: 9783902802064
Oktober 2011
Cover- und Innengrafiken: Crosvalley Smith
Amazon: http://www.amazon.de/Odem-Todes-Phantastik-Felix-Woitkowski/dp/3902802065/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1319736135&sr=1-1

Diese düster-phantastische Kurzgeschichtensammlung, die sich rund um das Leben und Schaffen von Edgar Allan Poe dreht, beinhaltet Kurzgeschichten, Novellen und einen Essay, die mit Grafiken zu jedem Beitrag versehen sind.

Das Besondere an diesem Band ist, dass jede der Geschichten wahre Stationen und Begebenheiten aus dem Leben von EAP beinhaltet, sprich er selbst Prota- oder Antagonist in den Texten ist.

Optisches Schmankerl: Auf der Klappenbroschur befinden sich zwei Grafiken in farbig.

Kunst ist die Wiedergabe dessen,
was die Sinne in der Natur durch den Schleier der Seele erkennen.
Edgar Allan Poe



Christian Endres, Nicolaus Equiamicus, Andreas Flögel, Erik Hauser, Florian Hilleberg, Désirée Hoese, Dave T. Morgan, Sören Prescher, Michael Schmidt, Dieter Winkler, Felix Woitkowski, Arthur Gordon Wolf und Damian Wolfe verfassten ihre ureigene Hommage an Edgar Allan Poe, indem sie den Meister des Grauens in ihren Geschichten agieren lassen.
Crossvalley Smith setzte seine Huldigung künstlerisch dazu.

Mit einem Essay von Florian Hilleberg

Weitere Informationen hier: http://www.literra.info/buecher/buch.php?id=7404

Rezensionsexemplare können - mit Angabe des Mediums/Onlineportals - bei der Herausgeberin angefordert werden. (alisha_bionda(at)yahoo.de

Sonntag, 23. Oktober 2011

Unser Buchtipp der Woche! Willkommen in der Welt der grauen Schatten!

Liebe LeserInnen,

besondere Bücher stellen wir euch als Buchtipp vor.
Heute ist es Mona Varas neuester Roman "Tochter der Schatten".

Cover-Tochter-der-Schatten

Natürlich gibt es auch diesen wieder zu gewinnen. Dazu müsst ihr ein Lösungswort erraten und dieses bis zum 28.10.2011 per E-Mail an ladyslit@web.de senden. Wir drücken euch ganz fest die Daumen.

Hier die Frage, die es zu beantworten gilt:


In welcher italienischen Stadt wird Gabriella von einer Frau verfolgt?

Zum Inhalt:

Gabrielle besitzt eine besondere Fähigkeit: Sie kann die Bewohner der Grauen Welt sehen, schemenhafte Grenzgänger zwischen dem Reich des Diesseits und des Jenseits. Der Jäger Darran ist einer von ihnen. Er folgt Gabrielle, er wacht über sie – und er verliebt sich in sie. Damit bringt er sich und Gabrielle in große Gefahr. Denn es ist ihm unter Androhung höchster Strafen untersagt, Kontakt zu den Menschen aufzunehmen ...

Unsere Meinung:

Mit diesem Roman zeigt die erfolgreiche Autorin eine weitere Facette ihrer schriftstellerischen Fähigkeiten. Wer bislang die locker-leichten und stets von einem Augenzwinkern begleiteten Romane Mona Varas begeistert gelesen hat, wird mit "Tochter der Schatten" eine neue, düstere Seite der Autorin kennenlernen, die aber mindestens ebenso interessant ist. Spannend und im gewohnt flüssigen Stil erzählt Mona Vara die Geschichte von Gabriella und Darren. Schon der Prolog lässt einen den Atem anhalten, als das Mädchen Gabriella von einer blutbesudelten und vor allem mordlüsternen Frau durch die Gassen Venedigs verfolgt wird. Gabriella, die als Einzige die Wesen der Grauen Welt erkennen kann, schlüpft durch eines dieser Geistwesen hindurch und erweckt damit in dem "Grauen", der sich Darren nennt, urplötzlich ungekannte Gefühle.Doch diese Begegnung ist auch für Gabriella schicksalsweisend, denn sie wird immer tiefer in diese graue Welt gezogen und erfährt Dinge über ihre Vergangenheit, die sie in tödliche Gefahr bringen.
Tochter der Schatten ist ein Highlight im Bereich der paranormalen Unterhaltungsliteratur und verdient das Prädikat besonders empfehlenswert.

