Samstag, 22. November 2008

Eine Gute-Laune-Buch, das Richtige für trübe Herbsttage!

Hallo alle zusammen,

zum Wochenende haben wir natürlich wieder einen tollen Buchtipp für euch und ein Gewinnspiel.

Heute möchte wir euch den Roman von Gabriella Engelmann vorstellen "Eine Villa zum Verlieben", erschienen im
Droemer-Knaur-Verlag.




Wir verlosen 5 Exemplare, davon eines handsigniert von Frau Engelmann bis zum 26.11.2008. Bitte sendet wie üblich eine E-mail an ladyslit@web.de, in der Betreffzeile nennt den Titel und vergesst nicht eure Adresse anzugeben.

Das Lady`s Lit-Team dankt dem Droemer-Knaur-Verlag für die großzügige Spende an Verlosungsexemplaren. Ein weiteres Exemplar geht in die LL-Weihnachtsverlosung.


Klappentext:

Stella, Leonie und Nina haben kaum Gemeinsamkeiten - bis auf ihre Begeisterung für eine alte Stadtvilla im Herzen Hamburgs. Hier führt der Zufall sie zusammenführt, und die drei Frauen ziehen kurzerhand ein- jede mit einem ganz eigenen Traum: Stella will als Architektin hoch hinaus, Leonie wünscht sich nichts sehnlicher als eine Familie, und Nina möchte nach einer großen Enttäuschung endlich wieder glücklich sein. Doch das Leben geht manchmal andere Wege als erwartet, und nicht alles läuft so glatt, wie es sich die drei erhofft hatten. Da heißt es zusammenhalten! Denn nichts hilft in schwierigen Zeiten so sehr wie echte Freundinnen …


Rezension:

Die Geschichten dreier Frauen in den besten Jahren verknüpfen sich durch deren Einzug in eine alte Hamburger Stadtvilla. Anfangs stehen nicht nur Vorurteile zwischen ihnen, sondern auch der attraktive Vermieter. Umso sympathischer wirken die Protagonistinnen, als sie sich gegenseitig in schwierigen Zeiten beistehen und sich zwischen ihnen trotz aller Unterschiede eine Freundschaft entwickelt. Bereits nach wenigen Seiten befindet man sich inmitten des Geschehens, erlebt Höhen und Tiefen der drei Frauen hautnah mit. Dabei schaut man den Heldinnen abwechselnd über die Schulter, ohne jedoch den Überblick zu verlieren. Obwohl die Liebe, oder besser die Suche nach einem passenden Partner, für die Protagonistinnen eine wichtige Rolle spielt, zeigt dieses Buch, dass im Leben moderner Frauen weitere Aspekte von Bedeutung sind. So reflektieren die drei Freundinnen selbstbewusst ihr Leben. Dabei spüren sie instinktiv, in welchen Bereichen sie mit Mogelpackungen leben. Nach und nach traut sich eine nach der anderen, neue Wege zu gehen. Am Schluss scheinen alle drei ihr Glück gefunden zu haben, und erfreulicherweise liefert dieses Buch hier keine Einheitslösung, sondern transportiert die Botschaft vom individuellen Glück.
Ich habe dieses wirklich schöne Buch an wenigen Abenden verschlungen, und als ich es durchgelesen hatte, war ich sogar ein wenig traurig darüber, den drei Freundinnen Lebewohl sagen zu müssen.


Interview mit Gabriella Engelmann:

1. Liebe Gabriella Engelmann, Ihr Buch handelt vom Leben dreier Frauen, die sich durch den Einzug in eine alte Stadtvilla kennen lernen und im Laufe des Buches zu Freundinnen werden. Beruht die Geschichte auf einer spontanen Idee, oder haben Sie diese nach und nach entwickelt?

In meinen bisherigen Büchern spielte das Thema Frauenfreundschaft immer schon eine wichtige Rolle. In der „Villa“ hat es mich gereizt, drei gleichwertige Protagonistinnen zu kreieren, die unterschiedlich sind, aber eines gemeinsam haben: den Wunsch nach Nähe und Liebe. Die speziellen Themen, die Stella, Leonie und Nina umtreiben, habe ich nach und nach entwickelt, denn es mussten ja erst die Charaktere stehen. Mit dem Schreiben ist aber im Laufe des Textes einiges dazu gekommen, das in der Form nicht geplant war. Zum Beispiel Ninas mysteriöser E-Mail-Kontakt oder die anfängliche Antipathie zwischen Stella und Nina.

