Sonntag, 1. Mai 2011

Himmlisch heiße Literatur!

Liebe LeserInnen,

heute nehmen wir euch mit auf eine Reise in "himmlische Gefilde"
mit dem Roman "Engelslust" von Inka-Loreen Minden, erschienen im
Fallen-Star-Verlag. Lasst euch überraschen!

Natürlich gibt es auch diesen Roman wieder zu gewinnen. Schreibt einfach bis zum 5. Mai eine E-mail an ladyslit@web.de, in der Betreffzeile sollte der Romantitel stehen und ihr dürft eure Adresse nicht vergessen. Wir drücken euch ganz fest die Daumen!

Cover-Engelslust

Engelslust ist eine gute und interessante Mischung aus spannender Fantasy und Erotik.

Der Magier Magnus stiehlt einen magischen Kelch, der das Gleichgewicht von Gut und Böse in allen Welten stören kann. Die Engel schicken Cain ins Rennen, der das Schlimmste verhindern soll. Leichter gesagt als getan. Der clevere Magier ist Cain immer einen Schritt voraus. Da bleibt Cain nichts anderes übrig, als sich mit der Halbdämonin Leraja zu verbünden. Auch sie ist hinter dem Kelch her. Mehr Konfliktpotenzial kann man sich für einen Plot nicht wünschen. Vom ersten Moment an sprühen zwischen beiden die Funken. Die Gefühle fahren bei beiden Achterbahn.

Das Rezept der Autorin ist schmackhaft aufbereitet und besticht durch einen flüssigen Stil, lebendige Charakteren einschließlich der Nebenfiguren. Das Ganze wurde einer spannenden, wendungsreichen Geschichte verpackt. Gewürzt ist die Story mit spritzigen Dialogen, vor allem zwischen Held und Heldin.
Als Salz in der Suppe sind die erotischen Szenen zu nennen, die weder überladen noch deplatziert oder gar vulgär wirken.
Die Autorin beschreibt alles detailliert ohne die Geschichte zu vergessen.
Garniert wird das Ganze durch eine neu erschaffene Fantasy-Welt, mit einer Frau als Regenten über alle Welten.
Die Leser erwartet mit Engelslust eine facettenreiche und sehr empfehlenswerte Geschichte, die Lust auf mehr macht.

Interview

1. Liebe Inka Loreen,

in Ihrem Roman "Engelslust" spielen Engel und Dämonen die Hauptrolle. Wie sind Sie auf die Idee gekommen?

ILM:
Das weiß ich gar nicht mehr genau, denn die Entstehungsgeschichte liegt schon fast zwei Jahre zurück. Meistens sind meine Ideen plötzlich da. Erst sind da oft nur zwei Personen, über die ich mir Gedanken mache. So nach und nach spinnt mein Gehirn daraus eine Story.
Nach dem Vampirboom suchte ich allerdings nach Wesen, die auf dem Markt bisher weniger präsent waren, und da ich schon immer ein Faible für Dämonen hatte, fiel die Wahl nicht schwer.


2. Gibt es einen Charakter in diesem Roman, den sie besonders lieben?

ILM:
Definitiv den Magier Magnus Thorne. Er ist der vom Leben und von den Engeln enttäuschte »Böse«, ein vom Schicksal gezeichneter Antagonist. Vielleicht mag ich ihn auch so gern, weil er ein »echter« Mensch ist – von seinem magischen Talent mal abgesehen. Er ist zudem nicht perfekt, hat auch keinen Waschbrettbauch und schon die ersten grauen Strähnen. Magnus ist ein Typ mit Ecken und Kanten, kein geschniegelter Schönling. Eine sehr emotionale Figur. So was mag ich.
Kann man sich in seinen eigenen Romanhelden verlieben? (lacht)

3. Was empfinden Sie, wenn Sie einen Roman beenden?

ILM:
Oft bleibt eine gewisse Leere zurück. Man vermisst die Welt, die man erschaffen hat, und besonders seine liebgewonnenen Figuren. Über Monate habe ich mich mit ihren Problemen auseinandergesetzt, mit ihnen geliebt und gelitten – da ist es schwer, loszulassen. Deshalb lasse ich manche Figuren gerne in anderen Romanen »mitspielen«. Sie tauchen kurz im Hintergrund auf. Das fand ich schon bei Stephen King immer so faszinierend (dessen Bücher ich als Kind verschlungen habe).