Viele Grüße,

Andromache

Montag, 17. Oktober 2011

Himmlischer Wochenstart!

Liebe LeserInnen,

diese Woche möchten wir euch mit einem kleinen Gewinnspiel versüßen.

Eine signierte Ausgabe des brandneuen Romans von Lady`s Lit Autorin Kim Landers gibt es zu gewinnen.
Der Roman "Nathanael" ist Band 1 zur Reihe "Blutengel".

aszuba_nathanael_r1

Wer ihn gewinnen möchte, schreibt bitte bis zum 21.10.2011 eine E-Mail an ladyslit@web.de. Im Betreff muss die Lösung zur u.a. Frage stehen. Und vergesst nicht eure Adresse! Wir drücken euch ganz fest die Daumen!

Hier zur Frage:

In welcher Stadt spielt der Roman?

Zum Inhalt:

Die junge New Yorkerin Tessa McNaught lebt den amerikanischen Traum: Sie wohnt in Manhattan, ist erfolgreich als Bankerin und verlobt mit dem richtigen Mann. Doch der mysteriöse Tod einer Freundin stellt ihr bisheriges Leben in Frage.
Unfähig an einen Selbstmord zu glauben, beginnt Tessa auf eigene Faust zu ermitteln. Doch die Suche nach der Wahrheit ist äußerst gefährlich. Dunkle Mächte sind im Spiel und ziehen Tessa immer tiefer in die düstere Welt der Gefallenen und Dämonen.
Tessas letzte Chance ist der Blutengel Nathanael, ein Sohn des Erzengels Michael. Eigentlich wollte der attraktive Dämonenjäger nie wieder den Auftrag eines Menschen annehmen. Doch Tessas Sinnlichkeit kann er nicht widerstehen und so werden beide in einen tödlichen Kampf verwickelt, bei dem es nicht nur um Tessas Körper und ihre unsterbliche Seele geht, sondern auch um ihr Herz.

In der Oktoberausgabe des Loveletter-Magazins findet ihr einen Artikel von Kim Landers über das Entstehen des Romans und die erste Rezension.

Viele Grüße,

Andromache

Sonntag, 16. Oktober 2011

Unser Buchtipp der Woche! Brandneuer Titel!

Liebe LeserInnen,

unser Buchtipp der Woche heißt:

"MASKEN DER SINNLICHKEIT" - , BAND 6 DER EROTIK-REIHE "ARS AMPIRS" - BEI FABYLON ERSCHIENEN.
Autor : Guido Krain

Cover-Masken-der-Sinnlichkeit

Broschiert - 200 Seiten - 14.90 EUR
ISBN: 9783927071407
Oktober 2011
Hrsg. Alisha Bionda
Cover- und Innengrafiken: Crossvalley Smith
Coverartwork: Atelier Bonzai

Im Buchhandel erhältlich und bei allen Online-Händlern
und z.B. aktuell bei Buchhandel.de:
http://www.buchhandel.de/?strFrame=titelsuche&caller=vlbpublic&func=DirectIsbnSearch&isbn=978-3-927071-40-7

Zum Inhalt:

