Hallo alle zusammen!
Leicht wie ein Schmetterling....
...so liest sich auch das Buch der Autorin
J.D. Vermeeren, das wir euch heute ans Herz legen und auch verlosen möchten. Doch hier unsere Infos:
Titel: Schmetterlinge lieben nicht, erschienen im Sieben-Verlag 2008
Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, für den gelten folgende Bedingungen:
Einsendeschluss ist der 10.02.2009!
Bitte schickt eine E-mail ( in der Betreffzeile den Titel angeben) an ladyslit@web.de und vergesst nicht eure Adresse anzugeben.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem Partner-Verlag, dem Sieben-Verlag, und der Autorin für das Rezensions- und Verlosungsexemplar. Den TeilnehmerInnen wünschen wir viel Glück!
Zur Autorin:
J.D.Vermeeren
ist Autorin aus Leidenschaft und schreibt mit Herz und Seele Romane – alle Werke haben eines gemeinsam: Sie entführen in eine nicht alltägliche Welt, um sich Träumen, Gefühlen, Spannung, Imaginärem hinzugeben und um neue Fenster zu öffnen. Autorenwebseite: www.autorin.net.tf
Rezension:
Inhalt:
Nach einer Enttäuschung mit ihrem Freund Steve, nimmt die Journalistin Angelina nur zu gern den Auftrag an, eine Reportage über die Monarchfalter zu schreiben und reist nach Mexiko. Auf einer Fiesta beobachtet sie den Fotografen Leon de Merron, der sie dabei begleiten soll. Der Frauenschwarm flirtet heftig mit einer mexikanischen Schönheit und lässt auch Angelinas Herz höher schlagen. Leider verlaufen Angelinas erste Treffen mit Leon mehr als katastrophal, was zu Wortgefechten führt. Aber es ist nicht nur die Attraktivität, die Leon auszeichnet, sondern auch seine Besonnenheit. Und das macht ihn für Angelina besonders anziehend. Doch über einen heißen Flirt geht es nicht hinaus, und Angelina muss nach Abschluss der Reportage nach Kanada zurückkehren. Wenn sie dachte, hier ihre Ruhe zu finden, dann täuscht sie sich, denn sie erfährt dort vom Doppelleben ihrer Mutter, einer Geheimagentin, in das auch noch Leon verstrickt ist.
Da taucht Leon unerwartet auf. Die Gefühle für ihn sind so stark, dass sie sich ihm anvertraut. Plötzlich wird Angelinas Leben bedroht. Sie flüchtet in Begleitung von Leon nach Whitehorse in Kanada. Doch zu allem Übel sind ihnen die Verfolger bereits auf der Spur. Leon und Angelina müssen um ihr Leben kämpfen.
J.D.Vermeerens Würze im Roman liegt darin, eine spannende Geschichte im Umfeld des Geheimdienstes mit einer Liebesgeschichte an spektakulären Schauplätzen zu verquicken. In leichtem, flüssigem Stil erzählt die Autorin die Geschehnisse, was der aufkommenden Dramatik keinen Abbruch tut. Plätschert der Anfang des Romans etwas dahin und ist mehr geprägt von den Wortgefechten zwischen den beiden Hauptprotagonisten, gewinnt er mit dem Wechsel des Settings in die kalte, einsame Gegend Kanadas zunehmend an Spannung.
Wünschenswert wäre für mich gewesen, mehr über Angelinas vergangene Beziehung und über die Person Steve zu erfahren, der eine entscheidende Rolle spielt. J.D. Vermeeren erzählt eine actionreiche, unterhaltsame Geschichte, bei der man auch mal die grammatikalischen Fehlerchen gern übersieht. Das Buch liest sich in einem Rutsch und ist eine sehr empfehlenswerte Lektüre für trübe Tage.
Die Rezension wurde von Andromache geschrieben. Sie führte auch das Interview mit der Autorin.
Interview
Kann sich eine Autorin aus Leidenschaft vorstellen nicht zu schreiben?
JDV: Ein Leben ohne schreiben könnte ich mir zurzeit nicht vorstellen.
Wenn ich schreibe, dann klinke ich mich von der Umwelt aus und bin ganz und gar bei meinen Protagonisten, Antagonisten … sozusagen Vorort. Ich liebe, weine, leide, lebe mit ihnen.
Lesen Sie als Autorin noch viel.
JDV: Ich liebe Bücher. Schon als Teenager konnte ich beim Lesen so in ein Buch eintauchen, dass ich um mich herum nichts mehr wahrnahm, und ich habe alles gelesen, das mir unter die Finger kam. Als Autorin lese ich allerdings mehr Recherchen, die ich für meine Arbeit brauche.
Für Ihr Buch „Schmetterlinge lieben nicht“ waren viele Recherchen notwendig. Recherchieren Sie gerne?
JDV: Ich recherchiere sogar sehr gerne. Etwas zu finden das man sucht ist doch wunderbar, oder nicht? Philemon von Syrakus (360 v. Chr. – 264 v. Chr.) Zitat: „Alles auf Erden lässt sich finden, wenn man nur zu suchen sich nicht verdrießen lässt.“
Es ist sehr wichtig viel Material zu sammeln, um authentisch schreiben zu können.
Man braucht aber auch kompetente Leute, die einem bei den Recherchen behilflich sind. Ich bin sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit habe und nutzen kann um auch die kleinsten Details beachten zu können.
