Freitag, 2. September 2011

Und weiter geht es mit unseren Debütperlen ...

Liebe LeserInnen,

kaum zu glauben, aber heute gehen wir bereits in die 4. Runde unserer Debütvorstellungen!

Noch eine vielversprechende Autorin reiht sich hier ein:

Stephanie Madea

Foto-Stephanie-Madea

mit ihrem Roman "Sklave des Blutes", erschienen im Sieben-Verlag

Cover-Sklave-des-Blutes

Wie immer gibt es auch das Buch wieder zu gewinnen. Doch für die Teilnahme am Gewinnspiel ist es erforderlich eine Frage über Stephanie Madea zu beantworten:

Was braucht Stephanie Madea, um morgens in Schwung zu kommen?

Die Lösung teilt uns bitte bis zum 09.09.2011 per E-Mail mit an ladyslit@web.de. Und vergesst eure Adresse nicht! Wir drücken euch ganz fest die Daumen!

Wer verbirgt sich hinter dem Namen Stephanie Madea?

Stephanie Madea, geboren 1977, wuchs in Norddeutschland auf. In ihrer Jugend fand sie Erfüllung in der Leitung von Sportgruppen wie dem Kinderturnen oder in der DLRG. Sie voltigierte, schrieb nächtelang Prosa und Poesie, vertonte eigene Hörspiele und komponierte Stücke auf der Orgel.

Sie erhielt ihren staatlich geprüften Abschluss zur Wirtschaftsassistentin in Fremdsprachen und Korrespondenz, ließ sich zur Speditionskauffrau mit Handelskammerabschluss ausbilden und erlangte den Titel zur staatlich geprüften Immobilienmaklerin-IMI.

Nach mehrjähriger Berufstätigkeit im In- und Ausland startete sie im kreativen Bereich ihre Selbstständigkeit und tauchte in die Tiefen der Schreibkunst ein.

Seit 2007 arbeitet sie hauptsächlich als freie Schriftstellerin und lebt mit ihrem Lebensgefährten und ihren drei Katzen in einem kleinen Dorf in den Bergen Zyperns.

Unter ihrem Pseudonym Stephanie Madea schreibt sie für das Paranormal Romance-Genre; als Stephanie Bösel veröffentlicht sie Sachbücher im Bereich „Kreatives Schreiben“.

www.stephanie-madea.com / http://www.facebook.com/Stephanie.Madea
www.stephanie-boesel.com / http://www.facebook.com/Stephanie.Boesel.Schriftstellerin

Interview:

Liebe Stephanie

In diesem Jahr wurde dein Debütroman "Sklave des Blutes" beim "Sieben-Verlag" veröffentlicht.

1. Kannst du den LeserInnen in 2 bis 3 Sätzen beschreiben, worum es darin geht? Wie bist du überhaupt auf die Idee gekommen?
Es handelt sich um eine Reihe. Auf wie viele Bände dürfen sich die LeserInnen freuen?

Hallo liebe Elke! Sehr gern. Der reinblütige Vampir Jonas Baker lebt seit 200 Jahren in einem selbst auferlegten Exil. Nur, um sich zu nähren, begibt er sich in die Nähe von Menschen. Als sein Vater auf mysteriöse Weise stirbt, trifft er seine wohlhabende Familie auf der Beerdigung wieder. Wie es archaische Gesetze verlangen, wird er zum Familienoberhaupt, soll den Vorsitz des Baker-Pharmakonzerns übernehmen und zu allem Überfluss auch noch einer Legende folgen und eine Reinblüterin ehelichen. Jonas trachtet nur danach, den Mörder seines Vaters aufzuspüren und sich im Anschluss sofort in seine Einsamkeit zurückzuziehen. Auf der Suche begegnet er der Pilotin Cira, die ihn magisch anzieht. Jonas weiß, dass er sich von Cira fernhalten muss, um nicht abermals „Sklave seines Blutes“ zu werden, sie zu beißen, sie zu töten … Doch Cira scheint mit dem Mord an seinem Vater verwoben zu sein und schwebt plötzlich in tödlicher Gefahr.

„Sklave des Blutes“ ist eine abenteuerliche und romantische Liebesgeschichte zwischen einem leidenschaftlichen Vampir und einer Menschenfrau, auf der Suche nach der Wahrheit und der Vergangenheit, aber auch eine Geschichte über eine Familie, die durch Schicksalsschläge und Missverständnisse auf ewig entzweit scheint.

Die Hintergrundidee kam mir, als ich im Februar 2010 nachts im Garten stand und den Sternenhimmel beobachtete. Ich sinnierte, dass jedes Geschöpf auf der Erde seinen eigenen Stern haben könnte. Weil Fantasy mein Steckenpferd ist und ich Tiere liebe, lag es auf der Hand, dass ich jedem schlagenden Herzen auf der Erde einen Stern an die Seite dichtete. Die hellsten Sterne bilden in „Night Sky“ die Sternenträger, Hüter, die unbemerkt Sorge tragen, dass die Wesen im Verborgenen bleiben.
In Band 01 ist dieses Gefüge bereits aus den Fugen geraten und der Welt, wie wir sie kennen, steht ein heilloses Chaos bevor …

Night Sky ist eine Paranormal Romance-Trilogie.
„Sklave des Blutes“ – Night Sky 01 ist Ende Juli 2011 erschienen.
„Schwur des Blutes“ – Night Sky 02 erscheint im Februar 2012.
„Schicksal des Blutes“ – Night Sky 03 wird im August 2012 veröffentlicht.


2. Wie lange bist du mit der Idee "schwanger" gegangen? Gab es jemanden, der dich darin bestärkt hat, die Idee niederzuschreiben und zu veröffentlichen?

Die Hintergrundidee mit den Sternen hat mich sofort gefesselt. Es glich eher einem Blitzeinschlag, als einer ungewissen Befruchtung. Ich habe mich noch in der sternenklaren Nacht an den PC gesetzt und meine Gedanken niedergeschrieben. Man könnte sagen, ich arbeitete wie besessen an dem Konzept, das sich rasch zu einer Trilogie ausweitete. Nach ungefähr einem Monat begann ich mit dem Schreiben von „Sklave des Blutes“. Erst als ich vier Monate später gute 500 Normseiten fertig hatte, gab ich den Roman für eine erste Einschätzung an Freunde.
Ich bewarb mich zunächst mit der Dilogie „Amorphenblut“ beim Sieben Verlag, die ab Oktober 2012 erscheint. Weil ihnen dies sehr gut gefiel, fragten sie, ob ich noch weitere Ideen/Bücher hätte und so kam es, dass „Sklave des Blutes“ veröffentlicht wurde.


3. Hast du dich bewusst für dieses Genre entschieden oder war die Idee daran schuld?

Beides. Ich hatte vorher schon eine High-Fantasy-Trilogie für den Jugendbereich konzipiert und begonnen zu schreiben und zwei Paranormal Erotik-Romane beendet. Somit befand ich mich bereits im korrekten Genre für „Night Sky“. Der Einfall der Hintergrundgeschichte passte perfekt zu gefährlich-erotischen Vampiren und einer spannenden, romantischen Liebesgeschichte.


4. Wie bist du bei der Verlagssuche vorgegangen?

Seit Jahren lese ich mich durch unzählige Verlags- und Literaturagentenseiten im Internet. Ich brauchte also nicht mit der Suche beginnen, denn irgendwie suchte ich schon eine ziemlich lange Zeit.
Eine Kollegin hatte Kontakt zum Sieben Verlag geknüpft und nachdem ich den ersten Band von Amorphenblut (nach „Sklave des Blutes“ ) fertiggestellt hatte, bewarb ich mich dort. Das Zittern und Bangen währte zum Glück nur kurz. Mein Amorphenblut – „Lyon“ gefiel! In einigen tiefer gehenden Gesprächen kam die Frage nach anderen Projekten auf und so erhielt die Trilogie „Night Sky“ mit dem bereits beendeten 1. Band den Vortritt. Als der Vertrag ins Haus flatterte, war ich die glücklichste Frau auf Erden.


5. Wie hat sich die Zusammenarbeit mit Verlag/ Lektor(in) gestaltet?

Reibungslos und viel, viel lockerer und unkomplizierter als ich jemals für möglich gehalten hätte. Absolut jede meiner neugierigen und unsicheren Fragen wurden und werden stets sofort beantwortet. Ebenso wird auf meine Wünsche eingegangen. Ich bin mehr als froh, dass ich dort die Chance bekam, zu veröffentlichen.