Vanadis wähnt sich ihrem Traum nahe. Auch als Dienstmädchen glaubt sie, in der glamourösen Welt des Fürstenhofes am Ziel ihrer Wünsche angekommen zu sein. Zu spät erkennt sie, dass die Vergnügungen adliger Kavaliere für die beteiligten jungen Mädchen selten angenehm sind.
Der Blick eines geheimnisvollen Fremden streicht wie die Klinge eines Dolches über die geheimsten Teile ihres Körpers, schneidet bis in ihre Seele und verfolgt sie bis in ihre Träume. Ohne ein einziges Wort zeigt der Unbekannte mit den zeitlosen Augen Vanadis die wahre Bedeutung von Furcht, Stolz und Demut. Gut und Böse - ja, Vanadis¹ ganze Welt - verliert vor seiner Präsenz jede Bedeutung. Schnell begreift sie, dass sie nur zwischen sinnloser Flucht und dem Weg der körperlichen Hingabe wählen kann, der schließlich ihr eigenes Leben kosten muss.
Am Ende steht eine Reise an einen verborgenen Ort, der sein Spiegelbild in ihrem Innern findet. In der lüsternen Maskenwelt Venedigs erfüllt sich schließlich ihr Schicksal.

Paranormaler Erotikroman vor der atmosphärischen Kulisse Venedigs.

Viele Grüße,

Andromache

Sonntag, 9. Oktober 2011

Autorin und Verlegerin!

Liebe LeserInnen,

heute möchten wir euch die Autorin Andrea Wölk vorstellen, die auch gleichzeitig Verlegerin des jungen Oldigor Verlages ist. Doch zunächst möchten wir euch ihre beiden Romane vorstellen, die es natürlich wieder zu gewinnen gibt.
Wer an der Verlosung teilnehmen will, der schreibt bitte bis zum 15.10.2011 eine E-Mail an ladyslit@web.de mit dem richtigen Lösungswort, das in der Betreffzeile stehen muss. Und vergesst nicht eure Adresse anzugeben! Wir dürcken allen ganz fest die Daumen.

Bevor wir euch die Bücher und den Verlag vorstellen, hier die Frage, die es zu beantworten gilt:

Wie heißt Andrea Wölks Verlag?

Bitte habt dafür Verständnis, dass nur die Teilnehmer in die Lostrommel gelangen, die das richtige Lösungswort benannt haben!

Wir haben für euch gelesen:


"Infinitas - Krieger des Glaubens"

Cover-Infinitas

Als Channing McArthur in einem Krankenhaus erwacht, ist er plötzlich ein Vampir. Zutiefst bestürzt will er seinem Leben ein Ende bereiten. Da taucht ein Mann namens Shia auf, ebenfalls ein Vampir, der ihm die Umstände seines Todes erklärt und ihm gleichzeitig mitteilt, dass er es gewesen ist, der ihn in ein Geschöpf der Finsternis gewandelt hat.
Der völlig verwirrte Channing folgt Shia und lernt durch ihn eine Vereinigung von Vampiren kennen, die sich als Krieger des Glaubens bezeichnen. Als wäre das nicht genug, sollen die mit seiner Wandlung einhergehenden Tattoos auf Channings Körper ihn laut einer Legende als etwas Besonderes ausweisen. Sein „ewiges Leben“ soll fortan nur einer Frau gehören und das ist Sara, Shias Zwillingsschwester.

Die Autorin wandelt mit Infinitas nicht auf den Spuren der allgemein herrschenden Fantasy-Romance Welle, in der von starken Helden und ebenso starken Heldinnen erzählt wird. Channing ist ein Mann, an dem noch auch als Vampir sehr viel Menschlichkeit mit allen Schwächen haftet. Nebencharaktere sind gut gezeichnet und die Story wird spannend erzählt. Andrea Wölk hat in ihrem Roman eine neue Vampirwelt erschaffen, gängige Eigenschaften der Geschöpfe mit neuen, interessanten Merkmalen verbunden. Ihr Stil ist flüssig und metapherreich, ohne übertrieben zu wirken und lässt beim Lesen schnell die Zeit vergessen.
Ein sehr schöner Roman, der auf einen Folgeband hoffen lässt.