"Schmetterlinge lieben nicht" ist ein Frauenroman. Schreiben Sie insbesondere für die Zielgruppe Frauen?
JDV: Ich schreibe für alle die gerne einen JDV Roman lesen. Ich lege das nicht fest. Für „Schmetterlinge lieben nicht“ gab es z.B. auch männliche Leser/Zuhörer, die sich aber klarerweise mehr für die Krimielemente interessiert haben.
Was hat Sie zu diesem Roman inspiriert?
JDV: Tatsächlich Schmetterlinge. Sie waren der Auslöser, dass die Figuren/Szenen entstanden. Meine Figuren, nicht nur für „Schmetterlinge lieben nicht“, entstehen plötzlich in meinen Gedanken und verlangen auf „Papier“ gebracht zu werden. Sie sind einfach da und manchmal ist es für einen Autor fast beängstigend wie real sie werden können.
Schmetterlinge spielen in Ihrem Roman eine wichtige Rolle. Sind Sie diesen Tieren besonders zugetan?
JDV:. Die Metamorphose eines Schmetterlings ist faszinierend und man kann sie mit vielem assoziieren. (Ich bin außerdem eine große Tierliebhaberin.)
Die Schmetterlinge im Buch sind einerseits „Hinweis, Symbol“, andererseits Metapher und gehören zum Psychogramm von Leon, dem Protagonisten im Roman.
Sie beschreiben in Ihrem Roman verschiedene Schauplätze. Welche haben Ihnen am meisten gefallen und weshalb?
JDV: Die Natur Kanadas ist einfach grandios - eine liebe Autorenkollegin lebt dort. Zu den schönsten Plätzen zählt für mich Australien. Weites Land mit unglaublicher Faszination - meine Verwandten und eine weitere sehr liebe Autorenkollegin leben dort. Und ich habe mich unter anderem mit den Initiationsriten der Aborigines beschäftigt.
Weshalb schreiben Sie unter Pseudonym?
JDV: Versuch einer Kurzerklärung: Besondere Begebenheiten spielen in meinem Leben eine Rolle. Eine solche Begebenheit führte dazu, dass so seltsam es klingen mag, der Name mich fand. Es gibt auch andere Pseudonyme, die ich aber zurzeit nicht nennen kann.
Dürfen sich die LeserInnen zukünftig auf weitere Romane von Ihnen freuen?
Ja, die Arbeiten laufen zu meiner Freude auf Hochtouren – soviel kann ich schon verraten – auf meiner Webseite kann man zu gegebener Zeit Infos lesen.
Was mag J.D. Vermeeren, wenn sie nicht schreibt?
Sie liebt es mit ihrem Partner fremde Orte zu erkunden, Menschen zu studieren, Inspirationen zu sammeln. Sie liebt interessante Gespräche, alte und neue Bibliotheken und natürlich Bücher, Theaterbesuche mit einer lieben älteren Dame, harmonische Umgebungen, das Schnurren einer Katze … (ich fürchte die Liste würde nun zu lang werden)
… und sie kehrt liebend gerne an ihren ruhigen Schreibtisch zurück, damit sie mit Abgabeterminen zurecht kommt
Wir bedanken uns ganz herzlich für das sympathische Interview.
JDV: Es hat mich sehr gefreut. Ich bedanke mich sehr herzlich für Ihr Interesse.
Viele Grüße
Andromache
andromache - 7. Feb, 19:38
Liebe Leserinnen und Leser,
Lady`s Lit hat seit kurzem einen neuen Partner: Das Online-Magazin "Happyend-Bücher", worauf wir sehr stolz sind.
Was verbirgt sich hinter Happyend-Bücher?
Nun könnte ich sagen, ruft doch mal die Homepage unter
www.happy-end-buecher.de auf, aber lieber möchten wir die Betreiber und das Online-Magazin selbst vorstellen.
Wie der Name schon sagt, dreht sich alles um Romane mit Happyend, sprich Liebesromane. Neben tollen Buchvorstellungen und umfangreichen Rezensionen bietet Happyend-Bücher aber noch mehr. Da wären z.B. Kolumnen, wie Jennis Boudoir oder die Lady Glomington Glosse genannt. Auch Autorenvorstellungen im Autorensalon bieten interessante Einblicke.
Die beiden Betreiberinnen von Happyend, die alle unter Anke und Nicole kennen, haben in langer, mühsamer Arbeit, die Homepage liebevoll gestaltet. Nicht umsonst schauen unzählige Besucher aus 40 (!) verschiedenen Ländern darauf.
Neben uns ist auch das "Liebesromanforum" Partner von Happyend-Bücher, über das wir in Kürze berichten werden.
Was macht Happyend-Bücher so besonders?
Es ist schlichtweg sympathisch und gleichzeitig informativ.
Hier gibt es keine "niedermachenden" Rezensionen, wie man es aus anderen Portalen kennt, sondern auf eine charmante Art und Weise wird diskret, aber gerecht Kritik geübt.
So,nun möchten wir in einem Interview Anke und Nicole sprechen lassen, die mit so viel Herzblut und Engagement "ihre Happyends" beschreiben, und das ohne einen Cent, aus purer Freude am Lesen.
Interviewfragen
Wie kam es dazu, dass Happy End Bücher gegründet wurde?
Was war ursprünglich das erklärte Ziel von Happy End?
Welche Ziele/Aufgaben kamen im Laufe der Zeit evt. dazu?
Nicole:
Drei gute Fragen über die ich erst mal nachdenken musste und gerne in eine Antwort zusammenfassen würde.