6. Kannst du den LeserInnen dein Gefühl beschreiben, als du dein "Baby" fertig in den Händen gehalten hast?

Das ist erst einige Tage her und es war ein unglaublich gutes Gefühl. Eine Mischung aus Stolz und Ehrfurcht, ein YES-Ruf, mit Luftsprung und ‚mit der Faust in die Luft box‘-Gefühl. Seitdem nehme ich meinen Roman oft in die Hand, betrachte das Cover und lese ein paar Seiten. Gedruckt liest es sich irgendwie anders … viel, viel besser. Der tatsächliche Gedanke, dass das MEIN Buch ist, meine Worte, meine Ideen, der erreichte mich erst später und er macht mich immer wieder aufs Neue superglücklich.

7. Das Buch ist draußen. Der Verlag übernimmt die Werbung. Wie bewirbst du selbst dein Buch? Über Foren? Verteilst du Flyer oder gestaltest du eine Lesung?

Ich bin im Internet sehr aktiv. Meine beiden Webseiten http://www.stephanie-madea.com/ und http://www.stephanie-boesel.com/ sowie http://www.facebook.com/Stephanie.Madea und http://www.facebook.com/Stephanie.Boesel.Schriftstellerin sind stets auf dem Laufenden. Ich twittere und blogge, beantworte gern Fragen  und gebe Interviews aller Art. Auf LovelyBooks lief eine Fragerunde und zurzeit läuft eine Leserunde zu „Sklave des Blutes“ http://www.lovelybooks.de/leserunde/Sklave-des-Blutes-Night-Sky-01-von-Stephanie-Madea-664012578/733996774/?liste=modern.
Meine Eltern ließen Plakate vom Cover drucken und hängten sie mit der großzügigen Erlaubnis zahlreicher Eigentümer inklusive einem Zeitungsartikel in meiner alten Heimatsstadt in Buchläden, im Rathaus und an vielen anderen Plätzen auf. Fotos: http://www.facebook.com/media/set/?set=a.223949544308369.51064.199947123375278.
Ich sponsere signierte Exemplare für Verlosungen, tausche mich aktiv mit Lesern aus und werde mir sicher noch die eine oder andere Aktion einfallen lassen.


8. Welche Resonanz hast du aus dem Familien-/Freundeskreis erhalten. Haben dich alle unterstützt?

Meine Familie hat mich von Anfang an in allem unterstützt. Ohne sie und meinen Lebenspartner hätte ich meinen Traum, Schriftstellerin zu werden, niemals verwirklichen können. Keiner meiner Testleser ist absoluter Fantasy- oder Paranormal Romance-Fan, dennoch konnte „Sklave des Blutes“ sie überzeugen, was mich zutiefst freut. Der Wunsch meiner Familie nach einem Abenteuer-Roman oder einem Thriller, den ich doch mal schreiben sollte, bleibt trotzdem vorhanden. Ich bin sehr glücklich, dass mir alle auf unterschiedliche Weise zur Seite stehen.


9. Hat die Veröffentlichung dein Leben verändert?

Was das Schreiben betrifft, bisher nicht. Ich habe vorher schon jahrelang täglich geschrieben, mich bemüht, ein Buch innerhalb von x Monaten fertigzustellen. Der einzige Unterschied ist, dass die alltägliche Arbeit nun viel mehr Sinn ergibt, weil ich das fertige Buch veröffentlichen darf.
Mein Leben verläuft inzwischen ein klein wenig anders, weil meine Person nun „öffentlich“ ist und mich E-Mails und Nachrichten von fremden Menschen erreichen. Die Internetarbeit ist um ein Vielfaches angewachsen. Aber weil mir ein Gespräch ebenso am Herzen liegt wie das stille Abtauchen in einer Geschichte, freue ich mich sehr über die neuen Kontakte.


10. Gibt es etwas, das du im Nachhinein am Roman ändern würdest oder sagst du abgeschlossen und prima?

Mit jedem Roman, beinahe mit jedem Arbeitstag entwickelt man sich weiter, entdeckt neue Worte, Sätze, Formulierungen oder Hintergründe. Nehme ich ein fertiges Manuskript zur Hand und darf noch korrigieren, dann ändere ich auch. Aber ich glaube, bei einem gedruckten Buch ist es gestattet loszulassen. Es ist, wie es ist und so ist es gut, sonst wäre es nicht erschienen. Bestimmt gibt es den einen oder anderen Satz, der verbesserungswürdig erscheint, doch ich kann wohlwollend in meinem gedruckten Debüt darüber hinwegsehen und versuchen, es im nächsten besser zu machen.

11. Welche Tipps würdest du angehenden Autoren geben?

Nicht wie ich jahrelang schreiben und auf eine Chance warten, sondern sich eine Chance erschaffen, sobald man meint, dass die Zeit reif dafür ist. Die Disziplin wahren, täglich an sich und seinen Texten zu arbeiten. Die Fähigkeit erlernen, konstruktive Kritik anzunehmen und umzusetzen. Lesen, um zu Lernen und Schreiben, um sich seiner tief greifenden Leidenschaft hinzugeben.

12. Wann wird der nächste Band erscheinen? Stehen dieselben Protagonisten im Mittelpunkt?

Der 2. Band „Schwur des Blutes“ erscheint im Februar 2012.
Der Leser darf sich auf alte Bekannte aus „Sklave des Blutes“ freuen, aber ein neues Paar wird um ihre Liebe kämpfen. Der bereits am Rande aufgetretene Halbblüter Timothy Fontaine, der Bruder der geheimnisvollen und mit Alexander Baker verheirateten Josephine, übernimmt mit seiner nebulösen Vergangenheit und einer tödlichen Gabe den Part des Hauptcharakters.



Nun ein paar Fragen zur "Privatperson" Stephanie Madea:

1. Du lebst im Ausland. Inwieweit unterscheiden sich Menschen und Tagesablauf Zyperns zu Deutschland?

Die Zyprer scheinen das Leben leichter zu nehmen. Sie lächeln viel, sind sehr freundlich und hilfsbereit Fremden gegenüber und machen oft den Anschein, den ganzen lieben langen Tag Zeit zu haben. Sie legen eine beneidenswerte Gelassenheit in beinahe alles, was sie tun.
Mein Tagesablauf hat sich kaum verändert. Ich kann weniger Kleidung tragen, weil es so schön warm ist und muss zeitiger das Licht anknipsen, weil es früher dunkel wird.
In meiner Freizeit fahre ich in den Wald, ans Meer oder auch ins Gebirge. Die Natur Zyperns ist aufregend und ein inspirierender Quell, um Kraft und Ideen zu schöpfen.


2. Gibt es ein Gericht, das du gar nicht magst?

Ich bin jemand, der gern Neues entdeckt und erforscht. Ich koche sehr selten nach Rezept, sondern verwende, was die Vorratskammer hergibt. Bittet mich ein Zyprer (was immer der Fall ist, wenn man sich in die Fänge eines Zyprers begibt ), seine selbst gemachten Speisen zu probieren, dann koste ich auch und lasse mir erklären, um was es sich handelt. Ab und zu hätte ich lieber nicht gefragt. ;)
Alles, was vor Fett trieft, mag ich nicht besonders und Exoten wie gegrillte Vogelspinnen oder Heuschrecken mit Schokoüberzug werden mir niemals über die Zunge kommen.
Ansonsten bin ich eine Genießerin.


3. Liebst du Rituale beim Tagesablauf?

Ohne meinen Kaffee am Morgen komme ich nicht so recht in Schwung. Ich liebe es, mich mit Musik in Schreib-Stimmung zu versetzen, die Dusche ist mein Ideen-Zauberkasten und sollte ich in einer Szene festhängen, lege ich mich ins Bett und lasse das Geschehen wie in einem Film ablaufen, träume mich vorwärts, spule zurück, bis mir die Szene gefällt.


4. Gibt es einen Mann in der Öffentlichkeit, der vom Aussehen her dein Traumtyp wäre? Ist er vielleicht Vorlage für deinen Helden gewesen?