"Der den Regen schenkt"

Cover-Der-den-Regen-schenkt

Amber Maguire hat vor vierzehn Jahren ihr Zuhause in Olympia, State Washington im Streit verlassen und kehrt nun nach vielen Jahren, zur Beerdigung ihrer Mutter zurück. Aber hier trifft sie nicht nur auf alte Freunde, sondern auch auf Hayden, den sie am Abend des Schulballs versetzt hat und ihr nun nicht mehr gut gesonnen scheint. Und wie immer geht Amber ihrem ersten Impuls nach und will vor allen Problemen flüchten. Aber so schnell, wie Amber es sich vorgestellt hat, kommt sie doch nicht von ihrem Zuhause los, um ihr altes Leben als Reisefotografin fortzusetzen. Zum einem findet Amber Briefe, die ihre Mutter Cathrin für sie hinterlassen hat und die Amber immer tiefer in das Leben ihrer Mutter eintauchen lassen, um zu verstehen, wie und warum Cathrin gehandelt und gelebt hat. Zum anderen flammen alte Gefühle für Hayden wieder auf, die lange vergraben, aber nie ganz vergessen waren. Doch kann Amber die langen Schatten ihrer Vergangenheit hinter sich lassen und Vertrauen in eine neue Liebe und ein neues Leben setzen? Die Briefe ihrer Mutter sollen ihr dabei helfen, doch hier kommt ihr ein fürchterlicher Verdacht, der ihrem Glück im Wege steht. Sind die Narben auf ihrer Seele doch zu tief, um einen Neuanfang zu zulassen?

Als die Reisefotografin Amber Maguire unverhofft ihre alte Heimat Olympia, in der Nähe von Seattle, aufsuchen muss, um ihre Mutter zu beerdigen, wird sie gleich vor mehrere Probleme gestellt. Sie hat keine guten Erinnerungen an ihre Kindheit und Jugend, wurde sie von ihrer Mutter doch stets in ausufernder Weise beschützt. So kam es immer wieder zum Streit und führte schließlich dazu, dass Amber am Abend ihres Abschlussballes von Zuhause ausriss und erst anlässlich der Beerdigung wieder zurückkehrt.
Das örtliche Diner ist Ambers erster Anlaufpunkt bei ihrer Rückkehr. Dort trifft sie allerdings nicht nur auf ihre damalige Freundin Kayley, sondern auch auf Hayden – denjenigen, der sie zum Abschlussball eingeladen hatte. Zuerst scheint er immer noch sauer, dass sie ihn damals versetzt und sich nie wieder gemeldet hat. Im Verlauf der Geschichte erfährt der Leser jedoch von weitaus tieferen Gründen, die Hayden zu seiner abweisenden Haltung bewegen. Es beginnt eine Phase, in der Amber und Hayden praktisch um einander herum schleichen und sich gegenseitig ganz neu kennen lernen. Aber als wäre dieses Gefühlschaos nicht genug, muss Amber sich auch noch um ihren Job kümmern. Ihr Chef Ethan will sie dazu überreden, mit ihr einen Bildband über Seattle zu produzieren. Das würde jedoch bedeuten, dass Amber mehr Zeit in ihrer alten Heimat verbringen müsste, als ursprünglich geplant. Das Tüpfelchen auf dem I bilden die Briefe der verstorbenen Mutter, die Amber findet und zu lesen beginnt.
Andrea Wölk lässt den Leser tief in die Hoffnungen, Zweifel und Wünsche ihrer Figuren eintauchen. Sie erzählt über Amber in Ich-Form, vermischt mit Passagen aus der Sicht von Hayden und den Briefen der verstorbenen Mutter. Auf diese Weise bietet sie ein breites Gefühlsspektrum. Dramatische Situationen hingegen sind hier nur unterschwellig zu finden. Vor allem Fans von romantischen Liebesromanen kommen hier auf ihre Kosten.

Zum Interview:

Fragen an Sie als Autorin

1. Ihre Romantitel „Der den Regen schenkt“ oder bspw. „Krieger des Glaubens“ könnten Assoziationen wecken in Bezug auf besondere Mächte, die im Hintergrund eine Rolle spielen. Inwiefern trifft diese These auf Sie selbst zu?