Im Grunde war es ein längerer Prozess, bis Happy End Bücher zu dem geworden ist, wie man es heute kennt.
Ein Prozess der mit sehr viel Spaß an der Sache aber auch mit viel Arbeits- und Zeitaufwand verbunden ist. (Damals so wie auch heute noch) Mittlerweile haben wir aber auch einige fleißige Mitstreiter; und genau wie wir auch, begeisterte Liebesromanleserinnen für „Happy-End Bücher“ gewinnen können, ohne deren tatkräftige Unterstützung wir nicht so vielfältig hätten werden können, denn ein jeder von uns hat seine gewissen Liebesromanvorlieben und sein bevorzugtes Genre.
Am Anfang gab es nur Anke und mich- zwei begeisterte Liebesromanleserinnen, die sich in den Weiten des Internets getroffen und angefreundet hatten.
Irgendwann erzählte mir Anke, dass sie eine Webseite plane, auf der sie gerne Buchbesprechungen zu ihren gelesenen Büchern im Regal online stellen wollte. Als ich davon hörte, war ich sofort begeistert von dieser Idee denn gerade Webseiten, die sich mit Liebesromanbuchbesprechungen beschäftigen, gab es so gut wie gar nicht im deutschsprachigen Bereich. (außer Isoldes romantische Bücherecke oder Utes Bücherregal.
Und dort fanden sich zuletzt immer weniger Rezensionen zu aktuellen historischen Liebesromanen, da andere Liebesromangenre zu dieser Zeit einfach gefragter waren.)
Ich hatte zuvor zwar auch schon einmal mit dem Gedanken gespielt, eine eigene Liebesromanwebseite ins Leben zu rufen, hatte meine Pläne als absoluter Computerlaie jedoch schnell wieder verworfen und war nun durch Ankes Mail natürlich sofort ganz Feuer und Flamme.
Ich fragte also erst mal vorsichtig bei Anke an, ob sie auch meine Buchbesprechungen gebrauchen könnte und sie konnte! ;-)
Kaum nachdem die Webseite online gegangen war, tauschten wir rege E-Mails aus, denn irgendwie waren uns die Buchbesprechungen allein nicht ausreichend. Zunächst folgte eine CORA-Historical Fanseite als eine Art elektronisches Nachschlagewerk mit Auflistungen aller bisher herausgegebenen Bände mit dazu gehörigem Klappentext, die als Fan der ersten Stunde auf meinem „Mist“ gewachsen war.
Allerdings brauchte es einiges an Arbeitsaufwand; gottlob sind Anke und ihr Mann wahre Computergenies, bis das richtige Layout dazu stand und alles online gehen konnte.
Etwas später schon kamen das „Thema des Monats“, das ein bestimmtes Genre, oder eine Zeitepoche behandelte dazu; genau wie auch die Auflistungen der monatlichen Neuerscheinungen für Deutschland, sowie auch für die USA, denn es gibt mittlerweile eine große Zahl an Originallesern, die wir ebenfalls informieren wollten und die Liebesromannews.
War es am Anfang unser eigentliches Ziel gewesen eine Webseite für Liebesromanfans zu schaffen, auf der sie Buchbesprechungen von uns finden und nachlesen konnten, wurde es dann immer mehr zu einem größeren Projekt, denn wir wollten nicht nur informieren, sondern auch unterhalten. Wir schrieben Autoren und Autorinnen dieses Genres an, machten unsere ersten Interviews mit ihnen, stellten Autoren/Innen lesenswerter Bücher vor usw.
Und so wurde dann Schritt für Schritt auch die Happy-End Bücher Seite auch immer größer und größer bis die gewaltigen Datenmengen es nötig machten, ein neues, optisches Gewand zu schaffen. Eine wahnsinnige Arbeit, die allein Familie Stiebers unermüdlichem Tatendrang und Fleiß zuzuschreiben ist.
Welche Foren-Titel standen bei der Gründung damals außer ?Happy-End? noch zur Diskussion?
Nicole:
Da Anke und ich beide erklärte Fans von Büchern mit Happy-End sind, gehörte dieser Begriff eigentlich fast von Anfang an zu den Überlegungen bezüglich der endgültigen Webseitenbezeichnung.
Anke:
Nicole hat vollkommen recht. Der Name lag einfach nahe, weil er so genau unsere Lesevorlieben auf den Punkt bringt.
Noch dazu kam, dass mein kleiner Bruder, der stets ein wenig hochnäsig auf meine Liebesromanlektüre hinunterblickt, mich mit seinem Statement zum Thema „was ist Literatur und was nicht“ förmlich herausgefordert hat. Seinen Satz „Gute Bücher haben kein Happy End“ konnte ich einfach nicht unkommentiert stehen lassen. ;-)
Gibt es auch männliche Leserschaft?
Nicole:
Ja, die gibt es tatsächlich! Wir haben schon einige Mails von begeisterten, männlichen Liebesromanlesern bekommen. Allerdings lesen die Männer in der Regel meistens seltener historische Liebesromane; ihre Interessen gehen beispielsweise verstärkt in den Romantic Suspense oder fantasylastigen Bereich.
Auf welche Wellen von Roman-Themen, bzw. Titelschwerpunkten blickt Happy
End zurück?