2. In ihrem Buch treffen unterschiedliche Charaktere aufeinander. Obwohl die Frauen verschieden sind, mochte ich alle drei gleich gern leiden. Haben Sie einen persönlichen Liebling unter den Heldinnen und wenn ja, würden Sie ihn mir verraten?

Natürlich mag ich alle drei Figuren, denn in ihnen steckt auch ein bisschen was von mir, bzw. von jeder Frau. Heimlicher Liebling, wenn Sie so fragen, ist für mich allerdings Nina. Sie ist so selbstbewusst, kämpferisch und kritisch, wie ich es manchmal gern wäre. Allerdings hat sie auch eine Form von Ängstlichkeit, die mir ähnelt und die ich gern ablegen würde – eine Aufgabe, mit der auch Nina sich schwer tut. Aber natürlich mag ich auch Leonies romantisch-naive Ader und finde es toll, dass sie am Ende die Chance auf Liebe in den Wind schlägt, obwohl sie doch immer davon geträumt hat. Und ich mag Stellas Wandlung von der kopfgesteuerten Karrieristin zur warmherzigen Freundin und Mutter.


3. Wäre ich Single, würde ich sicherlich nach dem Lesen Ihres Buches über eine ähnliche Wohnsituation, wie im Roman, nachdenken. Wollten Sie in Ihrem Roman einen Weg zu sozialer Verbundenheit aufzeigen, jenseits eines klassischen Familienverbands?

Ja, genau das hatte ich im Sinn! Eimsbüttel ist ein Stadtteil mit extrem hohem Singleanteil, die Stadt Hamburg sowieso. Ich beschäftige mich immer wieder mit der Frage, welches Lebensmodell ein adäquater Ersatz, oder zumindest eine gute Ergänzung für eine Partnerschaft oder Großfamilie sein könnte. Die Ego-Gesellschaft befindet sich auf dem Rückzug, die Sehnsucht nach menschlicher Wärme und Nähe wächst. Freundschaften werden immer wichtiger. Wenn man räumlich zusammen rücken, aber auch seine Intimsphäre und Grenzen wahren kann, wie in der „Villa“, ist das natürlich ein Traum!

4. Außer „Eine Villa zum Verlieben“ wurden noch drei weitere Romane von Ihnen im Knaur Taschenbuch Verlag veröffentlicht. Woran arbeiten Sie aktuell, und wann ist eine weitere Veröffentlichung geplant?

Derzeit schreibe ich an meinem neuen Buch mit dem Arbeitstitel „Das Haus am Watt“. Es erscheint im Herbst 2009 bei Knaur. Der Roman spielt auf der Nordseeinsel Amrum, wo ich zweimal eine Woche verbracht habe, um zu recherchieren. Diesmal geht es um die unterschiedlichen Spielarten der Liebe – erzählt werden drei Schicksale (diesmal auch das eines Mannes!) in verschiedenen Zeiten, eine neue erzählerische Herausforderung für mich. Nach meinem Roman „Inselzauber“ ist es das zweite Buch auf einer Nordseeinsel. Ich liebe diese Gegend und hoffe, dort noch mehr Zeit verbringen zu können.

Liebe Gabriella Engelmann, ich danke Ihnen ganz herzlich für das nette Interview,

Manuela Wetzel



Viele Grüße Andromache

Montag, 17. November 2008

Bekanntgabe der Gewinner!

Die glückliche Gewinnerin der Lady`s Lit Verlosung „Fedora- Im Harem des Prinzen“ heißt:

Christine Hoerl aus Königssee-Thüringen

Wegen der hohen Beteiligung am Gewinnspiel der "Fedora" verlost Lady`s Lit ein weiteres Exemplar des Romans. Die Gewinnerin heißt:

Andrea Scharfetter aus Wien

Das Team von Lady`s Lit gratuliert den Gewinnern, die bereits benachrichtigt wurden.

Alle anderen besitzen eine weitere Chance, denn im Dezember gibt es die Weihnachtsüberraschungsverlosung von Lady`s Lit, in der es auch wieder etwas von Mona Vara und anderen interessanten Autorinnen aus Belletristik und Sachbuch zu gewinnen gibt. Also dran bleiben!

Viele Grüße

Andromache

Samstag, 15. November 2008

Parnormal -erotische Lesung!