Titel und Cover sind mir sehr wichtig. Sie sind der erste Eindruck eines Buches und besitzen sehr viel Macht. Meine eigene, besondere Macht, die mich antreibt heißt: „Spannung“. Auch wenn ich keine Thriller schreibe, ist es mir doch besonders wichtig, den Leser in Spannung zu versetzen, ihn dazu zu verführen, wissen zu wollen, wie geht es weiter mit der Geschichte. Und die Reaktionen meiner Leser geben mir Nahrung, denn oft höre ich Sätze wie: „Ich konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen …“ oder „Wann kommt das nächste Buch, ich möchte gerne wissen, wie es weitergeht …“

2. Wie und wann produzieren Sie Ihre Romanideen? Wie lange nehmen Sie sich Zeit für die Entwicklung des fertigen Plots und wie viel für das Schreiben eines kompletten Romans?

Die Entwicklung eines Romans, ist bei mir etwas unorthodox. Zwar habe ich eine Idee im Kopf, aber es ist nur ein Bruchteil der Gesichte, oft nur der Titel eines Buches. Dann erstellte ich als erstes ein Musiktrailer aus Bildern (teilweise eigene, teilweise von Bildagenturen), von dem ich mich zu einer Geschichte inspirieren lasse (den stelle ich dann bei Youtube ein). Dieser Trailer ist der eigentliche Plot. Die Geschichte kommt während des Schreibens. Wenn ich ein Roman beginne, habe ich noch kein Ende im Kopf. Ich lasse mich während des Schreibens treiben und wundere mich selbst, wohin mich die Geschichte treibt. Ganz wichtig sind dabei Hilfsmittel, wie Musik (ich schreibe grundsätzlich mit Filmmusik im Hintergrund) und auch Maps (ich schaue mir im Internet die Schauplätz genau an, ich danke Gott für Google-Map!)
Mein Roman „Der den Regen schenkt“ habe ich zum größten Teil dem Sommerurlaub 2009 (zwei Wochen Nordsee) fertiggestellt. Aber es geht natürlich nicht immer so schnell. Im Durchschnitt benötige ich ein halbes bis dreiviertel Jahr für einen Roman.


3. Gibt es Orte, Umstände oder Zeiten, die auf Sie besonders inspirierend wirken und in denen Ihnen das Schreiben besonders leicht fällt?

Ein Buch zu schreiben bedeutet eine Menge Disziplin. Ich bin ein Büromensch und setze mich wie viele Menschen, die morgens zur Arbeit gehen, nachdem ich meine 6 Kinder versorgt und in Schule und Kindergarten untergebracht habe, an dem Schreibtisch, erledige meine Post und arbeite dann an meinen Büchern. Selbst wenn mir mal nichts einfällt was ich schreiben könnte, gibt es immer etwas woran man arbeiten kann, ob es Recherche ist, oder die Covergestaltung, und so finde ich ganz oft den „Roten Faden“ zum Buch zurück.

4. Ihre Bücher erscheinen auch als kindle-Books. Welchen Weg nimmt ein Manuskript/ ein Roman genau, bis es als Kindle-book auf dem Markt erscheinen kann?

Ich habe das Glück, mit einem Schreibprogramm zu arbeiten, dass mir eine Epub-Datei erstellt, die man für ein eBook braucht. Das Manuskript muss nur ein wenig bearbeitet werden, z.B. am Anfang das Cover einfügen, aber die Umwandlung macht das Schreibprogramm allein und es sind keine Programmierkenntnisse notwendig, zum Glück. Der Vorteil ist, dass man bei einer elektronischen Datei nicht erst auf den Druck warten muss, das Hochladen bei Amazon und anderen Anbietern dauert nur Sekunden und das Buch ist veröffentlicht.