Nicole:
Nun ja, innerhalb der letzten Jahre hatten wir schon einige Schwerpunktthemen wie zum Beispiel:
Der Liebesroman im Wandel der Zeit, nicht zu vergessen der paranormale Romance-Boom, der ja immer noch ungebremst anhält, führte in der Vergangenheit zu Schwerpunktthemen wie zum Beispiel über Vampir oder Gestaltwandlerromances. Auch Zeitreiseromane und jetzt gerade aktuell die Gothic-Historical Romance haben wir unseren Webseitenbesuchern schon näher vorgestellt. Aber auch der beliebte Chic-Lit Roman, Romances über SEALS und das FBI, Wikinger und Schottlandromances waren schon ein Thema bei uns.
Alles hier aufzuzählen würde ein wenig den Rahmen sprengen ;-).
Auf welche Inhalte reagierten Leserinnen besonders enthusiastisch?
Nicole:
Anfragen gibt es eigentlich jeden Monat zu allen möglichen Bereichen. Besonders interessieren sich die Leser für die Themenspecials, Serien, diverse Autorinnen, wann und ob bestimmte Bücher überhaupt in deutscher Übersetzung erscheinen und es gibt auch sehr viele Mails zu diversen Rezensionen. Es gibt da auch durchaus einige Leser, die vielleicht eine andere Meinung als wir vertreten; die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Doch gerade der Austausch zwischen den Webseitenbesuchern und uns macht unsere Arbeit gerade erst so spannend.
Anke:
Nicole hat ja schon einen guten Querschnitt der Anfragen aufgezählt.
Einen sehr turbulenten Monat hatten wir z.B. im April 08 als wir ein Special zum Thema Schottland gemacht haben - der Highlander ist also doch unsterblich!
Besonderen Anklang finden auch immer wieder die Cora Historical und Mylady Auflistungen. Hierzu haben wir sehr viele Anfragen und Verbesserungswünsche.
Regen Anteil nehmen die Besucher der Homepage auch im Bezug auf die Rubrik „nach Serien“. Hier erhalten wir vor allem immer wieder sehr hilfreiche Tipps und Informationen, wenn es darum geht Fehler zu berichtigen oder Einträge zu vervollständigen.
Gibt es unter den Betreibern und Co von Happy End selbst ambitionierte
Schreiber?
Nicole:
Wir haben für unseren Bereich „Foyer“ die Autorin Jennifer Schreiner gewinnen können, die unseren Lesern jeden Monat in ihrer Kolumne „Jenni‘s Boudoir“ Witziges und Nachdenkliches aus ihrem Schriftstelleralltag vermittelt.
Ich selbst habe mich für unseren Adventskalender im Jahre 2006 einmal als Hobby-Autorin versucht und einen Zeitreiseliebesroman in 24 Teilen, der zurzeit des englischen Regency spielt, einfach nur aus Spaß an der Freud nur für unsere Besucher, geschrieben.
„Ab imo pectore- Von ganzem Herzen“ ist das, was dabei heraus kam und kann auf unserer Webseite nachgelesen werden.
Anke:
Ich kann da unumwunden bestätigen, dass ich es liebe Artikel, Rezensionen oder Interviews vorzubereiten und auszuarbeiten.
Eine Geschichte oder ein ganzes Buch schreiben würde mir unglaublich schwer fallen und ich überlasse das gerne allen die sich dazu berufen fühlen.
Vom Team, hier möchte ich Jennifer Schreiner mal ausnehmen, deren Talente ja keinen weiteren Kommentar benötigen, weiß ich ansonsten von niemandem der sich bisher in diese Richtung geoutet hat.
Wie organisiert Happy End seinen Webauftritt? Verteilung der Ämter,
Anzahl der Mitarbeiter?
Nicole :
Diese Frage gebe ich an Anke weiter, denn da ist sie genau der richtige Ansprechpartner. ;-)
Anke:
Happy End Buecher war zu Beginn nur ein Zwei-Frau Betrieb. Da war es einfach Probleme zu regeln, Themen zu organisieren oder Fragen zu klären. Heute sind wir, je nach Umfang der Ausgabe, bis zu 12 ehrenamtliche Mitarbeiter.
Nicole und ich sind als Herausgeber die Verantwortlichen für alle Belange des Teams und wir koordinieren gemeinsam den Webauftritt, die Werbung und alle Anfragen. Und weil Nicole und ich so zwei völlig unterschiedlichen Menschen sind, ergänzen wir uns bei allen Aufgaben nahezu perfekt.
Aber mittlerweile sind wir auch im großen Team eingespielt. Fest verteilte Aufgaben machen die Organisation einer Ausgabe leichter. Vielfältigkeit und Spontanität wird erhalten, indem ich alle eigenen Ideen des Teams zu ihrem Resort ausarbeite. Durch die sehr unterschiedlichen Menschen im Team ergibt sich so von selbst immer wieder eine Fülle an verschiedenen Beiträgen.
Letztendlich laufen dann alle Fäden bei mir zusammen, dass ist schon wegen der technischen Gegebenheiten so am Sinnvollsten. Nicole liest die Texte Korrektur, da meiner Rechtschreibung nicht zu trauen ist und ich stelle das Update dann online. Technische Fragen klärt mein Mann Ralph, der so eigentlich auch zum Team gezählt werden kann.
Wie viele Liebesromane habt ihr schätzungsweise bis heute gelesen?