Für alle, die im Raum Hannover wohnen und noch nichts vorhaben, hier ein Tipp:

Heute um 17.00 Uhr Lesung von Emilia Jones und Elke Meyer

im Kunsthof Gloriana in Wallenstedt bei Gronau. Eintritt: 5,- €


Die Autorinnen lesen aus ihren neuesten Romanen und erotische Kurzgeschichten.

Viele Grüße

Andromache

PS: Vergesst nicht, morgen läuft unser Gewinnspiel ab (Fedora- Im Harem des Prinzen)!

Dienstag, 11. November 2008

Kennt ihr Mona Vara?

Hallo zusammen,

wir stellen euch heute die österreichische Autorin Mona Vara und zwei ihrer Werke vor. Einer der Romane ist wieder zu gewinnen.

Wir verlosen Fedora - Im Harem des Prinzen

Dazu sendet bitte wieder eine E-mail bis zum 16.11.2008 an
ladyslit@web.de.

In der Betreffszeile bitte den Titel nennen und vergesst nicht, eure Adresse anzugeben.
Wir drücken euch die Daumen!

Rezension "Fedora- Im Harem des Prinzen", erschienen im Plaisir d`amour-Verlag



Fedora, eine rothaarige, junge Byzantinerin, wird auf dem Sklavenmarkt vom Sohn des Wesirs gekauft. Als sie ihn heftig zurückweist, soll sie unter dem Beil des Scharfrichters landen. Prinz Ahmed, der Lieblingssohn des Kalifen, rettet ihr das Leben und nimmt sie in seinen Harem auf. Fedora jedoch erweist sich als tugendhafter, als er erwartet hatte, und so sucht er mit reizvollen Spielen ihre Liebe zu gewinnen ...
Mona Varas Roman führt uns in den Orient, in ein Märchen aus Tausend und einer Nacht, wie es schöner nicht geschrieben werden könnte. Sofort verspürt der Leser Mitleid mit der sympathischen Fedora, die als Sklavin an den ungehobelten, lüsternen Ibrahim verkauft wird. Liebevoll beschreibt Mona Vara die Gefühle ihrer Protagonistin, als sie das raue Leben im Harem Ibrahims kennenlernt. Aber Fedora ist eine starke Persönlichkeit und widersetzt sich ihm, weshalb sie sterben soll. Bevor es dazu kommt, naht die Rettung, denn Prinz Ahmed, der Lieblingssohn des Kalifen, ein besonnener und warmherziger Mann nimmt sie in seinen Harem auf. Die Beschreibung von Ahmed ist Mona Vara besonders gelungen. Wer würde nicht bei einem Wüstenprinzen mit braunen Augen und sanften Händen schwach werden? Das Hin und Her zwischen den beiden gleicht einem Schachspiel. Geschickt versteht es Ahmed, Fedora aus der Reserve zu locken und sich ihr sanft zu nähern, bis sie sich ihm freiwillig hingibt. Mona Vara versteht es, die erotischen Szenen sehr gefühlvoll darzustellen, nichts wirkt anstößig.
Ein Roman wie ein Traum aus der orientalischen Märchenwelt, sinnlich und romantisch, den man immer wieder gern zur Hand nimmt.

Auch in die Hörbuch CD aus dem Hoffmann und Campe Verlag lohnt es sich reinzuhören. Konstantin Graudus Stimme ist wie geschaffen für diesen Roman. Das warme Timbre seiner Stimme unterstreicht die gefühlvollen Passagen besonders. Eine wirkliche gelungene Aufnahme, bei der alle Elemente harmonisieren.

Rezensionen Roman und Hörbuch von Andromache und Corny

Rezension "Venezianisches Maskenspiel",
ebenfalls im Plaisir d`amour-Verlag erschienen.



Kurzbeschreibung:
Die schüchterne Laura wird mit dem venezianischen Adeligen Domenico verheiratet, der nach der Hochzeit ungeniert sein ausschweifendes Junggesellenleben weiterführt.
Plötzlich erhält die verschmähte Laura glühende Liebesbriefe eines unbekannten Verehrers, der sie zu einem erotischen Stelldichein einlädt. Laura verfällt dem Charme ihres geheimnisvollen maskierten »Cavaliere d_Amore«, der ihr bei jedem Treffen die Augen verbindet.
Der Unbekannte verführt Laura nach allen Regeln der Kunst, und im Rausch des venezianischen Karnevals beginnt eine leidenschaftliche Beziehung ...