5. Setzten Sie Testleser, bzw. Berater aus Ihrer Umgebung ein, um die eigenen Romantexte kritisch prüfen zu lassen?

Ein guter Lektor ist in meinen Augen das wichtigste an einem Verlag. Es geht ja nicht nur um Fehlersuche, sondern das Lektorat beinhaltet so viele wichtige Dinge. Wer an einem Lektor spart, spart m.E. an der falschen Stelle. Ich habe das große Glück, mit einer tollen Lektorin zusammen zu arbeiten, die auch für große Verlage lektoriert.
Bei den Testlesern setze ich auf Menschen aus meinem Umkreis, die gerne und viel Leser, denn sie spiegeln die Meinung des Lesers wider und das sind nun mal die Menschen, für die ich meine Bücher schreibe.

Fragen an Sie als Verlegerin

1. Sie sind das Wagnis eingegangen, einen eigenen Verlag namens „Oldigor“ zu gründen! Taten Sie dies im Alleingang oder steckt hinter dem Projekt ein Team? Wie eigentlich ist der Verlagsname entstanden?

Der Oldidor Verlag ist wohl eher als Familienunternehmen zu sehen. Der größte Teil der Arbeit wird zwar von mir erledigt, aber mein Mann steht mir als gelernter Logistiker hilfreich zur Seite und dass meine Tochter eine Ausbildung zur „gestaltungstechnischen Assistentin“ absolviert, passt auch gut ins Konzept. Der Name ist eine Idee meiner sechsjährigen Tochter, da meine Kinder vorschlugen, ich sollte doch mal einen Roman für Kinder schreiben. Als ich fragte wie dieser denn heißen soll, gab sie zur Antwort: Die drei Oldigors! (Sie hat einen ausgesprochenen Fable für Fantasynamen) Daraus ist dann der Name des Verlags entstanden.

2. Gab es spezielle Auslöser, die diese Entscheidung in Ihnen reifen ließen und zum Entschluss brachten?

Die Idee eines eigenen Verlags ging mir einfach nicht aus dem Kopf. Ich habe 26 Jahre als Steuerfachangestellte täglich Unternehmern aus den verschiedensten Branchen dabei geholfen, ihre Gewerbe aufzubauen, da bekommt man seine eigenen Vorstellungen, wie ein Unternehmen zu führen ist. So reifte in mir die Vorstellung, wie ich einen Verlag führen würde und setzte ihn in die Tat um.

3. In welcher Form bereiteten Sie sich auf diese doch nicht einfache Tätigkeit als Verlegerin vor? Gab/gibt es Kooperationen bzw. Erfahrungsaustausch mit anderen Kleinverlagen, aufschlussreiche Recherchebanken, geheime Tipps aus irgendwelchen Verlegertrickkisten?

Ich habe mich erst einmal in der Literatur umgesehen und einige Ratgeber gelesen. Denn auch hier gibt „Lesen bildet“ und man lernt nie aus. Besonders das Buch „Miniverlag“ von Manfred Plinke hat mir sehr geholfen. Nach Verlagsgründung habe ich einige sehr nette Kontakte über Facebook zu anderen Kleinverlagen knüpfen können. Wir tauschen uns regelmäßig aus und stehen uns bei schwierigen Fragen zur Seite. Das ist sehr angenehm und der Konkurrenzkampf ist nicht so groß, wie unter den „Großen“.

4. Wird Oldigor ein vorwiegend online lebender Verlag sein oder werden Sie auf Buchmessen mit eigenen Ständen vertreten sein?

Mit dem Verlag beabsichtigen wir auf jeden Fall nicht nur virtuell, sondern auch körperlich in Erscheinung zu sein. Allerdings macht es keinen Sinn, mit zwei Bücher auf einem eigenen Stand, an einer Buchmesse teilzunehmen. Aber ein Anfang ist gemacht. Unser Buch „Infinitas-Krieger des Glaubens“ wird auf dem Sammelstand für Klein- und Selbstverlage ausgestellt. Auch haben wir gerade eine neue Autorin im Verlag aufgenommen und 2012 kommen weitere hinzu, daher ist es unser Ziel 2013, in Leipzig, mit einem eigenen Stand auszustellen, vielleicht zusammen mit einem befreundeten Kleinverlag.