Nicole:
Eine schwere Frage, die ich in Zahlen eigentlich gar nicht beantworten kann, wahrscheinlich scheue ich mich auch ein wenig davor, so müsste ich ja mit dem Gedanken vertraut machen, dass ich unter einer Art „Büchersucht“ leide. ;-)
Ich bin seit ca. 22 Jahren begeisterte Liebesromanleserin. Meine Tante, die einst zwei „Nackenbeißer“ von, ich glaube es waren die Autorinnen Jennifer Blake und Johanna Lindsey, herumliegen hatte, hat mich damals infiziert.
Da ich schon zu den Viellesern gehöre, lese ich im Schnitt monatlich um die 8-10 Bücher.
In Ausnahmefällen können es aber auch mal weniger sein- je nachdem.
Es sind also im Laufe der Zeit einige Bücher gewesen, von denen ich mich aber auch wieder nach dem Lesen trenne, außer sie sind so einzigartig, dass sie bei mir einen „Keeper- Status“ in meinem Bücherregal erhalten.
Anke:
Ich werde in 2009 voraussichtlich meinen 1000stden Liebesroman feiern. Damit bin ich zwar immer noch ein kleines Licht, schaut man sich mal bei den liebesromanlesenden Fans um, aber ich bin mächtig stolz darauf. Klar, dass wir das auf Happy End Buecher ganz groß feiern werden!
Wann hast du, Anke, Nicole, zuletzt ein Buch ohne Happy End gelesen
- und wenn ja, welches Buch das gewesen ist?
Nicole:
Ich muss gestehen, dass ich in der Regel Liebesromanen aus dem Wege gehe, die kein echtes Happy End haben. Denn das Happy-End gehört für mich einfach dazu und dank der diversen Buchbesprechungen auf verschiedenen Plattformen wie auch dem Liebesromanforum, unserer Partnerseite, geschieht es mir so gut wie nie einen Roman ohne Happy-End zu erwischen.
Ein Roman jedoch den ich in den letzten Monaten las und der vielleicht nicht unbedingt ein typisches Happy-End besitzt, da er von verschiedenen Romanfiguren handelt und wie sie zusammen die seelische Pein die ein äußerst perverser und brutaler Mann ihnen angetan hat, verarbeiten, ist da „Märchenprinz“ von Marian Keyes.
Anke:
Das letzte Buch ohne Happy End? Mhm, ….. gilt da auch ein Ratgeber? ;-) Gerade vor kurzem habe ich „Das Diät-Hasser-Buch“ von Margit Schönberger fertig gelesen. Ein zwar durch und durch positives „Happy“ Buch, aber rein technisch gesehen eben ohne „Happy End“.
Liebe Grüße
Anke und Nicole
Wir danken Anke und Nicole für das sympathische und aufschlussreiche Interview und wünschen weiterhin gaaanz viel Erfolg!
Viele Grüße
Andromache
andromache - 2. Feb, 17:50
Hallo zusammen,
unser Buchtipp in dieser Woche:
"Magerquark zum Frühstück" von Tina Keller
Tina Keller
wurde 1964 im westfälischen Geseke geboren, wo sie auch aufwuchs und die Schule besuchte. Oftmals schwänzte sie die Schule und verzog sich lieber in den Park, um in ihrer eigenen Traumwelt zu leben und Geschichten aufzuschreiben, als sich in der Schule zu langweilen.
Einer Zeit als Au Pair folgte die Ausbildung zur Fremdsprachensekretärin. An Schriftstellerei dachte sie damals noch nicht, denn ihre Geschichten schrieb sie nur für sich. Bis sie erfuhr, dass ihre beste Freundin mit einem einzigen Zeitungsartikel soviel verdiente wie sie in einem ganzen Monat. Aus lauter Wut schickte sie der Redaktion „Eltern“ eine Geschichte, die diese zu ihrer Überraschung begeistert annahm.
Anfang der 1990er entdeckte Tina Keller Berlin als ihre persönliche Traumstadt und zog dorthin um. Nun packte sie auch die Veröffentlichung ihrer Romane an, was zunächst von Rückschlägen gezeichnet war. Zwar erschien ihr Jugendroman „Rock’n’Love“ beim Georg Bitter Verlag, doch im gleichen Jahr meldete der Verlag Konkurs an.
2002 gönnte sie sich eine berufliche Auszeit und schrieb ihren zweiten Roman „Schokolade und andere Höhepunkte“. Ein neuer Job folgte, der ihn seither genügend Zeit lässt, sich um weitere Schreibprojekte zu kümmern.
Im März 2008 erschien ihr Roman „Magerquark zum Frühstück“ beim Sieben-Verlag.
Tina Keller
Magerquark zum Frühstück
Sieben-Verlag (Januar 2008)
ISBN: 978-3940235169
Kurzbeschreibung
Magerquark zum Frühstück käme für Tamara nur in einer Hungersnot in Frage. Sie ist mollig und zufrieden, auch wenn ihre ständig diätende Kollegin Corinna sie manchmal in den Wahnsinn treibt. Aber Lover Fabian weiß ihre weiblichen Formen zu schätzen. Einziger Wermutstropfen: Fabian ist nicht bereit seine Frau zu verlassen. Doch er erhält Konkurrenz von Sänger und Sexsymbol Benjamin, den die Werbefirma, in der Tamara arbeitet, für ihre neueste Kampagne engagiert. Zwar ist Benjamin mit Hungerleiderin Caro liiert, doch irgendwann sieht er ein, dass es Wichtigeres gibt als einen makellosen Körper ...
