Montag, 5. April 2010

Frohe Ostern!

Liebe LeserInnen,

wir hoffen, dass alle ein frohes Osterfest hatten.
Unser "Osterei" für euch war unsere Verlosung.

Die Gewinner unseres "Osterspecials" stehen nun fest.


Wir gratulieren:

Silvia Loeber aus Remscheid

Stefanie Blum aus Oestrich-Winkel

und Sarah Most aus Alfeld



Die Teilnahme am Osterspecial hat unseren Weihnachtsrekord 2009 um ein Vielfaches getoppt! Das freut uns natürlich sehr.

Dafür möchten wir uns bei euch allen, den StammleserInnen wie den Neuen ganz herzlich bedanken!

Für alle, die bei dieser Verlosung leider leer ausgegangen sind, können wir mit neuen Gewinnspielen vertrösten, die in Kürze folgen.

Viele Grüße,

eure Andromache

Dienstag, 30. März 2010

Osterspecial!

Liebe LeserInnen,

heute stellen wir euch nicht nur einen Roman vor, sondern verlosen 3 Buchpakete der Autorin Rebecca Michéle.

Wer also daran teilnehmen möchte, der schreibt bitte bis zum
4. April 2010 eine E-mail an ladyslit@web.de unter dem Motto "Osterspecial". Und vergesst eure Adressen nicht. Wir drücken euch ganz fest die Daumen!

"Geliebter Freibeuter" von R. Michéle, erschienen im Droemer/Knaur Verlag.

Cover-Geliebter-Freibeuter


Rezension:

Cornwall, Mitte des 18. Jahrhunderts: Eloises Verlobter Ryan kehrt von einer Reise in die Kolonien nicht zurück - der grausame Pirat Dark Flynn hat ihn auf dem Gewissen. Eloise kann Ryans Tod nicht verwinden, dennoch willigt sie einige Jahre später schweren Herzens in die arrangierte Ehe mit einem reichen Plantagenbesitzer ein, um das Vermögen der Familie zu retten. Aber dann wird das Schiff, das sie zur Vermählung bringen soll, von ebenjenem Dark Flynn überfallen. Eloise brennt auf Rache - doch der Pirat verwirrt sie zusehends…

Mit süßen sechzehn Jahren ist Eloise unsterblich in Ryan verliebt und er auch in sie. Aber die Familien Gilbert und Mitchell sind schon seit Ewigkeiten verfeindet und so ist eine Heirat ausgeschlossen. Ryans Vater will seinen Sohn aus England fort schicken, damit er Eloise vergisst. Aber das Schiff, auf dem Ryan in die Karibik reist, wird von einem berüchtigten Piraten gekapert und Ryan wird ermordet.

Eloise leidet jahrelang unter seinem Tod. Doch eines Tages gerät Ihr Vater in finanzielle Schwierigkeiten und arrangiert eine Ehe mit David Morgan, einem reichen Plantagenbesitzer auf Jamaika.David ist erheblich älter als Eloise und sein Verhalten ist ihr von Anfang an unangenehm. Und wie Recht sie damit hat, stellt sich auch bald heraus.

Auf der Überfahrt nach Jamaika wird das Schiff auf dem sich Eloise und ihre Zofe Kate befinden ebenfalls von Dark Flynn überfallen. Obwohl der Pirat als blutrünstig gilt, bleiben alle am Leben und Eloise und Kate werden als Geisel genommen.Obwohl Eloise Dark Flynn hasst, da er ihren Geliebten umbrachte, fühlt sie sich immer mehr zu ihm hingezogen und kämpf gegen diese Gefühle vehement an.

Die Geschichte kommt nur sehr langsam in Schwung. Obwohl die Autorin eine sehr leichte und beschwingte Art hat zu schreiben, bedarf es doch einiger Zeit, bis die Story so in Fahrt kommt, dass man auch wissen möchte, wie es weiter geht. Trotzdem die Lösung des Buches eigentlich von Anfang an auf der Hand liegt, ist man doch immer mehr gespannt, wie die Auflösung aussehen wird.