Rezension:

Als die junge Laura mit Domenico verheiratet wird, ist sie zuerst sehr glücklich, denn sie ist seit der ersten Begegnung in ihren Mann verliebt. Doch seine Geliebte macht ihr klar, dass ihr nie sein Herz gehören wird. Deshalb zieht sie sich von Domenico zurück und dieser amüsiert sich bald wieder mit seiner Geliebten. Als er auf Drängen seiner Mutter zurückkehrt, muss er feststellen, dass Laura zu einer Schönheit erblüht ist und ist eifersüchtig, weil andere Männer ihr den Hof machen. Um sie zu verführen und für sich zu gewinnen, schickt er ihr heimlich Liebesbriefe und schon bald hat Laura ihr erstes erotisches Treffen mit ihrem »Cavaliere d'Amore«, der eine Maske trägt, um seine Identität zu verbergen.
Gefühlvolle, sinnliche Szenen, geschmackvoll erotisch.

Mona Vara schafft eine romantische und zugleich spannende Atmosphäre. Die Autorin beschwört verführerische Gedanken herbei, schildert sinnlich mit erotischen Worten, ohne unsittlich oder geschmacklos zu werden, und beachtet dabei auch die Gebote und Verbote jener Zeit. Man erlebt mit, wie ihre junge Heldin Laura zu einer jungen liebenden Frau erblüht, und wie Domenico, der egoistische Ehemann dem Zauber seiner eigenen Frau erliegt und sich in seinem eigenen Spiel verstrickt. Die Figuren sind glaubwürdig geschildert und ihre Handlungsweise nachvollziehbar.

Ein prickelndes Erlebnis rund um die Liebe und sexuelle Spiele.

Zum Stil ist zu sagen, dass Grammatik und Wortwahl ohne Tadel sind. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und bricht nie ab. Es gibt keine inhaltlichen Fehler, der historische Hintergrund ist gut recherchiert. Also rundum empfehlenswert

Rezension von Inka

Interview mit Mona Vara, geführt von Andromache:

1. Liebe Mona, weshalb hast du den Orient als Schauplatz für deinen Roman gewählt?

MV: Die Geschichten aus 1001 Nacht haben mich schon seit meiner Kindheit fasziniert. Hier mochte ich ganz besonders jene über den Kalifen Harun al-Raschid, der – wie ich später herausfand - ja tatsächlich gelebt hat und ein Zeitgenosse von Karl dem Großen war. Nur war eben sein Lebensstil und der seiner Familie so märchenhaft, dass er „phantastischen“ Stoff für die Erzähler von 1001 Nacht geliefert und mich ebenfalls zum Mitträumen gebracht hat. Für die „Fedora“ hatte ich zwar in Sachbüchern und alten Berichten recherchiert und einiges eingebracht, wollte aber vor allem ein Märchen erzählen, in dem es um Liebe, romantische Verführung und Intrigen geht, und wo sich alles schließlich zu einem guten Ende fügt.

2. Du beschreibst die Orte deiner Handlung so nah. Hat dich ein Ort besonders dazu inspiriert?

MV: Bezogen auf Fedoras Liebesgeschichte? Hier kam die Inspiration wirklich aus den Märchen, denn die einstmalige Pracht der Paläste in Bagdad wurde ja leider zerstört. Bei den anderen Romanen, die in einer viel näheren Zeit spielen, habe ich mich allerdings schon von ganz bestimmten Orten, die ich von meinen Besuchen kenne, anregen lassen. Wie eben von Florenz oder Venedig.

3. Wie findest du den "Stoff" für deine Romane?

MV: Manches Mal sind die Ideen schon viele Jahre alt, schlummern, bis sie dann plötzlich Gestalt annehmen und ich mich unbedingt näher damit beschäftigen und eine Geschichte daraus machen muss. Und manches Mal kommen sie ganz spontan. Da packt es mich und lässt mich nicht mehr los. Bei meinem letzten Roman war es wiederum so, dass ich öfters Südengland und die Klippen zwischen Eastbourne und Seaford besucht habe, und immer schon gerne eine Geschichte über diese Gegend geschrieben hätte. Als dann die Idee mit den Schmugglern aufkam, passte das auch gleich zu den berüchtigten Schmugglerhöhlen in Hastings.