4. Gibt es etwas, das Ihnen beim Schreiben besonders liegt? Ein Schauplatz? Ein Genre?

ILM:
Solange es irgendwie mit Erotik zu tun hat, ist alles in Ordnung (lacht). Ich beschreibe einfach gerne dieses Kribbeln zwischen zwei Personen, das erotische Flirren, ach – einfach die Liebe. Dabei wechsle ich gerne zwischen paranormalen Romances, zeitgenössischen Romanen und historischen. Ich fühle mich in allen Genres wohl, solange es in den Büchern ordentlich prickelt.
Als Lieblingsschauplatz würde ich spontan das alte London nennen. London ist eine faszinierende Stadt …

5. Sie schreiben auch unter Pseudonymen. Können Sie unseren Lesern erklären, weshalb AutorInnen ein Pseudonym verwenden?

ILM:
Bei mir liegt das daran, dass ich diverse Genres strikt voneinander trennen möchte. Neben meinen erotischen Romanen sollen zukünftig auch Jugendbücher erscheinen. Da versteht es sich von selbst, andere Namen zu wählen.
Mein richtiger Name klang mir einfach zu langweilig, weshalb ich Inka Loreen Minden – ein Anagramm – wählte.

6. Auch im Genre der Gay-Erotik fühlen Sie sich zuhause. Was hat Sie daran gereizt, sich auch darin zu versuchen?

ILM:
Vor einigen Jahren las ich von meiner Autorenkollegin Nicole Henser eine homoerotische Geschichte. Es hatte mir auf Anhieb gefallen, nicht nur über einen Mann, sondern gleich über zwei heiße Kerle zu lesen. So versuchte ich mich an einem Band mit historischen Gayschichten (Temptations, erschienen im dead soft Verlag) und zeitgleich schrieb ich mit Nicole an einem Gay-Fantasy-Roman (Feurige Offenbarung).
Wir hatten nicht mit so einem Erfolg gerechnet, aber gerade Bücher dieses Genres waren auf Deutsch noch nicht viele zu bekommen und anscheinend bestand Nachfrage. Seitdem bleibe ich dem Genre treu und habe mir mittlerweile eine große Leserschaft erschrieben. Vor Kurzem erhielt ich sogar über Twitter Selbstmorddrohungen, sollte ich jemals aufhören, Gay Romances zu schreiben (lacht).

7. In welchem Genre schreiben Sie am liebsten?

ILM:
Das kann ich nicht sagen. Ich schreibe sehr gerne paranormale Romances, aber auch Historicals, die im alten England spielen. Ich liebe es, zu recherchieren, genauso gerne erschaffe ich aber eigene Welten oder Figuren. Ich mische gerne durch; nach einem historischen Roman folgt meist ein fantastischer, danach ein zeitgenössischer.


8. Wie sind Sie zum Schreiben gekommen? Liegt es in Ihren Genen?

ILM:
Mit Sicherheit ist das bei mir genetisch bedingt. Ich konnte schon mit sieben Monaten sprechen und hörte nicht mehr damit auf (womit ich meine Mutter wohl oft an den Rand eines Nervenzusammenbruchs brachte). Als ich dann lesen und schreiben konnte, hatte ich meine Welt gefunden. Ich verschlang mindestens ein Buch pro Tag, habe täglich Tagebuch geschrieben (über 15 Stück) und mir ständig Geschichten ausgedacht. Für eine Gemeindezeitung verfasste ich sogar Gedichte und wurde dafür mit Gutscheinen belohnt. Was war ich damals stolz, mein erstes Honorar – der Wunsch, Schriftstellerin zu werden, war schon früh da. Ich lernte natürlich erst mal einen anderen Job (Zahntechnikerin), weil ich mir auf dem Buchmarkt als Neuling keine Chancen ausmalte.
Als nach der Geburt meines Sohnes kein Arbeitgeber mehr eine Mami einstellen wollte, setzte ich alles daran, meinen Kindheitstraum in die Tat umzusetzen. Drei harte Jahre später hatte ich es dann geschafft. Nun bin ich hauptberuflich Autorin und kann es manchmal selbst noch nicht glauben.