Der Umschwung von brennendem Hass auf tiefe Liebe in diesem Buch erscheint ein wenig zu unrund und plötzlich. Doch die Liebesgeschichte, die einen dann erwartet, entschädigt erheblich dafür.Die Lage von Eloise und auch von Flynn spitzt sich immer mehr zu. Kann Flynn dem Galgen für seine Piratereien entgehen? Und wie schafft es Eloise der Heirat mit Morgan zu entgehen?

Besonders gefiel mir der Teil der Geschichte, in dem der Handel mit Sklaven und deren Ausbeutung beschrieben wird. Es ist immer wieder erschreckend davon zu lesen und lässt die Sympathie für Dark Flynn nur noch Höher schlagen.Die Figur des Dark Flynn hat mir besonders gut gefallen. Ein toller Charakter, gepaart mit Witz und Ironie, der mich begeistern konnte.

Neulich las ich, dass die Autorin eine große Sympathie für die Piraten hat. Ich kann nur sagen, dass ich diese voll und ganz teile. Und ich hätte auch nichts dagegen, wenn weitere geschichtliche Details in einen schönen Liebesroman eingewoben werden.

Die Rezension wurde von Christina geschrieben.

Interview

1. Liebe Rebecca,

wann hast du mit dem Schreiben begonnen? Was war der Anlass?

Eigentlich habe ich schon immer geschrieben, sobald ich schreiben konnte. In der Schule habe ich Aufsätze geliebt, als Jugendliche habe ich all die Sorgen und Kümmernisse dieses Alters in Geschichten verarbeitet und immer wieder kürzere Romane geschrieben, die jedoch nie das Licht der Öffentlichkeit erblickten. Die Idee zu einem längeren „richtigen“ Roman kam mir im Jahr 1989, als ich zum ersten Mal die Grafschaft Cornwall in England und dort ein großes Herrenhaus (Lanhydrock House) besichtigte. Damit war die Idee, einen historischen Roman, der in diesem Haus und vor dem Hintergrund des Lebens im 19. Jahrhunderts spielt, zu schreiben geboren („Das Erbe der Lady Marian“).

2. Welches war deine erste Veröffentlichung?

Meine allererste Veröffentlichung war tatsächlich eine Kurzgeschichte und zwar im Jahr 1979 in der Zeitschrift „MÄDCHEN“. Damals beteiligte ich mich an einem Romanwettbewerb und gewann den ersten Platz. Es gab neben 500 DM Preisgeld, das Buch „Momo“ von Michael Ende und die Veröffentlichung der Geschichte in der Zeitschrift. Man, was war ich stolz!
Mein erster Roman war dann – wie oben erwähnt – „Das Erbe der Lady Marian“ im Jahr 1996, damals im Eugen-Salzer-Verlag, Heilbronn.

3. Wie entstand deine Vorliebe für historische Romane?

Hier stellt sich die Frage, was zuerst da war – meine Vorliebe für historische Romane oder meine Liebe zu allem, was mit Großbritannien und britischer Geschichte zu tun hat. Bereits als Kind hat mich alles über England und alles englische regelrecht fasziniert, und da ich auf einer Modellschule war, auf der die Kinder bereits ab der 2. Klasse spielerisch Englischunterricht erhielten, kam mir das sehr entgegen. Zeitgleich habe ich aber auch immer das Herumstrolchen in alten Gemäuern, besonders Burgen und Ruinen (die es rund um meine Heimatstadt Rottweil in Hülle und Fülle gibt) geliebt. Bereits als Kind malte ich mir dann aus, wie die Leute früher unter solchen Umständen gelebt haben. Mit ca. 10 Jahren begann ich dann mit dem Lesen historischer Romane, wobei ich da im Bücherschrank meiner Mutter fündig wurde. Besonders waren das Romane der englischen Autorin Victoria Holt, auch bekannt unter den Pseudonymen Jean Plaidy und Phlippa Carr. Durch die Romane wollte ich dann immer mehr über die Hintergründe der Geschichte erfahren. So kam es, dass ich mit 12 Jahren meine erste Biografie über König Heinrich VIII. las (unzählige weitere sollten folgen), und nach wie vor am liebsten historische Romane lese. Nicht mehr ausschließlich über England, aber das Land ist immer noch mein bevorzugtes Genre.