Es gibt einige knackige Männer, deren Erscheinungsbild mich zwei-dreimal hinsehen lässt. Ich wüsste jetzt nicht eine Person, sondern würde mir, so wie ich es bei meinen Charakteren mache, einen „Traumtyp“ zusammenbasteln. Ich mag es groß und athletisch, kräftig, aber nicht zu muskulös, längere Haare wie Gabriel Aubry, den Blick vom leider verstorbenen Matthias Streitwieser. Eine imposante Erscheinung mit einem zurückhaltenden und doch wissenden Lächeln. Und klar habe ich meine Helden nach meinen Vorstellungen geschaffen. Ein bisschen Spaß gönne ich mir auch beim Schreiben. ;)
Wichtiger als das Äußere ist mir allerdings das Innenleben, das sich weitaus komplexer gestaltet. Meine Persönlichkeiten sind einzigartig, wie jeder Mensch und jedes Tier.


5. Kennst du ein Zitat, einen Spruch oder eine Lebensweisheit, die auf dich zutreffen könnte?

Seitdem ich als Kind auf dieses Sprichwort gestoßen bin, begleitet und bestimmt es mein Leben: „Träume nicht dein Leben, lebe deine Träume!“

Herzlichen Dank für das sympathische Interview!

Es hat mir viel Spaß bereitet, eure Fragen zu beantworten und ich bedanke mich herzlich für euer Interesse! Liebe Grüße an alle Leser und die Ladys von Lady‘s Lit.

Viele Grüße,
Andromache

Samstag, 27. August 2011

Aller guten Dinge sind drei!

Liebe LeserInnen,

auch heute stellen wir euch wieder eine vielversprechende Debütautorin mit ihrem Werk vor:

Kristina Günak

Foto-Kristina-Guenak

mit ihrem Roman "Eine Hexe zum verlieben", erschienen im Ubooks Verlag.

Cover-Eine-Hexe-zum-verlieben

Auch diesen Roman könnt ihr natürlich wieder gewinnen. Wer mitmachen möchte, schreibt bis zum 02.09.2011 eine E-Mail an ladyslit@web. de und löst folgende Frage:

Welchen Speisen kann Kristina nicht widerstehen?


Die Lösung bitte in eurer E-Mail vermerken. Ist sie nicht vorhanden, ist die Teilnahme leider ausgeschlossen! Und vergesst nicht eure Adresse. Wir drücken euch ganz fest die Daumen!

Zum Interview:


Liebe Kristina

In diesem Jahr wurde dein Debütroman "Eine Hexe zum Verlieben" beim "Ubooks-Verlag" veröffentlicht.


1. Kannst du den LeserInnen in 2 bis 3 Sätzen beschreiben, worum es darin
geht? Wie bist du überhaupt auf die Idee gekommen, einen oder vielmehr
diesen Roman zu schreiben?

Es geht um Elionore Brevent, Maklerin & Erdhexe, die ihr Leben perfekt im Griff hat, bis sie zeitgleich die Bekanntschaft eines sehr charmanten Vampirs und eines mysteriösen Werjaguars macht. Und mit den beiden Kerlen muss sie dann auch noch auf die Suche nach einem magischen Orakelstein gehen. Das zieht einige Verwicklungen magischer, als auch emotionaler Art nach sich und schlussendlich muss Eli mit ihrem umgleichen Team mal kurz die Welt retten.

Ich hatte die Eli-Reihe nicht wirklich geplant, vielmehr überfiel mich der erste Satz eines Morgens beim Frühstück und danach entwickelte sich die Geschichte recht zügig.


2. Hat er längere Zeit in der Schublade geruht? Haben Familie, Freunde oder
irgendjemand anderes dir Mut zugesprochen, ihn an einen Verlag zu senden?

Die Hexe war grade fertig und lag deshalb noch in keiner Schublade herum, sondern mittig auf meinem Schreibtisch. Ich hatte einfach Glück, dass es dann relativ schnell gegangen ist. Abgesehen davon glaube ich, dass jeder Schreiberling, der sich im stillen Kämmerlein mit Figurenaufbau und Geschichtenschreiben befasst, in regelmäßigen Abständen emotionale Streicheleinheiten braucht. Dazu gehört auch Mut zusprechen oder mit Schokolade füttern, wahlweise. ;-)


3. Hast du dich bewusst für dieses Genre entschieden oder war es eine Bauchentscheidung?

Ich lese selber sehr gerne Fantasy- und Chick-lit-Romane und irgendwie ist dann, bei diesem kreativen Anfall, eine Kombination von beiden Genres herausgekommen. Chick-lit kommt mir vom Schreiben her entgegen und der magische Part ermöglicht einer Geschichte, sich in unbekannte Dimensionen zu entwickeln. Das gefällt mir gut ;-)


4. Wie bist du bei der Verlagssuche vorgegangen?

Wie schon gesagt ... ich hatte wirklich Glück. Ich habe über eine Freundin, die ebenfalls Lektorin ist, einen Kontakt zu Ubooks zu bekommen. Und so nahm die Hexe ihren Lauf ;-)


5. Wie hat sich die Zusammenarbeit mit Verlag/ Lektor(in) gestaltet?

Sehr angenehm. Durch die Zusammenarbeit mit meiner Lektorin habe ich eine ganze Menge mitgenommen, auch für künftige Buchprojekte. Und besonders freue ich mich über das Cover, denn genau so habe ich mir Elionore Brevent vorgestellt.


6. Kannst du den LeserInnen etwas über dein Gefühl erzählen, als du das Buch fertig in deinen Händen gehalten hast?

Hysterie und Wahnsinn trifft es ganz gut ;-) Als ich wusste, dass das Pakte mit den Belegexemplaren unterwegs war, habe ich drei Tage lang die Haustür bewacht (wie ein Dobermann auf der Lauer) und bin an vierten Tag sogar einem der großen gelben Lieferwagen hinterhergelaufen. Den armen Paketboten hat das wohl etwas befremdet. (Lieber Herr Paketbote! Wenn Sie das hier lesen: Nein, ich habe keinen an der Waffel. Ich dachte nur, sie hätten mich vergessen und würden meine Hexe wieder mitnehmen!). Aber als ich das Buch dann endlich in den Hände hielt, war das einfach ein tolles Gefühl!


7. Wie hat dein Umfeld - Familie, Freunde, Kollegen etc. - deine
Veröffentlichung aufgenommen? Gab es nur positive Resonanzen oder hattest du auch andere Erfahrungen?

Nö, außerdem wissen viele Menschen aus meinem Umfeld das gar nicht. Ich habe mir das Buch ja nicht an die Stirn getackert. ;-)
Allerdings war ich letzte Woche in einer großen Buchhandlung in der Stadt und meine Hexe lag ganz vorne auf dem Tisch. Da hatte ich dann doch kurzfristig vor Freude Schnappatmung und musste das ganze Fotografieren (dieses seltsame Verhalten ist vermutlich „Jungautoren“ vorbehalten). Aufgrund dieses Treibens guckte die Verkäuferin etwas verwirrt und ich habe ihr dann zugeraunt, dass ich das Buch geschrieben habe und mich deshalb so freue ... weil es neben so tollen Büchern herumliegen darf. Ich glaube, sind fand mich etwas seltsam. (Zusammen macht dem Paketboten macht das schon zwei ...hm.)



8. Was hat die Veröffentlichung in deinem Leben verändert?

Mit einem Vertrag für das aktuelle Buch im Hintergrund schreibt es sich ganz anders. Vorher stellt man das Schreibprojekt den anderen Dingen im Leben gerne hintenan. So aber bekommt diese Arbeit eine andere Priorität und das ist toll.


9. Gibt es etwas, das du im Nachhinein gern ändern würdest?

Ich habe mich bei der Danksagung auf 3 Seiten beschränkt, schließlich wollte ich nicht, dass der Verlag noch zwei Bände draus machen musste. Da ich aber so viel positive Resonanz auf eben diese Danksagung bekommen habe, werde ich im 2. Band locker vier Seiten schreiben (vielleicht auf fünf, kommt drauf an, bei wem ich mich alles noch bedanken möchte).


10. Welche Tipps würdest du angehenden Autoren, die noch nichts
veröffentlicht haben, mitgeben wollen?

Immer weiter machen und nicht auf halber Strecke aufgeben. Schreib das verdammte Ding zu Ende! ;-)
Und niemals auf die Muse warten ... die ist meistens im Urlaub oder anderweitig beschäftigt. Hinsetzen, schreiben, basta.



11. Sind bereits Nachfolgewerke geplant? Wenn ja, kannst du schon etwas darüber sagen?

Die Hexe Band zwei ist fertig und erscheint nächstes Frühjahr. Eine Kurzgeschichte wird es nächstes Jahr auch geben und Band drei ist in meinem Kopf bereits in Arbeit. Und ein Paranormaler Liebesroman erscheint im Herbst 2012.