Rezension
Tina Keller erzählt mit viel Witz und Ironie von Tamaras Erlebnissen mit zwei völlig verschiedenen Männern in der modernen Welt der Äußerlichkeiten und Diätbotschaften. Auch die Einblicke in die Medienlandschaft, in das übertriebene Getue um Stars kommt nicht zu kurz und ist äußerst amüsant.
Wie wohltuend kann es doch sein, wenn die Hauptperson mal nicht dem Schönheitsideal der schlanken Superfrau entspricht, sondern eine mollige und durchaus selbstbewusste Frau ist und damit so mancher von uns Mut macht, zum wahren Ich zu stehen. Natürlich kommen auch Tamara ab und an ihre Zweifel, vor allem wenn Freund Fabian ihr wieder einmal verspricht seine Frau zu verlassen und es doch nicht macht. Aber das Happyend ist nach vielen humorvoll erzählten Höhen und Tiefen in Sicht.
Stilistisch ist der Roman einwandfrei. Grammatikalische oder Rechtschreibfehler sind mir nicht aufgefallen. Die Sprache ist zeitgemäß, der Stil flüssig, der Satzbau nicht zu komplex. Die Geschichte ist ohne Einbruch erzählt, kompakt und mitreißend. Man erfährt genug über die Gefühle und Beweggründe der Figuren, um mitzuleben und mitzuleiden. Fazit: Lesen und sich amüsieren!
Die Rezension wurde von Inka geschrieben
Wir haben für euch Tina Keller interviewt:
1. Was war ausschlaggebend so ein humoriges Buch zu schreiben?
TK: Ich habe 7 Jahre mit dem witzigsten Mann der Welt zusammen gelebt. Als wir
uns getrennt haben, hat mir vor allem eins fehlt: das Lachen und Rumalbern.
Also bin ich dauernd ins Kabarett gelaufen, habe Unmengen witziger Bücher
verschlungen und schließlich selbst eins geschrieben. Mein Ex-Freund hat mir
gezeigt, wie wichtig es ist, das Leben nicht ganz so ernst zu nehmen, und
das wollte ich mir bewahren. Humor verbindet ungemein, und das Schönste ist
für mich, über dieselben Dinge lachen zu können.
2. War es für Sie wichtig, die Story hauptsächlich in Deutschland spielen zu
lassen?
TK: Nein, nicht unbedingt. Mein letzter Roman spielt z.B. in London.
3. Haben Sie eine besondere Affinität zu Stars, Soaps, etc.?
TK: Nicht wirklich. Außer, dass ich noch keine einzige Folge der Lindenstraße
verpasst habe!
4. Sind die Figuren alle erfunden, oder gab es für die eine oder andere eine
reale "Vorlage", die Sie inspiriert hat?
TK: Die schwule Empfangsdame gab und gibt es wirklich! Zwar habe ich "Herrn
Konrad" nie in einem schwarz-roten Leo-Slip in einer Disco herumturnen
sehen, aber ich konnte es mir wunderbar vorstellen.
5. Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus? Wird es einen weiteren Roman in diesem
Genre geben?
TK: Ja!
6. Wie lange haben Sie für das Erdenken der Story und das Schreiben des
Manuskripts gebraucht?
TK: Das ist schwer zu sagen - ein paar Monate (neben meinem Hauptjob).
7. Mussten Sie für die verschiedenen Szenen recherchieren, und wenn ja, wie
und wo haben Sie recherchiert?
TK: Nein.
8. Wie sind Sie zum Schreiben gekommen? Seit wann schreiben Sie?
TK: Seit ich acht Jahre alt bin. Ich habe mir schon als Kind liebend gern
Geschichten ausgedacht und man hat mich eigentlich nur lesend oder
schreibend angetroffen. Im Teenager-Alter hatte ich um die 50
Brieffreundschaften, die alle gehegt und gepflegt wurden - im Gegensatz zu
den Schularbeiten!
9. Schreiben Sie nur in diesem oder auch in anderen Genres?
TK: Ich schreibe (unter Pseudonym) auch Erotikromane, aber witzige Bücher liegen
mir mehr.
10. An was arbeiten Sie gerade?
TK: Ich plane den nächsten lustigen Roman.
Wir danken Tina Keller für das freundliche Interview und freuen uns auf den nächsten Roman von ihr.
Das Interview wurde von Inka geführt.
Herzliche Grüße
Andromache
andromache - 27. Jan, 21:21
Hallo zusammen,
für alle, die es "spannend" lieben, empfehlen wir einen tollen Krimi.
"Der Tote vom Maschsee" von Susanne Mischke, erschienen 2008 im Piperverlag
Über die Autorin (Quelle amazon):
Susanne Mischke wurde 1960 in Kempten geboren und lebt heute bei Hannover. Sie war mehrere Jahre Präsidentin der »Sisters in Crime« und erschrieb sich mit ihren fesselnden Kriminalromanen eine große Fangemeinde. Für das Buch »Wer nicht hören will, muß fühlen« erhielt sie die »Agathe«, den Frauen-Krimi-Preis der Stadt Wiesbaden.
Rezension:
Im Morddezernat Hannover haben es Hauptkomissar Völxen und seine Leute zunächst mit einem Leichenfund in zwei Teilen zu tun: Auf dem Grabstein des Massenmörders Fritz Haarmann wurde eine abgetrennte menschliche Zunge gefunden, im Maschsee treibt der dazu gehörige männliche Körper. Es handelt sich um einen Experten und psychiatrischen Gutachter der Forensik, Dr. Offermann. Dieser hätte die Einschätzung des Sexualstraftäters Strauch vornehmen sollen, dessen Entlassung kurz bevorstand. Inwiefern und ob dieser Umstand in Zusammenhang mit seiner Ermordung steht, gilt es herauszufinden. Jule Wedekind, die junge Neue bei der MoKo, zeigt sich unerschrocken, motiviert und ehrgeizig.