5. Wie darf man sich Ihre Suche nach geeigneten neuen Stoffen vorstellen? Nach welchen Kriterien gehen Sie bei Ihrer Autorenauswahl/Manuskriptauswahl vor?

Die Kriterien entsprechend nicht unbedingt meinem eigenen Geschmack, sie müssen eher zum Angebot des Verlags passen. Wir haben diesen etwas eingegrenzt. Im Vordergrund stehen Fantasy, Thriller/Krimi, Jugend- und natürlich Frauenliteratur. Das heißt nicht, dass wir andere Themen nicht mögen, aber sie würden den Rahmen sprengen. In weiter Zukunft können die Themen auch wechseln, da muss ein Verlag flexibel sein.

Nach einer von mir getroffenen Vorauswahl, wird das Manuskript von zwei Testlesern (u.a. meiner Lektorin) geprüft und wir treffen dann gemeinsam eine Entscheidung. Leider können wir im Moment nur eine ganz kleine Auswahl aufnehmen. Daher begründen sich unsere Absagen meistens auf der Kapazität des Verlages, als auf dem Stoff des eingereichten Werkes.

6. Einen Verlag zu gründen ist die eine Sache. Eine andere - nicht zu unterschätzende- ist die Sache des Vertriebs. Wie gedenken Sie, der Vertriebsproblematik erfolgreich entgegen zu treten?

Ein wichtiger Teil des Vertriebs stellt das Barsortiment da. Für ein Buch ist es wichtig, dort gelistet zu sein, um sicherzustellen, dass das Buch auch schnell lieferbar ist. Der Oldigor Verlag hat das Glück, mit großen Zwischenhändlern, wie Libri, Umbreit, Amazon ect. Zusammenzuarbeiten und somit eine Lieferung „über Nacht“ sichergestellt ist.

Da der Oldigor bisher eine überschaubare Menge an Büchern anbietet, stellt der eigene Vertrieb noch kein Problem dar. Bestellte Bücher verlassen fast immer am gleichen Tag das Haus, damit der Leser nicht lange warten muss. Sobald sich das Angebot erhöht, gibt es Logistikfirmen, die diesen Teil der Arbeit gerne übernehmen werden.

Vielen Dank für das sympathische Interview, liebe Andrea Wölk. Lady`s Lit wünscht Ihnen viel Erfolg für all Ihre aktuellen sowie künftigen Projekte!

Ich bedanke mich auch vielmals für das Interview und die sehr interessanten Fragen, und wünsche auch Lady's Lit weiterhin viel Erfolg!

Viele Grüße,

Andromache

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Altslawische fantastische...
Ich möchte dir mein fantasy Welt vorstellen. Vielleicht...
Cerny Vlk - 6. Jan, 21:42
Unser Buchtipp zum Wochenend`...
Liebe LeserInnen, heute ein kleiner Hörbuchtipp unsererseits: Debütroman. ..
andromache - 24. Mär, 09:27
Leipziger Messe und Gewinnspiel!
Unterwegs auf der Leipziger Buchmesse Liebe LeserInnen,...
andromache - 18. Mär, 10:54
Erlebt Stephanie Madea...
Liebe LeserInnen, diesmal überraschen wir Euch mit...
andromache - 10. Mär, 09:59
Lasst euch auf Schwingen...
Liebe LeserInnen, ein Gewinnspiel jagt das nächste....
andromache - 3. Mär, 09:58

Kontaktdaten und Homepage Lady`s Lit

Impressum: ladyslit@web.de E.Meyer Besuchen Sie auch unsere Webside www.ladys-lit.de

Der Lesetipp der Woche

"Masken der Sinnlichkeit" von Guido Krain

Rezensionen

Web Counter-Modul

Suche

 

Status

Online seit 6579 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 6. Jan, 21:42

Credits


Profil
Abmelden
Weblog abonnieren