Nun ein paar Fragen zur "Privatperson" Kristina Günak:

1. Welche Hobbys betreibst du in deiner Freizeit?

Lesen, lesen, lesen. Und ich liebe es zu gärtnern. Und mein allerliebstes Hobby ist es, Dinge vor mir herzuschieben. Auf Platz eins der dringend zu erledigenden Dinge, die ich vor mir herschiebe, steht aktuell das Waschen meines Autos. Ich kann mich nicht mal mehr an seine ursprüngliche Farbe erinnern. Zur Zeit (äh, seit langer Zeit) ist es grau-matsch-mettalic. Sieht apart aus, aber noch vor dem Herbst sollte ich herausfinden, mit welcher Farbe es ursprünglich mal ausgeliefert wurde. Ja, ein schönes Hobby!


2. Was isst du gern und was nicht so?

Ich esse eigentlich alles gerne und auch gerne viel. Allerdings leide ich unter einer leichten bis mittelschweren Schokoladen- und Dessertsucht. Also alles, was auch nur ansatzweise in die Geschmacksrichtung „süß“ geht, ist mein Ding. Eis (immer mit Sahne), Schokoladenpudding, Germknödel ... na und so weiter und so fort.


3. Wie meisterst du unangenehme Begegnungen? Hast du ein Rezept parat?

Immer authentisch bleiben. Wie geht es mir und warum ist ausgerechnet dieser Mensch (wenn wir mal von unangenehmen Zeitgenossen ausgehen) in der Lage, dieses Gefühl bei mir auszulösen? Mich bewusst distanzieren, also aus der Situation innerlich herausgehen. Nicht zu viel interpretieren und bewerten ... manchmal ist es einfach so, wie es ist.


4. Kennst du ein Zitat, einen Spruch oder eine Lebensweisheit, die auf dich zutreffen könnte?

Grade heute: „Arbeiten am Computer ist wie U-Boot fahren. Machst du die Fenster auf, fangen die Probleme an.“

Und abgesehen davon: „Am Ende wird alles gut, und wenn es noch nicht gut ist, ist es einfach noch nicht zu Ende.“

Herzlichen Dank für die Fragen!


Vielen Dank für das sympathische Interview!

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

wünscht euch,

Andromache

Samstag, 20. August 2011

Zum Wochenende geht es ab in die 2. Runde mit unseren Debütantinnen!

Liebe LeserInnen,

wie ihr ja bereits gelesen habt, stellen wir euch ausgewählte Autorinnen vor, deren erster Roman in diesem Jahr erschienen ist.
Unter den vielen Neuerscheinungen stechen ihre Werke heraus. Mit Linda Mignani hatten wir den begonnen. Der Gewinner von Linda Mignanis Roman wurde bereits ausgelost. Herzlichen Glückwunsch.

Heute lernt ihr die Autorin Diana Scott kennen, deren Debütroman "Traue niemals einem Vampir" im AAVAA-Verlag erschienen ist.

Foto-Diana-Scott

Auch diesen Roman gibt es wieder zu gewinnen, wenn ihr die folgende Frage beantworten könnt:

Von welcher Popmusikgruppe ist Diana ein großer Fan?

Bitte schickt eine E-Mail mit dem Lösungswort bis zum 26.08.2011 an ladyslit@web.de. Vergesst nicht eure Adresse anzugeben. Wir drücken euch ganz fest die Daumen!

Interview mit Diana Scott:


Liebe Diana

In diesem Jahr wurde dein Debütroman "Traue niemals einem Vampir" beim "AAVAA-Verlag" veröffentlicht.


1. Kannst du unseren LeserInnen in wenigen Sätzen etwas über den Inhalt erzählen? Gab es eine bestimmte Idee, ein Erlebnis, die dich dazu inspiriert haben?


Ja, sehr gerne. Meine Geschichte handelt von den Freundinnen Kimberly und Angela, die in die Fänge zweier Vampirbrüder geraten. Daraus entsteht eine recht verzwickte und sehr erotische Liebesgeschichte, in der es hauptsächlich um Kimberly und den sehr dominanten Vampiranführer Nicolas Santos geht. Aber es wird nicht nur „geliebt“, sondern auch auf Leben und Tod gekämpft. Und auch der Humor kommt nicht zu kurz, was mir persönlich sehr wichtig war. Eine bestimmte Idee, ein Erlebnis, das mich inspirierte? Eigentlich nur meine Begeisterung für Vampire und die Liebe zu „Vampire Romance“ allgemein. Da ich außerdem sehr humorvoll bin und eine Schwäche für erotische Geschichten habe, ergab sich der Rest fast von alleine.

2. Wie lange hat es vom Schreiben bis zur Veröffentlichung gedauert? Schreibst du erst mehrere Manuskripte fertig und bietest sie dann den Verlagen an?

Oh, das ist eine gute Frage. Da es anfangs nicht als „Veröffentlichung“ geplant war, hat sich das alles unglaublich in die Länge gezogen. Ich glaube, vom ersten geschriebenen Wort bis zum Erscheinungsdatum des Buches, sind mindestens 2 Jahre vergangen. Mehrere Manuskripte? Ich habe, es mag seltsam klingen, immer nur EIN Manuskript auf die Reise geschickt. Und dann hieß es einfach „Abwarten und viel Kaffee trinken“. Ich vermute, ich wollte den Überblick nicht verlieren. Außerdem hatte ich es nicht eilig, den passenden Verlag zu finden. Angeboten habe ich das fertige Manuskript, eine andere Variante kam für mich nicht in Frage.

3. Wolltest du schon immer Paranormals schreiben? Dein Thema widmet sich auch den Vampiren. Glaubst du, dass dieses "ausgelutscht" ist oder wird es noch lange währen?

Ganz klar, JA! Ich wollte nie etwas anderes schreiben. Und das ist bis heute so! Möglich, dass ich meine Meinung in einigen Jahren ändern werde, aber im Moment ist das kaum vorstellbar. Das Thema Vampire wird, meiner Meinung nach, NIEMALS „ausgelutscht“ sein. Obwohl es manchmal behauptet wird. Mag sein, dass diverse „Engel“ oder andere Fantasy-Wesen irgendwann im Nirwana verschwinden, aber Vampire sicherlich nicht. Sieh doch nur, wie „alt“ das fantastische Werk „Dracula“ von Bram Stoker ist. Oder die Vampirreihe von der wunderbaren Anne Rice? Nein, wer das behauptet, liegt absolut daneben. Eines haben diese verführerischen Wesen der Nacht bereits hinreichend bewiesen – sie sind definitiv unsterblich!

4. Wie bist du bei der Verlagssuche vorgegangen?

Eigentlich so, wie es jeder Autor/Autorin tun sollte. Ich habe mir die Verlage ausgesucht, die mein Genre verlegen. Natürlich ist das längst noch keine Garantie, ich bekam einige Absagen, wie es wohl jeder Autor/Autorin erlebt. Der AAVAA-Verlag, der schließlich mein Buch verlegte, war so etwas wie ein glücklicher Zufall. Eigentlich der Tipp eines anderen Verlages, der keine weiteren Manuskripte annehmen wollte. Jedenfalls fand man beim AAVAA-Verlag Gefallen an meiner Geschichte. Und ich bin bis heute sehr glücklich, dass ich dort „gelandet“ bin. Zumal sich der Verlag in Berlin befindet, wo ich auch lebe. Ich wurde damals sogar eingeladen, vorbeizukommen. Eine sehr schöne Geste und ein tolles Erlebnis!

5. Wie hat sich die Zusammenarbeit mit Verlag/ Lektor(in) gestaltet?

Nachdem ich zuvor mit einem Verlag „baden gegangen bin“, hatte ich anfangs Bedenken. Aber da ich den Vorteil hatte, den Verlag/den Verleger persönlich kennenzulernen, fasste ich sehr schnell Vertrauen. Die Zusammenarbeit war und ist sehr angenehm. Man geht auf meine Wünsche ein, reagiert schnell auf Anfragen meinerseits, etc. Es haben sich zwar tatsächlich ein paar kleine Fehler beim Buchdruck eingeschlichen, die leider erst später bemerkt wurden, aber vieles wurde inzwischen korrigiert. Nobody`s perfect! Deshalb sind wir alle Menschen und lernen aus unseren Fehlern. Ich bin diesem Verlag sehr zugetan – und außerordentlich dankbar. Dort bekam ich die Chance, auf die ich so sehr gehofft hatte.