Die Lektüre beginnt mit einem brisanten Auftakt, der den Leser gekonnt in Spannung versetzt und hohe Erwartung schürt. Die Ermittlungen beginnen unterhaltsam, auch das private Umfeld der Protagonisten wird abwechslungsreich gezeichnet. Für die Dauer der weiteren Spurensuche plätschern die Ereignisse allerdings auf etlichen Buchseiten mehr oder weniger belanglos dahin, bis die Geschichte anschließend doch wieder an Fahrt gewinnt.
Alles in allem ist Susanne Mischke ein durchaus lesenswerter Kriminalroman gelungen, für hart gesottene Fans dieses Genres sollten Handlung und Sprache vermutlich eine höhere Drehzahl aufweisen.
Die Rezension wurde von Lettery geschrieben.
Ein schönes Wochenende wünscht euch
Andromache
andromache - 24. Jan, 21:51
Hallo zusammen!
Am vergangenen Samstag fand Helene Henkes "Vampir-Event" im CinemaxX in Krefeld statt. Wir wollten euch Helenes Bericht darüber nicht vorenthalten.
Klickt bitte den u.a. Link an und lest selbst.
Bericht_Vampire_vor_der_Leinwand (doc, 42 KB)
Und hier noch ein paar Impressionen von Helene Henkes Event:
Viele Grüße
Andromache
andromache - 20. Jan, 22:23
cbt-Autorin und Jugendliteraturpreisträgerin Alexa Hennig von Lange ist am Dienstag, 20. Januar 2009 ab 09:05 Uhr Studiogast in der ZDF-Sendung "Volle Kanne - Service täglich".
Die Autorin spricht über ihren bei cbt erschienenen Roman Leute, ich fühle mich leicht und über das brisante Thema 'Magersucht'. In der 85-minütigen Livesendung stellt sich Alexa Hennig von Lange den Fragen der Zuschauer (0211 / 64 99 56 4, bis 10:15 Uhr) und es wird eine Homestory über das private Umfeld unserer Autorin gezeigt.
In Alexa Hennig von Langes neuer Mädchenbuch-Reihe erzählt Lelle, ihre wunderbar ehrliche, freche Protagonistin, vom Leben und Leiden in der Pubertät – und von allen Themen, die junge Leute in dieser Umbruchphase bewegen: von Neurosen und Glückshormonen, Selbstfindung und Ablösung, von Liebe und Verlust.
P.S.: Im Februar geht's weiter mit Lelle. "Leute, mein Herz glüht" - der zweite Band der neuen Lelle-Reihe - steht ganz im Zeichen der Liebe.
http://www.randomhouse.de/book/edition.jsp?edi=264033
Viel Spaß!
Viele Grüße
Andromache
andromache - 19. Jan, 19:09
Hallo mal wieder am frühen Sonntagmorgen!
Hier die Gewinnerinnen des E-Books von Rosita Hoppe!
Das Team von Lady`s Lit gratuliert ganz herzlich
Sabrina Zander aus Kelkheim
und Kathrin Reeh aus Giessen.
Und für die anderen, die nicht gewonnen haben, heißt es wieder dranbleiben. Hier geht es Schlag auf Schlag mit tollen Büchern und Verlosungen weiter!
Einen wunderschönen Sonntag wünscht allen
LeserInnen
Andromache
andromache - 18. Jan, 08:24
Hallo und guten Tag zusammen,
kennt einer von Euch schon ROSITA HOPPE?
Falls nicht, dann wird es Zeit die Autorin kennen zu lernen.
Sie schreibt Liebesromane und einen davon möchten wir heute verlosen, allerdings handelt es sich um ein E-Book im pdf-Format!
Wer am Gewinnspiel mitmachen möchte, schreibt, wie gewohnt eine E-mail an ladyslit@web.de. In der Betreffzeile nennt bitte den Titel und vergesst nicht Euren Namen.
Einsendeschluss ist der 17.01.2009!
Wir drücken Euch ganz fest die Daumen.
"Nur ein Traum", von Rosita Hoppe, erschienen im Aaronis-Verlag
Rezension
Mit ihrem Buch "Nur ein Traum?" schreibt sich Rosita Hoppe in die Herzen aller Leser von Liebesromanen. Carolins Ehe mit Peter steckt in einer tiefen Krise. Um sich etwas abzulenken, unternimmt sie mit ihren Freundinnen einen Kurztrip . Zufällig begegnet ihr Robert,der sich sofort von ihr angezogen fühlt,aber ebenfalls verheiratet ist. Obwohl er in ihr leidenschaftliche Gefühle weckt , widersteht sie der Versuchung, und beide verlieren sich nach Ende der Reise aus den Augen. Carolin spricht sich mit ihrem Mann Peter aus und das Ehepaar findet wieder zueinander. Ein schwerer Schicksalsschlag verändert bald darauf Carolins Leben. Sie ist gezwungen, ihr Leben mit ihrer Tochter alleine zu meistern. Als Robert erneut in Leben tritt, bekommen beide eine zweite Chance zusammen ihr Glück zu finden.