4. Woran schreibst du gerade? Können die Leser sich auf ein neues Werk von dir freuen?

MV: Jetzt gerade ist dieser in Südengland spielende Roman fertig geworden, der im Herbst erscheinen soll. Es geht darin um eine junge, strafweise von ihrem Vater nach England verbannte Schottin mit dem unwiderstehlichen Hang, sich und andere in Schwierigkeiten zu bringen. Die Geschichte hat mir wirklich großen Spaß gemacht. Und ich wünsche mir sehr, dass es meinen Lesern ebenso geht.

5. Gibt es ein Genre, in dem du nicht schreiben würdest?

MV: Eigentlich nicht. Zumindest würde mir jetzt keines einfallen, mit dem ich mich überhaupt nicht beschäftigen wollte. Ich würde bestimmt nicht alles mit der Hoffnung schreiben, es dann auch veröffentlicht zu sehen, aber grundsätzlich gibt es kein Genre oder Thema, von dem ich sicher bin, dass ich es nicht doch zumindest – nur für mich selbst - ausprobieren möchte.

Mona lebt und schreibt in Wien, zieht sich aber gelegentlich auch gerne ein paar Tage aufs Land und ins Grüne zurück, um ein Buch in Ruhe beenden zu können. Ihre freie Zeit verbringt sie am liebsten mit Lesen und Reisen, wobei sie ihre Reiseziele in den letzten Jahren gerne mit Recherchen für ihre jeweils nächste Romanidee verbindet.

Wir danken Mona Vara für das charmante Interview.

Viele Grüße

Andromache

Freitag, 7. November 2008

Die Gewinnerin der Verlosung

von Kerstin Dirks Roman "Wolfsängerin" heißt

Trudi Schuller-Schmid aus Aystetten.


Das Team von Lady`s Lit gratuliert der Gewinnerin, die schon beachnrichtigt wurde.


Autor Michael Crichton ist tot!

Kultautor ist tot
Schriftsteller Michael Crichton, geistiger Vater von "Jurassic Park" und Schöpfer der Kultserie "Emergency Room", ist gestorben. Der 66-Jährige erlag einem Krebsleiden.

Und ich bin ein absoluter Fan seiner Werke. Ich liebe Jurassic Park.

Der Welt hat einen großartigen Autor verloren.

Viele Grüße

Andromache

Sonntag, 2. November 2008

Vorstellung und Verlosung der "Wolfsängerin"

Hallo zusammen,

wir möchten euch Kerstin Dirks neuesten Roman "Wolfsängerin" vorstellen, der in diesem Jahr erschienen ist.



Gleichzeitig verlosen wir wieder, wie üblich, ein handsigniertes Exemplar der Wolfsängerin. Wer mitmachen möchte, sendet bitte eine E-mail mit dem Losungswort (in der Betreffzeile) samt seiner Adresse bis zum 06.11.08 00.00 Uhr an ladyslit@web.de.

Hier die Frage , die es zu lösen gilt:

In welchem Verlag ist der Roman erschienen?

Wir drücken euch ganz fest die Daumen!!


Unsere Rezensentin Ulrike fasst für euch alles in ihrer Rezension zusammen:

Wolfsängerin
- Lykandras Krieger 1
von Kerstin Dirks


Joli Balbuks Leben ist einfach und ohne nennenswerte Höhen und Tiefen. Die Arbeit in einer Tierarztpraxis ist für sie schon beinahe das aufregendste Erlebnis am Tag – bis sie schließlich einen Brief ihres verschollenen geglaubten Vaters erhält.
Joli kann die Neugier natürlich nicht lange unterdrücken. Sie trifft sich mit ihrem Vater, der nicht lange in Erinnerungen schwelgt. Vielmehr möchte er seine Tochter auf die kommenden Aufgaben vorbereiten, die sie an seiner Stelle übernehmen soll. Denn er selbst ist alt und krank und kann seinem Herrn – Remierre de Sargais – nicht mehr ausreichend zu Diensten sein.
Von diesem Moment an gerät Joli in eine Welt, die sie nie für möglich gehalten hätte. Denn Remierre ist ein Vampirjäger – und obendrein ein äußerst attraktiver Werwolf. Es fällt Joli nicht schwer, sich von ihm den Kopf verdrehen zu lassen. Doch die bevorstehenden Aufgaben machen ihr zunächst Angst. Sie soll eine Wolfsängerin werden, und damit die Verbündete eines Werwolfes, der lediglich die Jagd im Sinne hat und jeglichen Gedanken an eine persönliche Beziehung unterdrückt.
Aber was wäre ein paranormaler Liebesroman ohne dieses Spiel der Emotionen?
Kerstin Dirks ist mit „Wolfsängerin“ ein guter Start in die Geschichten um Lykandras Krieger gelungen. Der Roman lässt sich flüssig und in einem Rutsch lesen. Die Beziehung zwischen Joli und Remierre entwickelt sich in angenehmer Weise. Hier ist vor allem positiv zu erwähnen, dass Joli keine perfekte Model-Frau ist, sondern durch ihr Wesen selbst zu überzeugen weiß.
Ein weiterer Pluspunkt ist der Handlungsort. Diese Geschichte spielt in Deutschland, noch dazu in unserer Zeit.
Wer ein Faible für paranormale Liebesromane mit einer kleinen Prise Erotik hat, liegt mit diesem Buch richtig!