6. Als du das fertige Buch in den Händen gehalten hast, was war das für ein Gefühl?

Komisch, das wurde ich schon mehrmals gefragt. Und jedes Mal fällt mir die Antwort sehr schwer. Weil ich es einfach nicht wirklich weiß. Ich habe mir das Buch damals persönlich beim Verlag abgeholt, was sehr schön war. Aber irgendwie war alles wie immer. Ich glaube, in diesen Dingen bin ich ein absoluter Spätzünder. Es hat noch einige Tage gedauert, bis ich tatsächlich registrierte, was da eigentlich geschehen ist - dass ich MEIN Buch in den Händen halte! Aber dann war ich natürlich überglücklich und mächtig stolz! Und das Glücksgefühl währt bis heute.

7. Das Buch ist draußen. Der Verlag übernimmt die Werbung. Wie bewirbst du selbst dein Buch? Postest du in Foren oder verteilst du Flyer und gibst Lesungen? Erzähle uns doch ein wenig mehr über dein Marketing!

Werbung ist mit Sicherheit eine ganz wichtige Sache! Ich war von Anfang an recht aktiv und bin es bis heute. Natürlich habe ich das Internet hinreichend genutzt, um zu werben. Facebook und Twitter sind dafür natürlich hervorragend geeignet und dort bin ich noch immer sehr aktiv. Hier und da habe ich Rezensionsexemplare verschickt, was mir einiges an positiver Resonanz brachte. In Foren war und bin ich seltener zu finden, weil mir das etwas zu zeitintensiv ist. Flyer habe ich inzwischen auch anfertigen lassen und die wurden bereits fleißig verteilt/ausgelegt. Allerdings nur dort, wo es auch wirklich passte. Es ist sicherlich wenig sinnvoll, bei der Bäckerei an der Ecke, Flyer auszulegen, die auf einen erotischen Vampirroman aufmerksam machen wollen. Schulen und Kindergärten sind für meine Lektüre ebenfalls nur bedingt geeignet. Sehr gut ist Mund-zu-Mund-Propaganda und Rundmails an sämtliche Bekannte. Lesungen habe ich bisher keine gemacht, weil das einfach nicht meine Welt ist. Ich besuche auch selbst keinen Lesungen, weil ich davon niemals eine Kaufentscheidung abhängig machen würde. Aber ich weiß, dass ich damit eindeutig zu einer Minderheit unter den Autoren/Autorinnen gehöre. Vielleicht ändere ich ja irgendwann meine Meinung.

8. Sind unter Familie, Freunden und Kollegen viele Vampirleser? Gab es nur positive Resonanzen oder hattest du auch andere Erfahrungen?


Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass es in meinem Familienkreis keine Vampirleser gibt. Einzig meine Tochter und die ist mit 13 Jahren noch etwas zu jung für meinen Roman. Freunde und Kollegen auch nur bedingt, aber damit kann ich ganz gut leben. Dennoch haben viele von ihnen mein Buch gekauft, was ich toll fand. Die Neugier hat wohl gesiegt. Aber ich habe durch mein Buch neue Freunde gefunden, die Vampirleser sind. Das ist doch auch eine tolle Sache, oder? Sicherlich gab es auch negative Resonanzen, aber die sind dann eher als Rezensionen bei Amazon, etc. zu finden. Die Geschmäcker sind nun mal verschieden und man kann es niemals allen Recht machen. Diese Erfahrung müssen sicherlich alle Autoren und Autorinnen machen. Warum soll es mir diesbezüglich besser gehen? Es gehört nun mal dazu und mein Fell ist inzwischen tatsächlich dicker geworden …

9. Haben Roman und Veröffentlichung etwas in deinem Leben verändert?

Oh ja! Sehr viel sogar. Ich sehe das Schreiben jetzt natürlich nicht mehr als reines Hobby. Es ist viel, viel mehr für mich geworden – ein ganz wichtiger Teil meines Lebens! Es macht mich sehr stolz, dass ich einen Roman veröffentlichen konnte. Und es ist eine ganz wunderbare Bestätigung, dass ich offensichtlich doch nicht völlig „talentfrei“ bin und dass ich weitermachen sollte. Aber damit ist leider auch der Druck enorm gewachsen. Und den verursache ich selbst. Ich neige viel mehr zum Perfektionismus, bin nie ganz mit dem zufrieden, was ich geschrieben habe. Und natürlich träume ich davon, eine „Vollzeitautorin“ sein zu dürfen, die damit ihren Lebensunterhalt verdient. Aber das ist bisher noch ein Traum … ohne Hauptjob geht es leider nicht. Und daher habe ich auch weitaus weniger Zeit zum Schreiben, als ich das gerne möchte. Das wiederum ist sehr frustrierend für mich. Der berühmt-berüchtigte Teufelskreis eben.

10. Wenn du könntest, würdest du dann im Nachhinein irgendetwas am Roman ändern wollen?

Ja, einiges. Wie ich schon erwähnte, ist es eine ganze Weile her, seit ich dieses Buch geschrieben habe. Ich liebe es, liebe meine Protagonisten! Aber der Mensch entwickelt sich weiter, das gilt auch für Autoren. Und ich denke, das ist auch gut so! Wenn ich heute mein Buch lese, fallen wir Dinge auf, die ich so nicht mehr schreiben würde. Egal, ob es jetzt der eine oder andere Dialog ist oder die erotischen Szenen. Die sind mir zwar ganz gut gelungen, wie ich von vielen Lesern erfahren habe, aber im Nachhinein ist es mir fast ein bisschen „zu viel des Guten“. Das wird im nächsten Buch etwas anders sein. Trotzdem bin ich zufrieden mit dem, was ich geschaffen habe. Immerhin ist es mein erstes Buch – und hoffentlich nicht das Letzte.

11. Ein/e Autor/in, die im gleichen Genre wie du schreiben möchte, schickt dir eine E-mail mit Fragen. Welche Tipps würdest du ihnen mit auf den Weg geben? Was erscheint dir wichtig, um darauf hinzuweisen?

Gute Tipps sind immer so eine Sache. Denn jeder Mensch ist anders, jeder Autor auch! Wahrscheinlich nur grundsätzliche Dinge. Einen ganz wichtigen Tipp bekam ICH selbst von meiner lieben Kollegin Emilia Jones, die ganz wunderbare Vampirromane veröffentlicht hat. Sie schrieb mir einmal, dass man niemals aufgeben darf, dass man immer „dranbleiben“ soll. Und das sehe ich genauso. Ich füge noch hinzu, man soll seinem eigenen Stil treu bleiben, dem Genre, das man liebt. Thema Vampire, wir hatten es schon. Oft wurden sie bereits für „tot erklärt“, was mich aber nicht davon abgehalten hat, weiterhin über diese Wesen zu schreiben. Absagen von Verlagen sind kein Todesurteil – weitersuchen! Und mein wichtigster Tipp überhaupt: Finger weg von sogenannten Druckkostenzuschussverlagen! Wer dein Geld will, damit du veröffentlichen darfst, spielt „faul“. Und da mache ich keine Ausnahme. Für mich war immer eine Sache klar: Entweder ein solider Verlag, eben ein „richtiger“ Verlag oder es wird kein Buch von mir geben. Der große Traum, ja – aber nicht um jeden Preis! Und den Preis zahlt hier nur eine Person - der gutgläubige Autor/Autorin selbst!

12. Schreibst du bereits an einem Folgeband oder an einem gänzlich neuen Projekt? Darfst du uns schon etwas darüber
verraten?