9. Woher holen Sie sich Ihre Inspirationen?

ILM:
Irgendwo in einem Teil meines Gehirns liegt eine unerschöpfliche Inspirationsquelle, die sehr aktiv ist, wenn ich am einschlafen bin. Dann geht ständig das Nachtlicht an, um mir besonders interessante Einfälle zu notieren. Es ist nicht immer von Vorteil, so viele Ideen zu haben, wenn der Tag nur 24 Stunden hat. Meine Festplatte ist voll angefangener Romane.


10. Unsere LeserInnen sind immer brennend an dem Menschen hinter dem Autor interessiert, deshalb ein paar Fragen zu der "Privatfrau" Inka Loreen Minden:

- Welches ist ihr Lieblingsgericht?

ILM:
Puh, also jetzt hab ich ewig überlegt und mir fällt keines ein. Essen hat bei mir aus gesundheitlichen Gründen keinen hohen Stellenwert, da ich wegen einer Histaminunverträglichkeit nur wenig Nahrungsmittel vertrage. Schokolade muss aber immer griffbereit sein, da ich ohne sie nicht schreiben kann (auch wenn ich dieses Teufelszeug nicht essen dürfte ;-). Ansonsten mag ich Salate, Spaghetti mit Tomatensoße (ja, ganz schlecht für mich, ich weiß ;-) und Kartoffelbrei.


- Kommen Sie auch noch neben dem Schreiben zum Lesen? Welche AutorInnen lesen Sie am liebsten?

ILM:
Im letzten halben Jahr habe ich so wenig Bücher wie noch nie gelesen. Ich stand immer ziemlich unter Termindruck und habe neben Verlagsarbeit, Haushalt und Familie in jeder freien Minute geschrieben.
Einen Lieblingsautor hab ich nicht. Ich lese aber gerne mal einen Para oder auch einen dieser typischen »Nackenbeißer«.


.Gibt es einen Autor/ eine Autorin, die/der Ihr Vorbild ist?

ILM:
Vor fünfzehn Jahren hätte ich gesagt: Stephen King, von dem ich alles verschlungen habe. Da las ich nur Krimis, Thriller und andere Schocker, bis ich urplötzlich Liebesromane für mich entdeckte. (Man wird halt auch älter ;-) Die Historicals von Julia Quinn und Gaelen Foley finde ich amüsant; aber ein direktes Vorbild hatte ich nie.

- Wann am Tag schreiben Sie?

ILM:
Vormittags, wenn mein Sohn in der Schule ist, nachmittags, wenn er Hausaufgaben macht oder bei Freunden ist, abends, wenn er im Bett liegt. Besonders viel schaffe ich aber an meinen »männerfreien« Tagen, wenn mein Mann mir den Rücken freihält und mit unserem Kind zur Oma fährt. Diese Zeit ist nur zum Schreiben da.

- Was machen Sie in Ihrer Freizeit, wenn Sie nicht schreiben?

ILM:
Freizeit? Da muss ich erst mal googeln, was das ist (lacht). Ich arbeite 80 Stunden in der Woche, da bin ich schon immer froh, wenn ich möglichst viel Zeit mit meiner Familie verbringen kann und das »bisschen« Haushalt macht sich ja leider auch nicht von allein.
Wann immer ich kann, spiele ich Geige oder greife zu einem Buch.

Wir danken herzlich für das Interview!

ILM:
- Und ich bedanke mich ebenfalls herzlich. Hat Spaß gemacht!

LG
Inka Loreen Minden


Viele Grüße,

Andromache

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Cerny Vlk - 6. Jan, 21:42

Altslawische fantastische Tetralogie

Ich möchte dir mein fantasy Welt vorstellen. Vielleicht findest du es interessant :-)

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