4. Wie und wo recherchierst du für deine Romane?

Da ich mich nun schon über 30 Jahren sehr intensiv mit der englischen Geschichte beschäftigte und – bis auf eine Ausnahme – alle meine Romane vor diesem historischen Hintergrund spielen, habe ich ein sehr hohes Grundwissen. Wenn ich also eine Geschichte entwickelte und zu schreiben beginne, dann sind mir die groben Hintergründe klar. Seit 1984 reise ich auch regelmäßig – meistens 2-3 Mal jährlich – auf die britischen Inseln, und besuche dabei immer alle möglichen historischen Punkte. Meine eigene Bibliothek ist inzwischen auf etwa 500 Bücher über GB, britische Geschichte und deren Gepflogenheiten angewachsen, und dort werde ich eigentlich immer fündig. Das Internet ist natürlich auch eine sehr große Hilfe. Nicht nur wegen den Informationen, sondern weil man einfach mal an jemanden vor Ort ein Mail schreiben kann und um Hilfe bei der Recherche bitten kann. So arbeite ich derzeit an einem Roman, deren Örtlichkeit ich bisher leider noch nicht persönlich besuchen konnte, stehe jedoch in regelmäßigen Mailkontakt mit einer Organisation, die diese Gegend verwaltet.


5. Was fasziniert dich an Freibeutern?

Schon als Kind liebte ich die Piratenfilme mit Errol Flynn und bewunderte die gut aussehenden und furchtlosen Helden, die für die Gerechtigkeit ihr Leben riskieren und am Ende immer siegen. Cornwall und Piraten sind ohnehin dicht miteinander verwoben, somit wusste ich bereits vor dem Schreiben des Romans viel über das Leben der Freibeuter. Besonders interessant finde ich, dass die Piraten in früheren Zeiten nach sehr strengen Regeln lebten, und keinesfalls – wie vielleicht angenommen – völlig nach ihrer eigenen Fasson. Im 18. Jahrhundert gab es einen Ehrenkodex, nach dem sich weltweit alle Piraten zu richten hatten. Wer dagegen verstieß, musste mit dem Tod rechnen.
Ebenso faszinierend war für mich, als ich herausfand, warum die Männer früher ein gesichertes Leben freiwillig aufgaben, um sich Tag für Tag den Gefahren auf See auszusetzen und dazu noch geächtete Verbrecher wurden. Die meisten taten es nämlich nicht aus Abenteuerlust und Wagemut, sondern aus Armut und/oder Unterdrückung. Viele waren ehemalige Seefahrer der königlichen Marine, die auf deren Schiffe aber derart ausgenommen, betrogen und misshandelt wurden, dass sie beschlossen, lieber einem Piratenkapitän zu folgen und ihr Leben als Gejagte zu verbringen, als weiter unter der königlichen Flagge zu segeln.

6. Mit welchem deiner männlichen Helden würdest du gern einmal ausgehen? Und weshalb?

Hm, liebe Elke, da muss ich mal kurz nachdenken … aber ich glaube, ich würde Duncan Cruachan aus meinem Roman „Die Treue des Highlanders“ favorisieren. Obwohl Duncan rein optisch nicht so ganz meinem persönlichen Männergeschmack entspricht, ist er charakterlich genau mein „Typ“, wie man so schön sagt. Ich mag Männer, die auf den ersten Blick etwas bärbeißig wirken, gerne auch ein wenig Machogehabe an den Tag legen, sich jedoch nicht scheuen, Gefühle zu zeigen und – vor allen Dingen! – Humor haben und auch über sich selbst lachen können. Zudem würde es mich natürlich brennend interessieren, was Duncan aus seinem Leben im 16. Jahrhundert in Schottland zu erzählen hätte.