Ich darf auf jeden Fall verraten, dass ich an der Fortsetzung von „Traue niemals einem Vampir“ schreibe. Da ich noch nicht so weit vorangekommen bin, kann ich nicht wirklich viel darüber erzählen. Es wird natürlich wieder eine erotische Liebesgeschichte sein, wobei die Erotik im Folgeband etwas „anders“ sein wird. Vielleicht etwas weniger, aber ohne Tabus. Natürlich werden neue, sehr vielversprechende Personen auf der Bildfläche erscheinen, aber auch vertraute Gestalten wie Nicolas, Kimberly und all die anderen Romanfiguren, bekommen ihren wohlverdienten Platz in meiner Geschichte. Einer der „Neulinge“, den Namen verrate ich noch nicht, hat mein Herz schon jetzt erobert. Ein äußerst gefährlicher, sehr attraktiver Vampir ohne jegliche Skrupel. Er benutzt Frauen, wie er will, und unterwirft sie gnadenlos, bis … pssst, wird nicht verraten. Übrigens ist er der Todfeind und Erzrivale von Nicolas Santos, dem Vampiranführer und gleichzeitig Protagonisten im aktuellen Roman. Und als letzter Tipp, es wird auch „jemand“ aus dem ersten Buch sterben – also RICHTIG sterben. Die Leser/Leserinnen werden durchaus die eine oder andere Überraschung erleben, soviel sei bereits verraten. Und was nicht unerwähnt bleiben sollte, eine Anthologie mit meinen Vampir-Kurzgeschichten erscheint noch in diesem Jahr. Wenn alles so läuft, wie geplant. Natürlich wieder sehr „düster und sexy“.

Nun ein paar Fragen zur "Privatperson" Diana Scott:

1. Was machst du gern in deiner Freizeit, außer dem Schreiben natürlich?


Seit ich regelmäßig und ernsthaft schreibe, bin ich sehr häuslich geworden. Ich erfülle tatsächlich das Klischee der „einsamen Autorin“, wenn ich es mal so nennen darf. Neben Job und Familie (und Hund!) bleibt mir nicht viel Freizeit. Und die nutze ich wirklich zum Schreiben. Und wenn ich abschalten will oder muss, dann greife ich zu einem der zahlreichen Bücher, die ich mit Hingabe lese. Ein ganz großes Interesse, das mich seit Jahren begleitet, ist die englische Sprache. Ich befasse mich beinahe täglich damit. Sei es in Form von englischen Büchern, Filmen oder Kontakten. Und ehe ich den Eindruck erwecke, ich sei der totale Einsiedler, darf ich noch verraten, dass ich bei schönem Wetter natürlich sehr gerne „draußen“ bin. Ich liebe gemütliche Straßencafés und ausgiebige Spaziergänge. Außerdem habe ich eine Schwäche für gute Restaurants, da ich es hasse zu kochen. Meistens jedenfalls …

2. Welche Musik, Filme und Bücher liebst du? Kannst du uns von jedem ein Beispiel benennen?

Was Musik und Filme angeht, wechselt mein Geschmack häufig. Generell mag ich Popmusik ganz gerne, höre die Charts rauf und runter. Derzeit bin ich ein großer Fan der niederländischen Gruppe „Within Temptation“. Was Filme angeht, so mag ich natürlich Vampirfilme und alles, was „gruselt“. Liebeskomödien finde ich auch ganz wunderbar, da ich ein Mensch bin, der sehr gerne und viel lacht und gleichzeitig sehr verträumt sein kann. Und ICH LIEBE DIE LIEBE! Aber zu meinen Top-Favoriten gehören auf jeden Fall die Filme aus der Harry Potter-Reihe. Ich habe keinen davon jemals verpasst! Im Fernsehen ist „True Blood“ natürlich ein MUSS!! Und Bücher? Ich lese selbstverständlich „Vampire Romance“, düster und sinnlich sollte es sein. Wobei ich es ebenso schätze, wenn der Humor nicht zu kurz kommt. Erotische Vampirkomödien, das ist genau mein Geschmack!Eine davon ist „Kein Vampir für eine Nacht“ von Katie MacAlister, eine meiner Lieblingsautorinnen. Freche Frauenliteratur gönne ich mir auch hin und wieder, bevorzugt die Bücher von Kerstin Gier und Susanne Fröhlich. Bei allen drei Autorinnen habe ich schon oft Tränen gelacht!

3. Angenommen, du betrittst grüßend einen Laden und niemand antwortet auf deinen Gruß. Wie reagierst du da? Eher zurückhaltend oder grüßt du noch mal lauter?

Jetzt hätte ich beinahe gelacht, denn so eine Situation kann ich mir in Deutschland durchaus vorstellen. Gott sei Dank noch nicht erlebt. Wenn dem so wäre, würde ich natürlich kein zweites Mal grüßen. Entweder „der Mensch“ weiß, wie man sich benimmt oder halt nicht. Aber immerhin ist damit geklärt, woran ich bin und was ich zu erwarten habe. Ob ich den Laden noch einmal betreten würde, ist allerdings mehr als fraglich.

4. Und hier eine obligatorische Frage, die ich den AutorInnen gerne stelle: Gibt es einen Mann in der Öffentlichkeit, der vom Aussehen her dein Traumtyp wäre? Hat er dich vielleicht für deinen Helden inspiriert?

Nur auf das Äußere bezogen? Ich würde sagen, Johnny Depp und Ian Somerhalder. Und es gibt noch mehr. Aber keiner von Ihnen war die „Vorlage“ für meine(n) Romanfiguren. Das geht auch gar nicht, weil ihre Gesichter einzig und allein in meinem Kopf, in meinen Gedanken gegenwärtig sind. Ich sehe sie, wenn ich schreibe und wenn ich über meine Geschichte nachdenke. Und ich finde es herrlich, dass die Leser/innen ganz genau dasselbe tun. Eine großartige Angelegenheit, denn so empfindet und „lebt“ jeder die Geschichte auf andere Art und Weise. Richard Roxburgh, der Dracula aus „Van Helsing“ hat mich aber zumindest inspiriert, was die Frisur meines Helden angeht. Lange schwarze Haare, meist zu einem Zopf gebunden. Das ist dann aber schon alles, was die beiden verbindet. Nicolas Santos ist einzigartig, wie all die anderen Figuren in meinem Buch. Und das ist gut so.

5. Kennst du ein Zitat, einen Spruch oder eine Lebensweisheit, die auf dich zutreffen könnte?


Es sind sogar zwei: „Der verlorenste aller Tage ist der, an dem man nicht gelacht hat.“ (Nicolas Chamfort) und „Nicht da ist man daheim, wo man seinen Wohnsitz hat, sondern wo man verstanden wird.“ (Christian Morgenstern).


Herzlichen Dank für das sympathische Interview!

Ich danke für das Interesse an meinem Roman UND an mir. Herzliche Grüße an das ganze Team von Lady`s Lit und natürlich an alle Leser/innen!

Viele Grüße und ein schönes Wochenende wünscht euch

Andromache

Sonntag, 14. August 2011

Aufstrebende Autorinnen, vielversprechende Romane!

Liebe LeserInnen,

wie bereits angekündigt, möchten wir euch ausgesuchte Autorinnen vorstellen, deren Debütromane in diesem Jahr erschienen sind und Lust auf mehr machen.

Wir starten heute mit der Autorin Lina Mignani. Foto-Linda-Mignani.

Ihr Debütroman heißt "Verführung und Bestrafung" und ist im Plaisir d`Amour Verlag erschienen. Es handelt sich dabei um einen erotischen Roman.

Cover-Verfuehrung-und-Bestrafung

Natürlich haben wir euch nicht zu viel versprochen, dass ein Exemplar des Romans bei uns verlost wird. Allerdings ist dazu eine Frage zu beantworten:

-Welches Hobby betreibt Linda Mignani neben dem Schreiben?


Die Auflösung ist im Interview enthalten!
Sendet bitte das richtige Lösungswort bis zum 18.08.2011 an ladylit@web.de. Und vergesst bitte nicht eure Adresse. Bitte habt Verständnis dafür, dass nur unter den Einsendern verlost wird, die die richtige Lösung angegeben haben. Wir drücken euch ganz fest die Daumen.

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei der sympathischen Autorin für das ausführliche Interview und das Verlosungsexemplar bedanken!!

Wir stellen Linda Mignani vor:

Liebe Linda

In diesem Jahr wurde dein Debütroman "Verführung und Bestrafung" beim "Plaisir d`Amour -Verlag" veröffentlicht.


1. Kannst du den LeserInnen kurz etwas in eigenen Worten über den Inhalt erzählen? Was hat dich zu dieser Idee inspiriert? Kam sie plötzlich über Nacht?