Der Roman "Nur ein Traum?" ist für die Liebhaber romantischer Romane zu empfehlen. Das Buch ist trotz vereinzelter Längen, kurzweilig und sehr entspannend. Auch die erotischen Passagen sind überwiegend gut gelungen. Wer Liebesromane mag, wird mit den sympathischen Romanfiguren mitfühlen und auf ein Happyend hoffen.
Die Rezension wurde von Parsley/ Beate geschrieben
Vita und Interview Rosita Hoppe
Rosita Hoppe, geb. 1958, lebt in Bad Münder am Deister (nahe der Rattenfängerstadt Hameln), ist verheiratet und hat 2 Töchter. Sie ist gelernte Reiseverkehrskauffrau. Nach der Geburt ihrer Kinder war sie ´nur` Hausfrau und Mutter, bevor sie einige Jahre pädagogische Mitarbeiterin an einer verlässlichen Grundschule war.
Seit Ende 2005 arbeitet sie als freie Mitarbeiterin der Zeitung ihrer Heimatstadt und als Autorin. Inzwischen sind zahlreiche Kurzgeschichten in Zeitschriften, Anthologien und als E-book erschienen.
1. Liebe Rosita, was hat dich zu deinem Roman inspiriert? Gab es da vielleicht eine reale Begebenheit?
Ja, die gibt es. Ich war mit meiner jüngsten Tochter vor Jahren zur Mutter-Kind-Kur auf Langeoog und so begeistert von der Insel, dass ich sie unbedingt in meinen Roman einbauen wollte. Ich habe Langeoog als Ort für einen entscheidenden Wendepunkt im Leben der Hauptfigur gewählt. Und nun ziert auch noch der Wasserturm, das Wahrzeichen Langeoogs, das Titelbild von “Nur ein Traum?”. Das Cover hat übrigens der Verlag ausgesucht.
Außerdem bin ich selbst einige Jahre mit einigen anderen Frauen auf Wochenendtour gegangen, so wie meine Protagonistin Caro, und mit den Beobachtungen und Erlebnissen könnte ich noch einige Bücher füllen. Wir hatten übrigens immer sehr viel Spaß. So kam mir die Idee den Roman mit so einer Fahrt und den Problemen die dabei aufkommen können zu beginnen.
Aha, werden einige denken, aber ich muss euch enttäuschen, die Geschichte ist reine Fiktion.
2. Weshalb hast du dich dazu entschieden, deinen Roman als E-Book anzubieten?
Anita Friedrich vom Aaronis-Verlag war die erste, die mir das Angebot machte meinen Roman zu veröffentlichen, die Chance habe ich ergriffen.
3. Welche Erfahrungen hast du mit dem E-Book gemacht?
Das E-book ist sehr schön geworden, mit Cover, Klappentext und Impressum, wie ein gebundenes Buch. Es hat nur keine ISBN-Nummer, da es als PDF-Datei beim Verlag zu bekommen ist. Leider wird es nicht mit einem gebundenen Buch gleichgesetzt, was ich sehr schade finde. Denn die Arbeit an dem Roman ist durch die Art der Veröffentlichung nicht geringer.
4. Wie ist die Resonanz der Leserschaft auf E-Books?
Leider stehen viele LeserInnen dem Lesen eines Romans am PC oder Laptop skeptisch gegenüber, dabei sind E-books eine preisgünstige Variante für Vielleser. Wer will, kann sich das E-book auch ausdrucken.
Ich hoffe, dass mit der Zeit die auf den Markt gekommenen Lesegeräte preisgünstiger werden und sich dadurch das Interesse an E-books erhöht. Auf einem Lesegerät könnte man eine Menge Bücher speichern und es sich damit durchaus in einer Sofaecke gemütlich machen oder ohne Schlepperei gleich mehrere Romane mit in den Urlaub nehmen.
5. Wirst du eines Tages auch ein gebundenes Buch oder Taschenbuch veröffentlichen?
Ich würde “Nur ein Traum?” gern als gebundenes Buch sehen, um auch all diejenigen LeserInnen zu erreichen, die kein Interesse an E-books haben und suche derzeit einen Verlag.
6. Bist du schon an einem neuen Projekt dran? Dürfen die LeserInnen von Lady`s Lit Näheres darüber wissen?
Ja, es gibt einen neuen Roman, den ich derzeit noch einmal überarbeite. Die Geschichte handelt von Carly, die nach einer herben Enttäuschung seit Jahren kein Interesse an Männern hat. Ihre Freundinnen finden das nicht normal und wollen Carlys Liebesleben auf die Sprünge zu helfen. Was natürlich zu diversen Katastrophen und Verwicklungen führt.
Mehr möchte ich noch nicht verraten.
7. Was macht Rosita Hoppe in ihrer Freizeit, außer dem Schreiben natürlich?
Ich lese sehr gern und viel. Um einen Ausgleich zum vielen Sitzen am PC zu haben, mache ich einmal in der Woche Sport im Verein (naja, um ehrlich zu sein, ich schaffe es fast jede Woche mich aufzuraffen) und gehe, außer im Winter und bei Regenwetter möglichst zweimal in der Woche Inline skaten. Außerdem verreise ich gern. Und ich liebe lange Strandspaziergänge.
Wir danken der Autorin für das sympathische Interview und dem Aaronis-Verlag für Rezensions- und Verlosungs-E-Book.
Das Interview wurde von
Andromache geführt.
Viele Grüße
Andromache
andromache - 14. Jan, 19:50