7. Neben dem Schreiben bist du noch Präsidenten bei Delia. Welche Aufgaben hast du da? Wie kriegst du alles unter einen Hut?

Als Gründungsmitglied von DeLiA war ich vom ersten Tag an voll mit dabei – zuerst betreute ich die Website des Vereins, dann war ich Schriftführerin und seit 2005 Vorsitzende. Somit bin ich mit DeLiA verwachsen, und der Verein ist ein fester Bestandteil meines Lebens geworden. Hier alle meine Aufgaben aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen … aber in erster Linie bin ich dafür da, DeLiA nach außen zu vertreten. In der Regel bin ich die erste Ansprechpartnerin für Außenstehende, wobei ich dann jedoch die einzelnen Sachen meinen lieben Kolleginnen vom Vorstand entsprechend weiterleite, so z.B. Presseanfragen an unsere Pressesprecherin Bettina Hennig, oder Anfragen bzgl. einer Mitgliedschaft an Heide John.
Beinahe täglich mailt der Vorstand miteinander, und schlussendlich werden alle Entscheidungen gemeinsam getroffen. Ein wichtiger Punkt ist auch unser jährliches Treffen mit der Verleihung der „DeLiA“ – dem Preis für den besten Liebesroman des Vorjahres. Wobei hier der Mammutanteil der Organisation bei der jeweiligen Person liegt, in deren Stadt unser Treffen stattfindet.
Ich versuche, mich an feste Arbeitszeiten zu halten, um mich nicht zu verzetteln. So lese ich z.B. morgens als erstes meine Mails und antworte auf die wichtigsten, dann jedoch widme ich mich dem Schreiben meiner Projekte. Erst, wenn ich mein Tagessoll erfüllt habe – siehe nächsten Punkt -, kümmere ich mich wieder um die Belange des Vereins. Damit komme ich gut zurecht.

8. Wie lange und wann schreibst du am Tag?

Wenn ich mit einem Roman zu schreiben beginne, steht der Abgabetermin bereits fest. Somit rechne ich mir in etwa aus, wie viel ich in welcher Zeit schreiben sollte. In der Regel schreibe ich von Montag bis Freitag, und dann täglich zehn Manuskripts-Normseiten. Das können manchmal nur zwei Stunden sein, manchmal aber auch vier oder fünf Stunden. Kommt darauf an, wie oft ich während des Schreiben gestört werde … bzw. manchmal sind auch aufwendigere Recherarbeiten während dieses Prozesses notwendig.
Allerdings muss ich darauf hinweisen, dass diese zehn Seiten reines Schreiben sind – also ohne jegliche Überarbeitungen oder Korrekturen. Diese machte ich erst später, wenn ein paar Kapitel fertig sind.


9. Welche Hobbys hast du?

1. Schreiben – mein Beruf ist mein größtes Hobby!
2. Ganz klar Lesen, lesen und nochmals lesen.
3. Turniertanzsport, den ich seit über 25 Jahren betreibe. Zurzeit tanze ich mit meinem Mann in der Senioren I S-Standard und Senioren B-Latein. Einmal in der Woche unterrichte ich als Trainerin diesen schönen Sport auch anderen Tanzbegeisterten.
4. Großbritannien und britische Geschichte – nach wie vor, es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken.
5. Tiere – besonders Katzen. Ich bin Mitglied im örtlichen Tierschutzverein und helfe ehrenamtlich regelmäßig im Katzenheim, armen, kranken und verstoßenen Katzen ihr Leben zu erleichtern und ein neues Zuhause für sie zu finden.
6. Reisen – privat wie auch als Reiseleiterin. Es macht mir sehr viel Spaß, mit Menschen nach GB zu fahren und ihnen die Schönheiten dieses Landes zu zeigen. Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich sicher mehrmals im Jahr als Reiseleiterin tätig sein, aber das Schreiben hat natürlich Vorrang.