Viola, eine kurvige Malerin, hat gerade ihren Job verloren und nimmt sich eine Auszeit. Auf der Suche nach Motiven betritt sie unerlaubt einen verwilderten Garten, der mit Statuen und Romantik lockt. Aber es sind nicht nur leblose Statuen, die sie in den Bann ziehen. Sie platzt mitten in eine SM-Session und ist von der Szene fasziniert. Sie fotografiert …

Doch ihr Eindringen ist nicht unbemerkt geblieben. Sie ist auf dem Grund und Boden eines exklusiven SM-Clubs, dem Federzirkel, gelandet. Und John, einer der Maestros bemerkt sie sofort. Er lässt sie entführen und unterbreitet ihr ein lukratives Angebot. Sie darf den Federzirkel mit Gemälden ausstatten aber im Gegenzug muss sie sich ihm unterwerfen. Das Spiel von Verführung und Bestrafung kann beginnen …

Inspiriert hat mich meine Malerei. Ich bin ständig auf der Suche nach Motiven. Und die Idee kam nicht über Nacht, sondern sie war einfach da.


Hier ein gemaltes Werk der Autorin:

velvetpowerinternet

2. Bist du jemand, der sofort die Dinge am Schopf packt und versucht, sein Manuskript an den Mann/ die Frau zu bringen oder hast du dir länger diese Entscheidung für eine Veröffentlichung überlegt?

Ich bin ein Praktiker. Ich rede nicht über das Tapezieren, sondern tue es. Ich renne nicht von einem Geschäft in das nächste, um mich nach 20 Mal hin- und her überlegen dann doch für die erste Couch zu entscheiden, die mir gefallen hat. Ich kauf sie sofort. Aber ich habe vorab sehr viel Arbeit in das Manuskript gesteckt und brauchte dann doch Mut um es anzubieten.

3. Dein Roman gehört ja dem Erotik-Genre ein. Wolltest du schon immer einen erotischen Roman schreiben oder kam das spontan? Schreibst du oder würdest du gern auch in anderen Genres schreiben?

Erotik ist das Stiefkind in den Buchläden und ist doch einer der Lieblingsgebiete vor allem für Frauen. Gut geschriebene Erotik ist ein Genuss und entführt die Leserin und den Leser in eine verführerische Welt. Ich lese sehr gerne Erotik, doch sie muss sinnlich sein und nicht wie ein Porno für Männer daher kommen. Sie muss den Leser auf eine Reise mitnehmen und ihn verführen, mit den Gewürzen, die am Wegesrand locken und ihn nicht kopfüber in einen Topf mit kochendem Wasser werfen. Und ich kann nur über das Schreiben, was ich auch gern selbst lese. Einer meiner weiteren Lieblinge ist Fantasy. Und auch hier darf es gern erotisch zu gehen. Noch diesen Monat erscheint mein erotischer Fantasyroman „Mitternachtsspuren“ bei Plaisir d’Amour.


4. Wie bist du bei der Verlagssuche vorgegangen?

Ich habe mich einfach bei dem Verlag beworben, von dem ich auch am liebsten Erotikbücher lese.

5. Wie hat sich die Zusammenarbeit mit Verlag/ Lektor(in) gestaltet?

Sehr angenehm. Es war sehr hilf- und lehrreich und zum Teil auch sehr sehr unterhaltsam. Meine britischen Redewendungen und Wörter haben zum Teil etwas irritiert. Und meine bodentiefen Löcher finde ich noch immer sehr amüsant.


6. Kannst du den LeserInnen beschreiben, wie es sich angefühlt hat, seine "Idee" als fertiges Buch in den Händen zu halten?

Das ist wie ein cremiges Tiramisu, welches die Kehle hinuntergleitet serviert von einem nackten Ray Stevenson.

7. Das Buch ist draußen. Der Verlag übernimmt die Werbung. Wie bewirbst du selbst dein Buch? Über Social-Networks, Foren oder auch Lesungen? Welche Erfahrungen hast du dabei gemacht?

Ich habe ein Account bei Facebook und einen Blog http://lmignani.blogspot.com/ und bei Lovelybooks angemeldet. Es ist einfach schön von Lesern zu hören. Denn sie sind das Wichtigste.
Erotische Lesungen sind nicht so einfach. Da kann man leider nicht in die Buchhandlung um die Ecke gehen.

8. Gab es kritische Stimmen aus dem Familien- und Freundeskreis, weil es sich um einen Erotikroman handelt? Wie gehst du mit negativer Kritik um?

Ich finde die Reaktionen eigentlich sehr amüsant. Von ungläubigem Staunen bis zu den Fantasien, die man plötzlich in Menschen erweckt. Da sieht man schon, dass sie sich vorstellen, dass ich alles ausprobiert habe, lach. Vielleicht denken sie auch ich habe Dämonen und Vampire in meinem Bekanntenkreis, foltere und bin in Wahrheit ein hexige Serienkillerin mit dem Hang zu Orgien, grinsel.
Durch das Malen, bin ich offen für jede Art von Kritik. Sie bietet immer eine Chance sich zu verbessern. Doch man muss und sollte nicht alles akzeptieren. Aber es ist immer gut, andere Sichtweisen zu erfahren.


9. Hat die Veröffentlichung dein Leben irgendwie verändert?

Ja, plötzlich grüßen mich fremde Leute, Groupies campieren vor meinem Haus und ich bekomme Goodybags und darf in Restaurants umsonst essen, lach.
Doch, es hat mein Leben verändert. Das Schreiben hat Spannung in mein Leben gebracht und es ist unglaublich erfüllend. Ich bin sehr gern kreativ. Deswegen male ich auch.


10. Wenn du könntest, würdest du im Nachhinein am Roman noch etwas ändern oder bist du vollauf zufrieden?

Ändern nicht, hätte ich mal … Das Leben erfordert Entscheidungen und die trifft man in dem Moment. Schlauer ist man hinterher immer. Doch in dem Augenblick habe ich mein Bestes gegeben, mein Herzblut, meine Leidenschaft. Daher bin ich zufrieden. Beim nächsten Roman bin ich bestrebt Kritik umzusetzen, eine noch bessere Geschichte zu schreiben. Doch für das Vergangene sollte man auch mal Zufriedenheit zulassen.

11. Ein Schreibanfänger möchte auch einen Erotikroman schreiben. Welche Tipps gibst du ihm mit auf den Weg?

Schreibe nur über das, was du dir auch vorstellen kannst. Schreibe keine Gebrauchsanweisung und schreibe keinen Porno. Diese schlechten Filme gibt es zuhauf und Frauen hassen sie. Ist ja auch kein Wunder. Diese künstlichen Frauen haben genau soviel mit Erotik zu tun, wie die schleimige Hinterlassenschaft einer Schnecke. Eine Frau will verführt werden, mit Worten und Taten und nicht mit einem Bang Bang, welches ja kaum erfüllend ist. Sie möchte nicht die makellose langweilige Schönheit vorfinden, sondern Figuren, die Höhen und Tiefen haben.

12. Wird es einen Nachfolgeband geben oder ist gar eine Reihe geplant? Kannst du schon etwas darüber sagen?

Ja, es gibt Nachfolgebände des Federzirkels :o). Den zweiten Teil habe ich beendet und er liegt im Lektorat.


Nun ein paar Fragen zur "Privatperson" Linda Mignani:

1. Welche Städte magst du am liebsten und weshalb?

Ich liebe Kirkcaldy, da dies mein Geburtsort ist. Mitternachtsspuren ist dort angesiedelt und sogar die Straße in der ich geboren wurde, wird in dem Roman erwähnt. Außerdem liebe ich das Ruhrgebiet. Die ganzen ehemals grässlichen Industrieflächen gehen wieder an die Natur und an den Menschen zurück. Bahntrassen wurden und werden zu Radwegen umgebaut und überall gibt es Naherholungsgebiete und Wälder. Eine weitere Region, die ich liebe ist das Oberallgäu, schwärm. Ich könnte mir auch vorstellen, dort zu leben.

2. Was kannst du überhaupt nicht ausstehen?

Wespen, Zecken und starke Gerüche. Eine Frau neben einem auf dem Laufband, die sich vorher mit Parfum eingenebelt hat, ist ein Graus. Und ich hasse zerkochtes Gemüse und ich mag es nicht zu tanken. Und ganz besonders hasse ich Insektenschwärme, die mich beim Joggen überfallen. Warten finde ich auch ganz schrecklich, ein Stau, an der Kasse zu stehen oder beim Arzt zu waren, eeekk.

3. Wie reagierst du, wenn jemand den Kopf über einen Erotikroman schüttelt?

Och, das stört mich nicht. Dazu fällt mir ein Film ein, den ich letztens gesehen habe. Es war ein Horrorfilm mit sehr ausschweifenden Gewaltszenen, doch in der einzigen Erotikszene trug die Hauptdarstellerin einen BH …

4. Die obligatorische Frage, die ich allen stelle: Gibt es einen Mann in der Öffentlichkeit, der vom Aussehen her dein Traumtyp wäre? Diente er als Vorlage für deine Helden?