ulrike

Viele Grüße

von Andromache

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Die Gewinnerin der Verlosung

von Helene Henkes Buch "Die Totenwächterin"

heißt

Ursula Bühler aus Schorndorf

Wir von Lady`s Lit gratulieren der Gewinnerin ganz herzlich.

Viele Grüße

von Andromache

Freitag, 24. Oktober 2008

Wir stellen Helene Henke vor!

Hallo alle zusammen,

heute möchten wir euch die Autorin Helene Henke und ihren Debütroman "Die Totenwächterin" vorstellen. Gleichzeitig startet wieder ein Gewinnspiel, in dem ihr diesen Roman gewinnen könnt.
Teilnahmebedingungen:

Wer gewinnen möchte, sendet bitte eine E-mail an ladyslit@web.de bis zum 28.10.2008 0.00 Uhr. Ins Betrefffeld gehört natürlich wiede der Titel und vergesst bitte eure Adresse nicht. Viel Glück!

Die Totenwächterin - Das rote Palais



Rezension

Inhalt (Klappentext)

Wenn Menschen in Konflikte mit Vampiren geraten, wenden sie sich an die Detektivin Leyla Barth. Deutschland plant den Vampirismus zu legalisieren, doch es gibt Widerstände auf beiden Seiten. Die Polizei bittet Leyla um Mithilfe bei der Aufklärung mysteriöser Morde an Vampiren. Das Multiplexkino Aurodom gerät ins Fadenkreuz der Ermittlungen. Es ist in fester Hand des Meistervampirs der Stadt. Er setzt den Charme eines vollendeten, fünfhundert Jahre alten Gentlemans ein, um Leyla für sich zu gewinnen. Hat er mit den Morden zu tun? Die Ermittlungen führen Leyla zu Thetania e.V., einer als Verein getarnten Sekte, die sich den Schönheits- und Jugendwahn der Menschen zunutze macht.

Actionreicher Vampirroman

„Die Totenwächterin“ ist Helene Henkes Debütroman. Er besticht nicht nur durch actionreiche Szenen, sondern auch durch den gewählten Schauplatz, dem deutschen Ort Krinvelde und dessen Kino, dem Aurodom. Ein Kino, das jeder aus dem täglichen Leben kennt. Die Beschreibungen von Orten und Personen sind so realistisch gewählt, dass der Leser glaubt, so könnte sich tatsächlich diese Geschichte ereignet haben bzw. in der Zukunft ereignen. Auch die Themen, wie der legalisierte Vampirismus und der Schönheitswahn sind gut gewählt und treffen den Zeitgeist.
Der Roman beginnt eher gemächlich, doch von Kapitel zu Kapitel steigert die Autorin das Tempo, und die Szenen werden zunehmend spannender. Helene Henke hat sich nicht gescheut, auch bei den Beschreibungen von Opfern ins Detail zu gehen, sodass manch blutige Szene plastisch vor Augen steht und dem Leser Schauer über den Rücken jagt.
Die Charaktere der Hauptprotagonisten Rudger und Leyla gewinnen im Verlauf des Romans an Sympathie, wenngleich Leyla gegen den charismatischen Rudger ein wenig blass und steif erscheint. Ebenso interessant wie schillernd erscheint auch die Antagonistin Fjodora. Sie ist bösartig und tyrannisch, ihr Geschlecht nicht bestimmbar. Mit ihrer Schuppenhaut erinnert sie an die Schlange im Paradies.
Helene Henke ist es sehr gut gelungen, den Leser mit einer temporeichen Geschichte in ihren Bann zu ziehen, dass man gern über manche Wortwiederholungen hinweg liest.
Ein toller Vampirroman, auf deren Nachfolgeband wir alle gespannt sein können.