10. Dürfen sich deine LeserInnen auf einen neuen Roman von dir freuen? Kannst du schon etwas darüber sagen?

Im August erscheint der Roman „Geliebter Normanne“, ebenfalls im Knaur-TB-Verlag. Wie der Titel bereits sagt, handelt es sich um eine abenteuerliche, spannende Geschichte vor dem Hintergrund der normannischen Eroberung im 11. Jahrhundert in England. Selbstverständlich kommen auch hier die Gefühle nicht zu kurz, denn der Roman ist ein klassischer „Nackenbeißer“, dessen Hintergründe jedoch historisch fundiert sind.
Unter dem Namen „Ricarda Martin“ arbeite ich derzeit an einem neuen Roman (Schottland im 19. Jahrhundert). Wann dieser erscheint, ist jedoch noch nicht endgültig, wahrscheinlich wird es Anfang 2011 sein. Der Vertrag für den nächsten Roman liegt vor, aber dieser wird erst Ende 2011 das Licht der Öffentlichkeit erblicken.

Herzlichen Dank für das Interview!

Liebe Elke, ich danke Dir für die tollen Fragen, die ich mit großer Freude beantwortet habe. Ich hoffe, die Leser haben jetzt etwas mehr über mich erfahren können.

Das Interview führte Elke Meyer.

Viele Grüße,

Andromache

Dienstag, 30. März 2010

Ausgelost!

Liebe LeserInnen,

die Gewinnerin von Sandra Henkes "Alphawolf" heißt:


Sabine Wurst aus Hannover


Wir gratulieren ganz herzlich!

Auf alle anderen wartet morgen unser Osterspecial. Es gibt 3 tolle Buchpakete zu gewinnen. Lasst euch überraschen.

Viele Grüße,

Andromache

Freitag, 26. März 2010

Unser Buchtipp zum Wochenende!

Liebe LeserInnen,

wieder ein heißer Buchtipp für euch:

"Alphawolf" von Sandra Henke, erschienen im Ubooks Verlag.

Cover-Alphawolf

Wir haben es für euch gelesen. Auch diesen Roman gibt es wieder zu gewinnen. An dieser Stelle möchten wir der Autorin für das signierte Exemplar danken!
Wer den Roman gewinnen möchte, schreibt bitte bis zum 29.03.2010 eine E-mail an ladyslit@web.de, wie immer bitte in der Betreffzeile den Titel nennen und nicht eure Adresse vergessen!
Wir drücken eich ganz fest die Daumen!

Rezension:

Von Alpha bis Omega ein gelungener Roman!
Der Roman beginnt bereits spannend, als die Halbindianerin Tala in einem Krankenhauslabor auf ein Werwolfrudel trifft, das Dante, eine besonders gefährliche Spezies- eine Mischung aus Wolf und Mensch- jagt. Ungewollt wird Tala in das Geschehen hineingezogen, als sie einen verletzten Jungwolf mit nach Hause nimmt und plötzlich das ganze Rudel bei ihr auftaucht.
Zunächst mag sie kaum daran glauben, dass es sich nicht um normale Wölfe handelt, bis sie der faszinierende Rudelführer Claw dazu zwingt, bei einer Verwandlung zuzusehen.
Vom ersten Moment an spürt der Leser das Knistern zwischen Tala und Claw, dem Alphawolf. Claw ist es als Rudelführer gewöhnt, dass sich ihm alle fügen, aber bei Tala stößt er dabei nur auf Widerstand.
Das, was diesen Roman so besonders macht:
- die einfühlsame Erzählweise der Autorin, nämlich wie sie ihre Charaktere agieren und sprechen lässt, allen voran Held und Heldin. Der raue, starke Claw, der trotzdem seine schwache Seite zeigt, seine Eifersucht, als er Tala mit einem Jugendfreund sieht. Tala, die sich nur ungern auf ihre indianischen Wurzeln besinnt und doch immer wieder damit konfrontiert wird.
- Das ungewöhnliche, aber absolut stimmige Setting Alaska. Mit diesem Bundesstaat verbindet man Wölfe, eine raue Landschaft und Wälder, die durch indianische Legenden schon etwas Mystisches besitzen.
- Die spannende Handlung, die den Leser bis zum Ende fesselt. Nebenbei, in den Handlungsstrang fast unbemerkt eingeflochten, erfährt der Leser noch einiges über die indianische Welt, ohne dass es belehrend wirkt.
- Nicht zu vergessen die erotischen Szenen, die wie gewohnt bei Sandra Henke sehr ausgefallen sind, prickelnd und direkt beschrieben werden, ohne ins Vulgäre abzurutschen. Spannende, gut durchdachte Story und stilvolle Erotik halten sich hier die Waage.
-Der dezent und passend eingesetzte Humor, der einen zum Schmunzeln bringt und die eben noch dramatische Hochspannung erträglicher macht.