Meine Helden sind eine Mischung aus Shrek, Clive Owen und Alexander Skarsgard.

5. Kennst du ein Zitat, einen Spruch oder eine Lebensweisheit, die auf dich zutreffen könnte?

Das Leben ist zu kurz , um sich zu ernst zu nehmen.


Herzlichen Dank für das Interview!

Es war mir ein Vergnügen.

Viele Grüße,

Andromache

Samstag, 13. August 2011

Event und Leserrekord!

Liebe LeserInnen,

in der vergangenen Woche wurde der Leserrekord von Lady`s Lit gebrochen , ebenso die Teilnehmeranzahl an unseren Verlosungen.

Außerdem feiern wir in diesem Jahr am 1.Oktober 2011 unser
3-jähriges Jubiläum.


Wir möchten uns ganz herzlich bei allen unseren LeserInnen, den AutorInnen, Verlagen und allen im "Hintergrund" bedanken, die uns so tatkräftig unterstützt haben.

Aus den oben genannten Gründen werden wir ein paar Sonderaktionen durchführen, beginnend mit dem morgigen Tag. Wir stellen euch neue, vielversprechende und aufstrebende Autorinnen mit ihren Werken in Interviews vor. Natürlich gibt es auch wieder etwas dabei zu gewinnen.
Wir halten euch auf dem Laufenden. Volles Programm für euch und für uns bis zum Jahresende!

Herzliche Grüße

vom Lady`s Lit Team!

Sonntag, 7. August 2011

Nicht nur für Fans der Szene!

Liebe LeserInnen,

schon mal was vom Wave Gotik Treffen gehört? Vielleicht wolltet ihr auch mal dorthin? Wer sich einen kleinen Überblick verschaffen möchte, was auf diesem Treffen alles zu erleben ist, kommt an "Pfingstgeflüster" nicht vorbei.



Pfingstgeflüster ist ein Magazin, das seinen LeserInnen nicht nur eine qualitative Hochglanzbroschüre bietet, sondern viele interessante Informationen rund um das Wave Gotik Treffen in Leipzig.

Wir finden, dass dieses Magazin gelungen und möchten euch daran teilhaben lassen. Aus diesem Grund verlosen wir 7 Magazine. Wer also mitmachen möchte, schreibt bis zum 12.08.2011 eine E-mail an ladyslit@web.de, in der Betreffzeile sollte der Titel nicht fehlen. Und vergesst nich eure Adresse.
Wir drücken euch ganz fest die Daumen!

Einen schönen Sonntag wünscht euch,

Andromache

Samstag, 6. August 2011

News vom Fabylon Verlag

Liebe LeserInnen,

diese News möchten wir euch nicht vorenthalten:

Liebe Freunde unseres Verlages,

es ist soweit! Pünktlich zum Sommerloch, wenn endlich genug Zeit zum Lesen am Strand ist, haben wir "leichtes Gepäck" zu liefern - unsere ersten beiden eBooks!

Und zwar fangen wir an mit:
SunQuest - Quinterna 1: Der Dunkle Mond von Susan Schwartz und Hubert Haensel (5,99)

Thomas Wawerka: Wie das Universum und ich Freunde wurden (9,99)

Bei Beam ebooks, ibookstore, kindle und bald auch vielen anderen Shops erhältlich.

Thomas Wawerka / Wie das Universum und ich Freunde wurden / 9700110018490
http://www.beam-ebooks.de/ebook/20640
http://itunes.apple.com/de/book/wie-das-universum-und-ich/id454140589?mt=11

Susan Schwartz, Hubert Haensel / Der Dunkle Mond / 9700110018483
http://www.beam-ebooks.de/ebook/20639
http://itunes.apple.com/de/book/der-dunkle-mond/id454140479?mt=11
http://www.amazon.de/Dunkle-Mond-Quinterna-BD-ebook/dp/B005FE768K

Mit dem nächsten Newsletter werden wir dann etwas über die Neuausgaben unserer drei neuen Reihen Ars Amoris, Ars Literrae und Seven Fancy zu berichten haben, denn da geht es im Herbst schon weiter. Ebenso wird dann auch das nächste SunQuest eBook erwartet.

Bis dahin wünschen wir einen hoffentlich sonnigen letzten Hochsommermonat und viel Lesevergnügen!

Ihr Fabylon-Team

Viele Grüße,

Andromache

Samstag, 30. Juli 2011

Buchtipp der Woche!

Liebe LeserInnen,

heute möchten wir Euch den neuesten Waldsee-Roman der beliebten Fantasy-Autorin Uschi Zietsch vorstellen:

"Fyrgar", erschienen im Bastei-Lübbe Verlag

Cover-Fyrgar

„Fyrgar – Volk des Feuers“ gibt es an dieser Stelle zu gewinnen. Schreibt einfach bis zum 05.08.2011 eine E-Mail an ladyslit@web.de.
Wie immer bitte den Titel in der Betreffzeile aufführen und Eure Adresse nicht vergessen. Wir drücken Euch die Daumen!



Zum Inhalt (Quelle Amazon):

Die Fyrgar sind Unsterbliche, die abgeschieden hoch in den Bergen leben. Sie bewahren das Wissen der Welt Waldsee und werden als große Weise verehrt. Man nennt sie auch das „Volk des Feuers“, weil sie dieses Element auf einzigartige Weise beherrschen: Sie können aus eigener Kraft Feuer entzünden und gefahrlos durch Feuer gehen. Ihre Weisheit ist so groß, dass sie alles über Waldsee zu wissen glauben. Doch dann scheitern sie an dem Rätsel der Schattenweber, die das Reich mit Tod und Schrecken überziehen. Um dieses Rätsel zu ergründen, entsenden sie den geachteten Lehrmeister Aldavinur. Er muss dafür einen hohen Preis zahlen: Er muss selbst zum Menschen werden. Und damit sterblich ...

Unsere Meinung:

Nach „Nauraka – Volk der Tiefe“ legt Uschi Zietsch mit „Fyrgar – Volk des Feuers“ den zweiten Roman vor, der lose mit ihren Chroniken von Waldsee verknüpft ist. Es handelt sich jedoch auch um eine eigenständige Geschichte, die völlig unabhängig von einem Vorwissen um Waldsee gelesen werden kann.
Die Fyrgar sind weise, unsterbliche Wesen, und sie werden nicht umsonst als „Volk des Feuers“ bezeichnet. Sie tragen die Macht des Feuers in sich, können es entzünden und selbst hindurch gehen, ohne Schaden zu nehmen. Sie benötigen das Feuer auch, um ihre Gestalt zu ändern – denn auf diese Weise erklimmen sie eine höhere Stufe in ihrem Dasein.
Allgemein leben die Fyrgar in aller Ruhe und Abgeschiedenheit, hoch in den Bergen. Doch es kommt der Tag, an dem dieses Idyll zerstört wird. Der weise Lehrmeister Aldavinur, der im Mittelpunkt dieser Geschichte steht, verliert seinen Schüler Efrynn an die rätselhaften Schattenweber – ein Volk, dessen Ziel einzig und allein darin zu bestehen scheint, die Welt mit Angst und Schrecken zu überziehen.
Aldavinur bleibt nicht tatenlos zurück. Sein Schüler ist ihm wichtig genug, um durchs Feuer zu gehen und seine Gestalt der Raubkatze in die eines Menschen zu wandeln. Als Mann Dàvin muss er sich zunächst mit seinem neuen, schwachen Körper anfreunden. Doch selbst diese Tatsache hält ihn nicht davon ab, sich auf den Weg zu machen um Abenteuer zu bestehen, Verbündete zu suchen und währenddessen zu einem wahren Krieger zu reifen.
Uschi Zietsch erzählt uns hier eine facettenreiche Geschichte voller Magie und Ideenreichtum, was ihre Welt Waldsee betrifft. Sie geht tief auf die unterschiedlichen Wesen und Charaktere ein, bietet aber gleichwohl rasante Momente. Neben dem Kampf Gut gegen Böse steht hier vor allem ein ausgeklügelter Hintergrund.
Dieser spannende, abwechslungsreiche Roman wird Fantasy-Fans begeistern.


Viele Grüße,

Andromache

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Der Lesetipp der Woche

"Masken der Sinnlichkeit" von Guido Krain

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