Die Rezension wurde von Corny/ Petra geschrieben.
Das folgende Interview führte Andromache.

Wir haben für euch Helene Henke interviewt:



Helene Henke ist gelernte Erzieherin und Industriekauffrau. Seit sieben Jahren arbeitet sie in einem Multiplexkino. Sie ist glücklich verheiratet und hat zwei Söhne im Alter von 21 und 13 Jahren.

1. Liebe Helene, was hat Sie dazu bewogen, einen Schauplatz in Deutschland zu wählen?

HH:Ich mochte immer die Geschichten von anglo-amerikanischen Autoren, wenn alte Sprachen, z.B. Gälisch mit einbezogen wurden. Das musste doch auch hier funktionieren und so kam mir die Idee, unsere altgermanischen Sagen mit dem europäischen Mythos Vampir zu verbinden. Bei den Recherchen fiel mir schnell auf, wie vielseitig die einheimischen Götter waren. Bewusst lege ich meinen Vampiren, zumindest den sehr alten, germanische Wörter in den Mund. Das Ganze platziere ich in ein modernes Deutschland und schaffe eine Kulisse voller Gegensätze. Ich finde es gibt zu wenig Bücher dieses Genres mit dem Schauplatz Deutschland und als deutsche Autorin lag die Entscheidung für mich nahe. Manchmal muss man sich eben nur in seiner Umgebung umschauen, denn auch dort lassen sich spannende Geschichten ansiedeln. „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah …“ Ich möchte damit meinen Beitrag dazu leisten, deutsche Autoren ein wenig aus dem Schattendasein zu holen. So ähnlich sehe ich das auch in Bezug auf Kinofilme, aber das ist ein anderes Thema.

2. Die Kombination Vampire mit einem Kinocenter ist sehr reizvoll. Da Sie ja selbst in einem Kino arbeiten, wann ist Ihnen dabei die Idee gekommen?

HH:Sofort! Ein Kinos besteht zum Großteil aus fensterlosen Räumen, in denen ein Vampir vor dem Sonnenlicht geschützt ist. Wenn das Gebäude auch noch auf unterirdischen Katakomben errichtet wurde, bietet sich der Schauplatz schon fast von alleine. Das Kino ist für mich der Ort der Inspiration und nicht nur wegen der vielen Menschen auf die man jeden Tag trifft, sondern viel mehr wegen der internen Geschehnisse. Es gibt im „Roten Palais“ sogar Szenen, die während einer ruhigen Kassenschicht entstanden sind. Das Kino ist sicher nicht das erste Mal Schauplatz eines Vampirromans, aber das Genießerkino für Vampire, wie ich das „Rote Palais“ nenne, hat es in der Form noch nicht gegeben. Mir gefiel die Idee eines Aktionskinos, eine Art „Holodeck“ wie bei Star Trek, in dem man sich von Illusionen einlullen lassen kann. Da in meinem fiktiven Deutschland Vampire allgegenwärtig sind und teilweise ihr Blut an nächtlichen Fleischertheken kaufen, dachte ich mir, das auch Vampire ganz gerne die Möglichkeit nutzen würden, einen Sonnenaufgang zu „erleben“, wie sich Menschen von Filmen in eine Traumwelt entführen lassen. Mein Genießerkino mit Nachtclubflair bietet außerdem Spielraum für alle möglichen Schoweinlagen, die auch die „anderen“ Bedürfnisse der Vampire, aber auch einiger Menschen bedienen. Wichtig waren mir die Hintergrundinformationen, die ich als Mitarbeiterin geben konnte. Erfahrungsgemäß finden es die Menschen sehr interessant, hinter die Kulissen blicken zu dürfen, z.B. zu sehen wie es in der Projektion aussieht. Ich wünsche mir, dass die Leser überall in Deutschland bei ihrem nächsten Kinobesuch einen diskreten Blick nach oben werfen und sich insgeheim vorstellen, dass sich dort möglicherweise das „Rote Palais“ befindet und ihnen gleich ein sexy Meistervampir über den Weg laufen könnte.