Die Rezension wurde von Andromache geschrieben.

Viele Grüße!

Montag, 22. März 2010

Lady`s Lit on tour!

Liebe LeserInnen,

nach einem schönen, aber sehr anstrengenden Wochenende sind wir ( Ulrike Stegemann und Elke Meyer) von der Leipziger Buchmesse zurück.
Leider war die Zeit wie immer viel zu kurz, aber es war schön, liebe AutorenkollegInnen wieder zu treffen.
Treffpunkt war einer der beiden Stände des Ubooks-Verlages, der interessante Lesungen (s.u.) organisiert und möglich gemacht hat.

Zufällig trafen wir auch unterwegs Tina Dick vom Loveletter Magazin und haben uns sehr darüber gefreut.

Einen Abstecher zur Textmanufaktur war ebenfalls ein Muss, wo wir herzlich von André Hille und Momo Evers begrüßt wurden.


Wir ihr sicher alle im TV sehen und in den Zeitungen lesen konntet, gab es einen irren Besucheransturm. Das freut uns zwar für die Veranstalter, aber meine Autorenkolleginnen und ich gerieten in einen Pulk Besucher, in dem es kein Vor und kein Zurück gab. Minuten wie in einem engen Schwitzkasten!

Das Angebot an Literatur war sehr interessant und vielfältig. Als Musikerin habe ich natürlich die ausgestellten Notenbücher bewundert. Wirklich eine tolle Idee, auch den Musikverlagen diese Chance zu bieten.

Ein Muss waren für uns die Lesungen von 2 AutorInnen, die wir hier bereits auf unserem Blog vorgestellt haben:

Jeanine Krock und Sandra Henke.

Gratulation an die beiden Lesenden, die trotz der widrigen Umstände (Trommelschläge und und sonstiges Backgroundnoise) ihre Vorträge souverän gemeistert haben. Viele LeserInnen ließen sich fesseln und drängelten sich anschließend in die Reihe der Fans, die handsignierte Bücher ergattern wollten.

Ehe wir uns versahen, waren die Stunden rum und wir mussten zum Zug aufbrechen. Im Gepäck schöne Erinnerungen und neue Anregungen für weitere Projekte!

Hier ein paar Fotoeindrücke:

Leipziger-Buchmesse-2010-048

Ulrike Stegemann aka Emilia Jones


Leipziger-Buchmesse-2010-050

Sandra Henke bei ihrer Lesung.


Viele Grüße

Andromache

Sonntag, 21. März 2010

Die Gewinnerin steht fest!

Liebe LeserInnen,

die Gewinnerin des Romans "Begierde" von Lilly Grünberg wurde benachrichtigt

Wir gratulieren ganz herzlich.


Für alle anderen gibt es in den nächsten Tagen eine neue Chance. Tolle Gewinnbücher warten auf euch!

Viele Grüße,

Andromache

Dienstag, 16. März 2010

Unser Erotik-Tipp!

Liebe LeserInnen,

heute stellen wir euch einen sehr interessanten, erotischen Roman mit ungewöhnlicher Story vor:

"Begierde" von Lilly Grünberg, erschienen im Plaisir d`Amour Verlag.

Cover-Begierde

Wir freuen uns, dass wir auch von diesem Roman ein signiertes Exemplar verlosen können. Wer es gewinnen möchte,der schickt, wie gewohnt eine E-mail an ladyslit@web.de. Das Teilnahmeende ist der 20.03.2010. Gewinnen kann nur, wer in der Betreffzeile den richtigen Titel einträgt. Und vergesst nicht eure Adresse anzugeben.
Wir drücken euch ganz fest die Daumen!


Klappentext (Quelle amazon):

Vicky und Marc sind Stiefgeschwister, doch die Vertrautheit ihrer Jugend zerbricht aufgrund eines Missverständnisses. Erst Jahre später, anlässlich der Testamentseröffnung der Eltern, sehen die beiden sich wieder. Für Vicky war ihr Stiefbruder immer die große Liebe, während Marcs Gefühle für Vicky zwischen Hass und Begierde schwanken. Marc lässt Vicky entführen und in ein elegantes Institut bringen, in dem devote Frauen zu perfekten Lustsklavinnen ausgebildet werden! Vickys Fluchtversuche bleiben erfolglos und ziehen Bestrafungen nach sich. Regelmäßig erhält Vicky Besuch von einem geheimnisvollen Maskierten, der ihr als künftiger Meister vorgestellt wird. Sie sträubt sich gegen die Erziehungsmaßnahmen des Unbekannten, doch mit jedem Treffen bricht ihr Widerstand ein Stückchen mehr zusammen. Vicky giert nach einer Befriedigung, die ihr nur der Maskierte schenken kann ...

Rezension

Vicky und Marc begegnen sich auf einer Testamentseröffnung wieder. Beide negieren ihre Gefühle füreinander, obwohl sie die Vergangenheit und dass sie mal mehr füreinander empfunden haben, nicht vergessen können. Marc findet Vickys derzeitigen Lebenswandel skandalös und will sie deshalb zu einer passablen und devoten Frau erziehen lassen. Er lässt sie entführen und in ein spezielles Erziehungshaus bringen. Vicky findet das gar nicht spaßig, schließlich ist sie nicht freiwillig dort, obwohl alle das glauben.
Während Vicky ihre Erziehung" genießt, beginnen Marc Gewissensbisse zu plagen, die ihn zu Vicky reisen lassen...

Nach Verführung der Unschuld" legt Lilly Grünberg ihren zweiten Erotikroman vor. Auch hier kommen die Leser wieder voll auf ihre Kosten, denn die Charaktere sind gut gezeichnet und deren Motive nachvollziehbar. Dennoch erscheint Begierde" noch ein wenig emotional ausgereifter als ihr erster Band. Besonders interessant waren die Innenansichten der Protagonisten, sodass man deren Handeln verstehen konnte.
Die erotischen Szenen zwischen Vicky und Marc sind sehr prickelnd, gefühlvoll, dennoch sehr direkt beschrieben. Bei den erotischen Szenen zwischen den Nebenfiguren geht es auch mal heftiger zu, ohne jedoch ins Vulgäre abzugleiten.
Der Stil der Autorin ist flüssig, ohne zähe, lange Absätze und ausufernde Beschreibungen.

Der Roman ist neu im Taschenbuchformat erschienen, im Gegensatz zu den anderen Büchern des Verlages. Das Umstellen des Formats ist sehr leserfreundlich, sprich es passt in jede Handtasche, ohne dass die Schriftgröße oder der Seitenaufbau darunter gelitten haben.

Für Fans erotischer Romane sehr empfehlenswert!

Die Rezension wurde von Andromache geschrieben.

Viele Grüße und viel Spaß beim Schmökern!

Montag, 15. März 2010

Die Gewinner stehen fest!

Liebe LeserInnen,

unsere Glücksfee hat die Gewinner des Buches "Wenn sich die Igel küssen" von Birgit Fuchs gezogen.


Wir gratulieren

Susanne Klug-Langer aus Hof

Petra Meyer-Gattermann aus Hessisch Oldendorf

Silke Langhardt aus Kappeln



Viel Spaß beim Lesen wünscht das Team von Lady`s Lit.

Alle anderen dürfen sich auf weitere Verlosungen in den nächsten Tagen freuen. Also dran bleiben!


Viele Grüße,

Andromache

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