3. Gibt es für Ihre Protagonisten eventuell auch reale Vorlagen?

HH:Ja, die gibt es in der Tat und zwar überall verteilt unter den Nebenprotagonisten. Manche Charaktere haben sich dann einfach weiterentwickelt und sind zu eigenständigen Protas geworden. Ein Beispiel ist „Jarno“, den ich so habe aussehen lassen wie meinen Neffen. Jarno war als typisches Opfer geplant und sollte im Laufe der Geschichte eigentlich umkommen. Doch er nahm immer mehr vertraute Charakterzüge an und wuchs mir mit seinem liebevoll, chaotischen Wesen so sehr ans Herz, dass ich überleben ließ. Eine andere Figur in der Geschichte ist eine Hommage an meinen wunderbaren Mann und nein, es handelt sich nicht um Rudger von Hallen. Leyla und Rudger sind vollkommen fiktiv und meinem Unterbewusstsein entsprungen. Sie sind beide ein Teil von mir, wie zwei weitere Leben die ich lebe. Mir macht es unheimlich Spaß in Leyla zu schlüpfen und gekonnt ein Katana Schwert zu schwingen, während ich im wahren Leben auf der ersten Hürde im Kletterwald in Tränen ausbreche. Ebenso interessant ist es, sich in den attraktiven Meistervampir zu versetzen und mit seinen Augen in die Welt zu blicken; seinen Konflikt zu erfahren, wenn er einerseits selbstsicher und machtvoll agiert und anderseits an seinem weichen Kern zu zerbrechen droht.

4. Wird es einen Nachfolgeband vom Roten Palais geben mit den gleichen Protagonisten oder eine neue Geschichte?

HH:Geplant ist ein Dreiteiler. Das Rote Palais wird immer Dreh- und Angelpunkt der Geschichte um Leyla und Rudger bleiben. Im nächsten Teil wird der Leser vielen Figuren wiederbegegnen. Leyla hat schließlich ein Team und Freunde gewonnen, die nicht einfach verschwinden werden. Aber auch neue Bekanntschaften wird der Leser machen, insbesondere der Antagonist Bragi dürfte sich als schillernde Figur erweisen. Desweiteren werden immer wieder Themen wie Schönheits- und Jugendwahn sowie Fremdenfeindlichkeit angesprochen werden. Ich finde diese Themen ergeben sich von allein, wenn man sich eine Welt vorstellt, in der Vampire (und auch Götter) präsent sind.

5. Wann dürfen die LeserInnen darauf hoffen?

HH:Ich arbeite schon an Teil zwei und meine Testleserin ist schon wieder ganz hingerissen von der neuen Geschichte. Das Buch wird voraussichtlich im Juli 2009 erscheinen.

6. Was macht Helene Henke, wenn Sie mal nicht vor dem PC sitzt und schreibt?

HH:Im Kino sitzen und Karten verkaufen.(lach) Nein, im Ernst, ich habe Familie. Auch wenn meine Söhne schon lange aus den Windeln raus sind, fordern sie dennoch Aufmerksamkeit. Jeder der Kinder hat, wird das nachvollziehen können. Ich bewundere die Schriftstellerinnen, die kleine Kinder haben und es trotzdem schaffen zu schreiben. So obliegt mir die Hausaufgabenbetreuung des Jüngsten und gelegentlich möchte er auch mal mit Mama ins Kino gehen. Außerdem gibt es noch so lästige Sachen wie Kochen und Putzen, die sich nicht von alleine machen. Auch wenn meine Mutter mir viel Arbeit im Haushalt abnimmt und mir damit hilft, genug Zeit zum Schreiben zu haben, kann ich ihr nicht alles aufhalsen. Außerdem muss man auch hin und wieder ein paar soziale Kontakte pflegen. Ein harmonischen Umfeld ist für mich und meine Arbeit als Autorin unabdingbar. Durch meine Publikation sind zusätzlich noch einige Tätigkeiten in verschiedenen Foren hinzugekommen. Meine privaten, ruhigen Zeiten fülle ich, neben dem Schreiben, natürlich mit Lesen.

Wir danken Helene Henke für das sympathische Interview.

Liebe Grüße

Andromache

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Liebe LeserInnen, ein Gewinnspiel jagt das nächste....
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